Keine Stimme den Hartz IV Parteien - Nie mehr - Hartz IV ist Armut per Gesetz - Hartz IV muss weg! - Anti-Hartz-IV Plattform Saar Falsches
Mitleid mit fatalen Folgen für die Welt Wer
den Leibniz-Preis in Butterkeks gekriegt hat, warum für den Sozenwurf
faule Eier gut geeignet sind, alles über einen versteinerten Ringel
Lyonerwurst, einen durchgeknallten Kuckuck und den rechten Linksextremismus
Saartierisches von Gisbert Spränzer Wir Hunde sind ohne Fehl und Tadel. Das hat unsere Urmutter, die große Wölfin, so gewollt und uns damit über die Menschen gestellt. Hunde spekulieren nicht, sie sind nicht korrupt und wählen vor allen Dingen keine Sozis in die Parlamente. Mein Kumpel Ivanhoe kennt einen Hund, der sogar mal einen Sozi in den Hintern gebissen hat wegen der Sache mit Hartz IV. Dieser Hund, so hat Ivanhoe gesagt, ist sogar für seine Heldentat von einer Arbeitsloseninitiative mit dem Leibniz-Preis in Butterkeks und einem großen Wurstpaket ausgezeichnet worden, gleich siebenmal an einem einzigen Vormittag. Obwohl es in der Jahrtausende umfassenden Geschichte unserer Urahnen nur einen einzigen klitzekleinen Fehler einer Wölfin gab, hat genau dieser die Geschichte der Menschheit bis heute negativ beeinflusst. Es war das falsche Mitleid einer grauen Tiberwölfin, die auf der Suche nach einem saftigen Abendessen zwei unnützen Bälgern begegnet ist. Anstatt die Plagen zu verputzen, hat sie ihnen ihre wertvolle Muttermilch spendiert und die kleinen Drecksäcke auch noch groß gezogen. Kaum erwachsen gründeten die Wolfsmilchgewächse das römische Imperium und legten den Grundstein für die spätrömische Demenz von Guido Westerwelle. Der Frühling ist da, und Randy muss sein Sofa hüten. Er leidet schwer an dem stürmischen Liebesbeweis, den er dem Kater von Bauer Marx erweisen wollte. Das Biest hat ihn total zerkratzt und gebissen. Ich kenn’ das, ich war mal verliebt in Rabauka, die Katze von nebenan, und hab’ hinterher so ähnlich ausgesehen wie Randy jetzt. Herrchen geht es prima. Er betreibt Ahnenforschung, um auszubaldowern, ob er irgendwie mit Guido Westerwelle verwandt ist. Bei Westerwelle-Reisen gibt es tolle Weltreisen zum Nulltarif. Demnächst wird eine Kaffeefahrt nach Kanada unter Guidos Verwandtschaft verlost, und Herrchen will unbedingt dabei sein. Leider hat er noch keinen Westerwelle in seiner Ahnengalerie aufgetrieben, dafür aber einen Sozi. Für diesen Urahnen braucht sich Herrchen wenigstens nicht zu schämen, sein Vorfahr hat schon vor 1914 gelebt, als die Sozis noch ein Rückgrat hatten. Herrchen hat sich den Entwurf für das Parteiprogramm der Linken vorgeknöpft. Mit dem Programmentwurf wollen sich die Linken auch inhaltlich deutlich von den Hartz- IV- Sozis unterscheiden. Nun versucht Herrchen, den demokratischen Sozialismus zu definieren. Zu mir hat er gesagt, wenn eine andere Wirtschaftsordnung kommt und die Produktionsmittel in Volkseigentum übergehen, werden sogar die Bierpreise sinken und das Menschenrecht auf flüssiges Brot endlich verwirklicht. Puh, das hat den parlamentarischen Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion Thomas Schmitt mächtig in Rage gebracht. Der schwarze Tom hat gegiftet, die Linken-Forderung nach Verstaatlichung der Schlüsselindustrie wie Herrchens Brauerei und die Möglichkeiten der Enteignungen gehören in die politische Mottenkiste. Mit Dackelfalten auf der Stirn sieht die CDU-Landtagsfraktion die im Entwurf enthaltenen Forderungen zur Veränderung von Eigentumsverhältnissen. Der schwarze Tom befürchtet sogar, dass die Linken seiner Oma ihr klein Häuschen verstaatlichen und selbst dort einziehen wollen. In meiner Laube und auf meinen Sessel machen es sich die roten Brüder und Schwestern jedenfalls nicht bequem. Darauf kann das Oskarchen einen lassen. Sensations-Fund in Sibirien: Eine gänzlich neue Menschenform haben Forscher des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig entdeckt. Sie