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Juni

 

 

Peter Weiss * Gudrun Müller

 

 

Ästhetik des Widerstands

Roter Kalender oder Die Enden der Parabel

- ist ein Kalender mit 13 Monaten

- ist Kunst von Bernd Rausch über das Märchen vom letzten Stadium des Kapitalismus

Peter Weiss (* 8. November 1916 in Nowawes bei Potsdam; † 10. Mai 1982 in Stockholm; Pseudonym: Sinclair) war Schriftsteller, Maler, Grafiker und Experimentalfilmer.

Er war Verfasser autobiografischer Prosa als auch von engagierten Dramen. Internationalen Erfolg erzielte er mit dem Stück Marat/Sade, das mit dem US-Theater- und Musicalpreis „Tony Award“ ausgezeichnet wurde. Das dem dokumentarischen Theater zugerechnete „Auschwitz-Oratorium“ Die Ermittlung führte Mitte der sechziger Jahre zu breiten vergangenheitspolitischen Auseinandersetzungen. Als Weiss’ Haupttext gilt der dreibändige Roman Die Ästhetik des Widerstands, eines der „gewichtigste[n] deutschsprachige[n] Werk[e] der 70er und 80er Jahre“.[1] Weniger bekannt sind Weiss’ frühe, surrealistisch inspirierte Arbeiten als Maler und experimenteller Filmregisseur.

Für die soziale Revolution im Spätsommer ...