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Mit Kunst den Kampf gewinnen -
Mit dem Geist vom jungen Klaus
gegen die Hartz IV Macher
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Stimme den Hartz IV Parteien - Nie mehr - Hartz
IV ist Armut per Gesetz - Hartz IV muss weg! - Anti-Hartz-IV Plattform
Saar 2. März 2010 - DIE LINKE wünscht schöner leben in der Hartz IV Hölle Saarbrücker Linke für Grundsanierung der Argen Saarbrücken – Hoch erfreut hat sich DIE LINKE. Fraktion im Regionalverband Saarbrücken darüber gezeigt, dass die „Hilfe aus einer Hand“ bei der Arge offensichtlich gerettet ist. Die Koalitionäre in Berlin hätten in letzter Sekunde erkennen müssen, dass die Zerschlagung der Argen der definitiv schlechteste Weg bei der Betreuung von Langzeitarbeitslosen gewesen wäre. Indem jetzt die Argen mit ihren Partnern, dem Regionalverband beziehungsweise den Landkreisen und der Bundesagentur, weiter institutionell zusammenarbeiten könnten, lösten sich auch befürchtete Personalprobleme. Die Verschiebung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vom Regionalverband zur Bundesagentur sei damit hoffentlich vom Tisch, so Fraktionsvorsitzender Jürgen Trenz. Für die Langzeitarbeitslosen allerdings habe sich durch die offensichtliche Klärung noch nichts verbessert. Die Arge in ihrer jetzigen Verfassung, so Manfred Klasen, Mitglied im Arge-Lenkungsgremium, sei in der Bewertung der „Kunden“ mehr als sanierungsbedürftig. Es fehle vielfach das nötige Fingerspitzengefühl und der Sinn für die psychische Situation, in der sich viele Betroffene befänden. Der Ton sei oft ruppig und unhöflich. Leider sei immer wieder festzustellen, dass es bei einem Teil der Mitarbeiter auch an rechtlichem Sachverstand mangele und Langzeitarbeitslose alle paar Monate mit einem neuen Sachbearbeiter oder Sachbearbeiterin zu tun hätten. So könne keine kontinuierliche Beziehung aufgebaut werden. Neben „Kleinigkeiten“ – etwa verloren gegangenen Akten – klagten Arbeitslose über mangelhafte Bildungsangebote, unbrauchbare Eingliederungsvereinbarungen oder schlicht über mangelnde Kommunikation, da der Kontakt über die Callcenter kaum funktioniere. Wie die Bundesagentur auch schon selbst zugeben musste, sei die Qualifikation der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen höchst unterschiedlich, was auch zu den sehr unterschiedlichen Bewertungen führe. Es gäbe „sehr gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeit“ und Mitarbeiter die für ihre Arbeit „schlicht ungeeignet“ seien. Längerfristig, so DIE LINKE, brauche es strukturelle Veränderungen in der Konzeption der Arge (Hartz III). Dies werde aber nichts nützen, wenn die Beschäftigten nicht permanent auf den rechtlich und pädagogisch letzten Stand gebracht würden. Fortbildung, permanente Schulung in rechtlichen Fragen, weitere Verringerung der Fallzahlen pro Sachbearbeiter und durchschnittlich mehr Feingefühl im Umgang mit Hilfesuchenden seien u.a. „dringend notwendig“! Die
„neue Chance“, die die Arge durch eine Grundgesetzänderung
erhalten werde, müsse sie auch in Saarbrücken nutzen, um das
bestmögliche Dienstleistungsangebot für langzeitarbeitslose
Menschen zu entwickeln. |
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