hatten Erbmaterial aus einem im Altai-Gebirge in Sibirien entdeckten Fingerknochen mit dem von Neandertalern und heute lebenden Menschen verglichen. Der Fund weise auf eine frühzeitliche Auswanderungswelle aus dem Gebiet rund um die Saar hin, die sich von den Wanderungen des Homo erectus sowie der Vorfahren der Neandertaler und modernen Menschen unterscheide, so die Wissenschaftler. Herrchen war sofort euphorisch und hat einen Professor für frühe saarländische Hochkulturen angerufen. Der hat ihm bestätigt, dass bei dem Knochenfund auch ein steinzeitlicher Lyonering mit Plombe und ‘ne Bierpulle aus saarländischer Keramik gefunden wurde, was eindeutig auf einen ausgewanderten Saarländer schließen lasse. Ivanhoe hat gesagt, dass der Typ aus dem Altai-Gebirge nicht mal ‘nen Hund gehabt hat, sonst hätte der Ringel Lyonerwurst erst gar keine Gelegenheit gehabt zu versteinern. Ostern naht mit raschen Schritten. Herrchen und ich haben Ostereier gefärbt. Herrchen färbt die Ostereier, die er verschenkt, ja immer roh und nicht hart gekocht. Das macht mehr Freude, wenn seine Kumpels die Dinger aufklopfen, hat er gesagt. Nicht nett fand ich von ihm, dass er rumgemosert hat, bloß weil ein paar Farbtupfer von meinen Pfoten auf seiner Bettdecke und dem Sofa waren. Bei Randy waren im letzten Jahr sogar die Wohnzimmerdecke und der neue Teppich bunt getupft. Beim großen Hund, was hat der arme Kerl für ‘nen Zirkus gehabt wegen dem bisschen Farbe. Herrchen wird seine roh gefärbten Eier in diesem Jahr an die Sozis verschenken. Die haben angedroht, das ganze Land vor Ostern mit Infoständen zu kontaminieren, um das Volk über die unsozialen Pläne der schwarz-gelben Bundesregierung in Sachen Kopfpauschale zu informieren. Herrchen sucht das Eierduell mit den Hartz- IV- Schurken und hat seinen Kumpels für jeden Volltreffer auf ‘nen Sozi ein Pils und ‘nen Doppelkorn versprochen. Also Ivanhoe findet ja, dass für den Sozenwurf faule Eier besser geeignet sind, dann riecht man die Sozis schon drei Kilometer gegen den Wind und kann dem Gestank aus dem Weg gehen. Die Sommerzeit ist mal wieder ausgebrochen, und Herrchen hat seine Uhren gezählt und umgestellt. Bloß die Kuckucksuhr, die Herrchen mal gewonnen hat, wollte sich das Rumgewürge nicht gefallen lassen. Der doofe Kuckuck hat nach Herrchens Operation alle fünf Minuten geglaubt, dass es zwölf Uhr ist, und hat entsprechend geblökt. Ich, sein allwissender Hund, hab Herrchen mal gezeigt, wie man einen durchgeknallten Kuckuck zum Schweigen bringt. Jetzt hält der rabiate Vogel für immer seinen vorlauten Schnabel. Apropos Kuckuck und anderes Geflügel. Für ‘ne Zeitungsente wollte anscheinend die saarländische Familienministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) sorgen. Die Familiengrete hatte in einer Pressemitteilung behauptet, es seien bundesweit erstmals mehr Gewalttaten aus politisch linker als aus politisch rechter Motivation begangen worden. Bedingt durch ihre rechts-links-Wahrnehmungsstörung, so was kenn’ ich von Herrchen, wenn der Durst mal wieder riesig war, forderte das CDU-Gretchen auch promt den Bund auf, den Kampf gegen Linksextremismus auszubauen. Linksextremisten sind etwa ganz schlimmes, hat mein Kumpel Ivanhoe neulich gesagt und mir mal erklärt was die so treiben. Also Linksextremisten sind ganz schnittige Autofahrer, sie bevölkern grundsätzlich auf der Autobahn die linke Spur, haben einen Bleifuß und ‘ne tolle Lichthupe. Damit überholen sie die schwarze Familiengrete, zeigen ihr den Auspuff und ‘nen Vogel und husch sind sie weg. Puh das CDU-Gretchen muss Herrchen und mich erkannt haben, als wir letzte Woche in den Baumarkt gedüst sind. So, jetzt muss ich aber schnell was für den
Linksextremismus tun. Herrchens Bleifuß tut weh vom vielen überholen.
Wo hab ich bloß seine Pantoffeln wieder versteckt? Also dann, schöne
Feiertage. Wuff! |
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