>
<
Roter Kalender
Juli Eingang takt@takt.de
1.Juli 2.Juli 3.Juli 4.Juli 5.Juli 6.Juli 7.Juli 8.Juli 9.Juli 10.Juli 11.Juli 12.Juli 13.Juli 14.Juli 15.Juli 16.Juli 17.Juli 18.Juli 19.Juli 20.Juli 21.Juli 22.Juli 23.Juli 24.Juli

Für die soziale Revolution im Spätsommer ...

 

24.08.10

Zur Entmündigung der Hartz-IV-Überflüssigen - aus Lohnarbeit und Armut - durch das BDI-BDA-Kapital.

von Reinhold Schramm

Der "Arbeitgeberpräsident" Dr. Dieter Hundt möchte "Sachleistungen für bedürftige Kinder" um die Arbeitslöhne gering zu halten!

Zur unausgesprochenen Drosselung der Arbeitslöhne erklärte der Multimillionär - aus abhängiger Lohnarbeit und berufene Bourgeois-Demagoge, Dr. Dieter Hundt, unter anderem: "Ich unterstütze nachdrücklich den Vorschlag der Bundesarbeitsministerin, hilfsbedürftige Kinder gezielt durch Sachleistungen zu unterstützen, um ihnen gesellschaftliche Teilhabe zu erleichtern und sie in ihrer Bildung individuell zusätzlich zu fördern. Die Idee der Bildungskarte kann dazu eine gute und geeignete Möglichkeit bieten."

Um die erwünschten Vorurteile am bourgeoisen Stammtisch und die analoge sozialdarwinistische Verbildung seiner Kleinbürger und Stiefeltruppe zu befördern, erklärte der BDA-Präsident, Dr. Dieter Hundt, weiterhin: "Von sinnvollen, gezielten Sachleistungen abweichende pauschale Geldzahlungen bedeuten unnötige Mehrausgaben, die auch nicht gerecht aus dem Blickwinkel der Menschen sind, die von ihren Arbeitseinkommen Steuern und Beiträge von über 40 Milliarden Euro pro Jahr für die Unterstützung hilfebedürftiger Menschen aufbringen - zuzüglich der Ausgaben der Kommunen für Wohnung und Heizung."

Im Folgesatz beruft sich der Bourgeois und BDA-Präsident Dr. Hundt auf sein "Bundesverfassungsgericht" [1]

Der Bourgeois Dr. Hundt und Unternehmerpräsident "warnt vor überzogenen Lohnforderungen."

Der BDA-Hundt erklärte im Interview mit dem "Hamburger Abendblatt", u. a.:
"Wir haben eine erfreuliche wirtschaftliche Entwicklung." - "Ich warne vor einer Diskussion über Lohnerhöhungen zur Unzeit."
Ohne seinen Dank an seine spezialdemokratischen und gewerkschaftsfeindlichen 'Sozialpartner' und Gewerkschaftsfunktionäre auszusprechen, führt er weiter aus: "In wichtigen Branchen laufen die aktuellen Tarifverträge zum Teil bis 2011 und sogar bis 2012. Im Tarifvertrag der Metall- und Elektroindustrie, der bis Ende März 2012 läuft, ist die Anhebung der Entgelte im April nächsten Jahres um 2,7 Prozent bereits vereinbart. Im Moment muss alles verhindert werden, was den Aufschwung bremst."
- [- 'Und die Profite, Dividenden und Erbschaftsvermögen steigert', - dies sagte Dr. Hundt (so) nicht!] -
"Es dürfen keine zusätzlichen Kosten auf die Unternehmen zukommen - weder durch höhere Steuern und Abgaben noch durch unangemessene Lohnerhöhungen." [2] - Seine Spezialpartner dürften ihn verstanden haben - und die unausgesprochene Anweisung ihrer 'Arbeitgeber' und Vorstandsadministration befolgen: 'Brav sein, arbeiten und Mund halten', - gegebenenfalls winkt auch ein 'Vorstandsposten' in der AG und am bourgeoisen und aristokratischen 'Stammtisch'!

Quellen vgl.:
[1] BDA-Presse-Information Nr. 041/2010: "Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt: Sachleistungen für bedürftige Kinder statt höhere Regelleistungen."
http://www.bda-online.de/www/arbeitgeber.nsf/id/DE_PI04110
[2] BDA-Präsident, Interview im Hamburger Abendblatt (14.08.2010):
"Hundt warnt vor überzogenen Lohnforderungen".
http://www.bda-online.de/www/arbeitgeber.nsf/id/DE_interview_in_d

1. Mai ...

1. April ...

1. März ...

1. Feb ...

1. Jan ...

1. Dez ...

1. Nov ...

1. Okt ...

1. Sept ...

1. Aug ...

1. Juli ...

1. Juni ...

1. Mai ...