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Rainer Trampert in
konkret 4/2010, S.13
"Der saarländische Grünen-Chef
Hubert Ulrich, dem man beim ersten Augenschein bereits alles zutraut, hatte
zur allgemeinen Verwunderung und gegen den Rat der eigenen Parteiführung
auf die Jamaika-Koalition mit CDU und FDP gesetzt. Begründung: Oskar
Lafontaine! Nun stellt sich heraus, daß er auf der Gehaltsliste des
Saarbrücker Unternehmers und FDP-Kreisvorsitzenden Ostermann stand, außerdem
hatte der FDP-Chef 57000 Euro an die Grünen überwiesen. Diese Geschichte
wird nur übertroffen von FDP-Ministern, die vor lauter Günstlingswirtschaft
nicht mehr wissen, welches Regierungsamt sie innehaben."
Duzen
und schmieren - Bericht aus einem Massenmedium. Szenen aus einem politischen
Biotop, in dem jeder jedem alles zutraut.
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Rainer Trampert
1978
kandidierte er für die Bunte Liste – Wehrt Euch neben Holger
Strohm als Spitzenkandidat für die Hamburgische Bürgerschaft.
Er war Mitbegründer der Partei Die
Grünen. Trampert wurde auf der 5. Bundesversammlung der Grünen
vom 12. bis 14. November 1982 in Hagen zum Sprecher des Bundesvorstandes
der Grünen gewählt, mehrfach wiedergewählt und übte
diese Funktion bis zur 9. Bundesversammlung vom 1. bis 3. Mai 1987 in
Duisburg aus. Im Februar 1989 lehnt er eine erneute Kandidatur für
den Bundesvorstand ab, da er sich nicht in der Lage sehe, die Partei zu
repräsentieren. Er hatte wesentlichen Anteil an der Herausbildung
der wirtschaftspolitischen Programmatik der Partei in jenen Jahren und
war gemeinsam mit Thomas Ebermann der führende Vertreter der Ökosozialisten
bei den Grünen. Im April 1990 verließ er die Partei gemeinsam
mit Thomas Ebermann und anderen. In der Austrittserklärung kritisierte
er den „Wunsch der grünen Mehrheit, als reputierliche Staatspartei
regierungsfähig zu werden“ und damit den Parlamentsbetrieb
lediglich um eine weiteres "etabliertes Exemplar“ zu bereichern.
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