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17.03.2010
Hartz-IV-Bevölkerung als neue Unterschichtenrasse erkannt
Faschistischer
Artikel eines Universitätsprofessors in der FAZ
Kommentar
von Werner Schulten
Der
Soziologe und Ökonom Professor Dr. Dr. Gunnar Heinsohn lehrt seit
1984 an der Universität Bremen. Bereits in der Vergangenheit hatte
er mit Aufsätzen und anderen Pamphleten uns glauben machen wollen,
es hätte nie Ideen von Humanität und keinen Humanismus gegeben,
sondern wir müssten den Fortbestand unserer Spezies durch Auslese
sichern, die bei Farnen und Moosen funktioniert.
Aber was er mit seinem Gastartikel in der FAZ erbrochen hat, ist das faschistischste
und rassistischste, was ich in der letzten Zeit gelesen habe.
http://www.faz.net/s/Rub0B44038177824280BB9F799BC91030B0/Doc~
E0AC5A2CD5A6A481EABE50FAE2AEBA30B ~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Sein nicht neuer Vorschlag, die Sozialhilfe auf fünf Jahre zu begrenzen,
also quasi in unserer Verfassung manifestierte Grundrechte umzuwandeln
in Sprengstoffgürtel mit Langzeitzündern, ist hierbei noch einer
der kleineren Fehltritte dieses Ignoranten.
Viel schlimmer sind seine gesamten Ausführungen und Schlussfolgerungen
zu „Niedrigleistern aus dem Ausland“ und deren „Nachwuchs,
der die Bildungsschwäche weiterschleppt.“ Aber es kommt noch
dicker. Dieser ganze Artikel hätte aus der Zeit des glorreichen Tausendjährigen
Reiches stammen können als Werbung für den Lebensborn, hätte
der Autor nicht eine neue Rasse ausgemacht. Das haben selbst die Nazis
nicht geschafft.
Er spricht von einer „Hartz-IV-Bevölkerung“ als eigene
Rasse, deren Nachkommen „nicht in eine Hightech-Gesellschaft mit
ihren hohen Qualitätsanforderungen passen.“
So beschreibt er das Schreckensszenario eines unkontrollierten Wachstums
dieser niederen Rasse wie folgt:
„Eine demographische Zukunft haben nur die Bildungsfernen. So besteht
im Februar 2010 die Hartz-IV-Bevölkerung von 6,53 Millionen Menschen
zu 26 Prozent aus Kindern unter 15 Jahren (1,7 Millionen). Im leistenden
Bevölkerungsteil von 58 Millionen Bürgern unter 65 Jahren dagegen
gibt es nur 16 Prozent Kinder (9,5 Millionen). Doch selbst der 26-Prozent-Kinderanteil
in Hartz IV ist nur ein Anfang. Er wird weiter wachsen, weil er bei den
Kleinsten schon sehr viel höher liegt. So hatte Bremerhaven vergangenes
Jahr zwar „nur“ 33 Prozent der Kinder von 7 bis 15 Jahren
auf Hartz IV. Bei den 0- bis 3-Jährigen aber waren es 45 Prozent.“
Bildungsferne liegt also nach seiner Meinung nicht am fehlenden Zugang
zu Bildung, sondern an den genetischen Voraussetzungen dieser Rasse. Aber
nicht nur Bildungsunfähigkeit, sondern auch kriminelle Veranlagung
sind unverwechselbare Merkmale, wie der Vertreter der guten nordischen
Rasse messerscharf schlussfolgert:
„Die Zahl der ausschließlich von Sozialhilfe lebenden Kinder
unter 15 Jahren sprang von rund 130.000 im Jahre 1965 (nur Westdeutschland)
über 630.000 im Jahre 1991 auf 1,7 Millionen im Februar 2010. Nicht
nur 10 Prozent aller Babys wie damals in Amerika, sondern schon 20 Prozent
werden mit Steuergeld finanziert. Während deutsche Frauen außerhalb
von Hartz IV im Durchschnitt nur ein Kind haben und leistungsstarke Migrantinnen
sich diesem Reproduktionsmuster nähern, vermehrt sich die vom Sozialstaat
unterstützte Unterschicht stärker - mit allen Folgeproblemen.
So sind in der Hartz-IV-Musterkommune Bremerhaven die Jungen in Sozialhilfe
mit einem Anteil von rund 40 Prozent an der männlichen Jugend für
mehr als 90 Prozent der Gewaltkriminalität verantwortlich.“
Und genauso messerscharf fordert er ein Ende der Finanzierung dieser ungebildeten
Gebärmaschinen:
„Solange die Regierung das Recht auf Kinder als Recht auf beliebig
viel öffentlich zu finanzierenden Nachwuchs auslegt, werden Frauen
der Unterschicht ihre Schwangerschaften als Kapital ansehen.“
Nur, wenn man ihnen die Existenzgrundlage entzieht, hören sie auf,
sich wie die Karnickel zu vermehren.
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