<
takt-Eingang >
Roter Kalender
Mai Eingang

Rainer Trampert in konkret 4/2010, S.13

"Der saarländische Grünen-Chef Hubert Ulrich, dem man beim ersten Augenschein bereits alles zutraut, hatte zur allgemeinen Verwunderung und gegen den Rat der eigenen Parteiführung auf die Jamaika-Koalition mit CDU und FDP gesetzt. Begründung: Oskar Lafontaine! Nun stellt sich heraus, daß er auf der Gehaltsliste des Saarbrücker Unternehmers und FDP-Kreisvorsitzenden Ostermann stand, außerdem hatte der FDP-Chef 57000 Euro an die Grünen überwiesen. Diese Geschichte wird nur übertroffen von FDP-Ministern, die vor lauter Günstlingswirtschaft nicht mehr wissen, welches Regierungsamt sie innehaben."

Duzen und schmieren - Bericht aus einem Massenmedium. Szenen aus einem politischen Biotop, in dem jeder jedem alles zutraut.

takt@takt.de
1Mai 2Mai 3Mai 4Mai 5Mai 6Mai 7Mai 8Mai 9Mai 10Mai 11Mai 12 Mai 13Mai 14Mai 15Mai 16Mai 25Mai 26Mai 27Mai 28Mai 29Mai 30Mai 31Mai 32Mai

1. Mai

1. April


1. März

1. Feb

1. Jan

1. Dez

1. Nov

1. Okt

1. Sept

1. Aug

1. Juli

1. Juni

1. Mai


Rainer Trampert


1978 kandidierte er für die Bunte Liste – Wehrt Euch neben Holger Strohm als Spitzenkandidat für die Hamburgische Bürgerschaft. Er war Mitbegründer der Partei Die Grünen. Trampert wurde auf der 5. Bundesversammlung der Grünen vom 12. bis 14. November 1982 in Hagen zum Sprecher des Bundesvorstandes der Grünen gewählt, mehrfach wiedergewählt und übte diese Funktion bis zur 9. Bundesversammlung vom 1. bis 3. Mai 1987 in Duisburg aus. Im Februar 1989 lehnt er eine erneute Kandidatur für den Bundesvorstand ab, da er sich nicht in der Lage sehe, die Partei zu repräsentieren. Er hatte wesentlichen Anteil an der Herausbildung der wirtschaftspolitischen Programmatik der Partei in jenen Jahren und war gemeinsam mit Thomas Ebermann der führende Vertreter der Ökosozialisten bei den Grünen. Im April 1990 verließ er die Partei gemeinsam mit Thomas Ebermann und anderen. In der Austrittserklärung kritisierte er den „Wunsch der grünen Mehrheit, als reputierliche Staatspartei regierungsfähig zu werden“ und damit den Parlamentsbetrieb lediglich um eine weiteres "etabliertes Exemplar“ zu bereichern.