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Mit Kunst den Kampf gewinnen -
Mit dem Geist vom jungen Klaus
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IV ist Armut per Gesetz - Hartz IV muss weg! - Anti-Hartz-IV Plattform
Saar Verantwortung in der Geschichte. Klassengesellschaft und Klassenkampf Ein notwendig modifizierter Auszug: Das Hauptfeld des geschichtlichen Handels in der Klassengesellschaft ist der Klassenkampf. Im Klassenkampf verfolgen die sozialen Kräfte Interessen, die sich aus ihrer gesellschaftlichen, insbesondere aus ihrer sozial-ökonomischen Lage ergeben. Auf Grund der entgegengesetzten sozialen Existenzbedingungen der antagonistischen (Gegensatz, Gegner etc.) Klassen sind die Zielsetzungen des Kampfes dieser Klassen einander entgegengesetzt; sie schließen sich aus. Der Ausgang des Kampfes unter konkreten geschichtlichen Bedingungen ist von den jeweils objektiven Voraussetzungen abhängig, von der Konstellation der gesellschaftlichen Kräfte, den Machtverhältnissen, der Zuspitzung sozialer Widersprüche. Die agierenden sozialen Kräfte suchen auf die objektiven Verhältnisse einzuwirken, indem sie in ihnen ihr Interesse zu verwirklichen und ihnen eine solche Richtung der Entwicklung zu geben bemüht sind, die mit diesem Interesse in Einklang steht. Die subjektiven Aktionen haben die Realisierung objektiver Alternativen der geschichtlichen Entwicklung zum Ziel. Bei ihnen handelt es sich um reale Möglichkeiten, die dem jeweiligen geschichtlichen Zustand objektiv innewohnen. Real sind diese Möglichkeiten, insofern die objektiv wirkenden Gesetze der gesellschaftlichen Entwicklung ihnen Existenz und Spielraum gewähren und insofern objektive und subjektive Voraussetzungen ihrer Entfaltung gegeben sind. Die (Entwicklung der) Geschichte bildet nicht einen abstrakten Zusammenhang von Gesetzen, sondern schließt eine Fülle einzelner und besonderer Momente - das jeweilige geschichtliche Dasein - ein, innerhalb dessen und durch das die Gesetze wirken. So sind mit der Entfaltung jedes Gesetzes verschiedene Möglichkeiten der konkreten geschichtlichen Entwicklung verknüpft. Diese Möglichkeiten sind durch die gesellschaftlichen Entwicklungsgesetze selbst bedingt und bestimmt. Es sind keine beliebigen, abstrakten, sondern reale, konkrete Möglichkeiten, die die unterschiedlichen Formen der Bewegung und Entfaltung gesellschaftlicher Gesetze betreffen. In der Geschichte ist keineswegs "alles möglich", wie die kleinbürgerliche und bürgerliche Geschichtsphilosophie mit ihrer Leugnung sozialer Gesetze behauptet, sondern es sind nur unterschiedliche Erscheinungsformen, Bedingungen, Zeitmaße der Durchsetzung gesellschaftlicher Gesetze und Erfordernisse möglich. Da gesellschaftliche Entwicklungsgesetze - wie alle Gesetze - eine Einheit unterschiedlicher und gegensätzlicher Momente darstellen und da sie nur durch menschliches Handeln existieren, kann ein Gesetz sich rascher und weniger rasch durchsetzen, kann es in seiner Entfaltung gehindert oder gefördert werden, kann es die gesellschaftliche Entwicklung beschleunigen oder bremsen. Dies wird weitgehend dadurch bestimmt, welche konkrete Rolle die gesellschaftlichen Kräfte in der geschichtlichen Auseinandersetzung spielen. Die objektiven Bedingungen (in der gesellschaftlichen Auseinandersetzung) zeichnen den Subjekten des geschichtlichen Handelns einen allgemeinen Rahmen der Entfaltung ihrer Aktivitäten vor. Aber sie lösen nicht linear, direkt ein bestimmtes Handeln aus. Sondern die jeweils Handelnden bilden ein Systemganzes, das durch die Natur der inneren Bedingungen gekennzeichnet ist. Zwischen die Ursache - objektive äußere Faktoren - und die Wirkung - ein konkretes Handeln - tritt als Vermittlungsglied die innere Systembeschaffenheit agierender sozialer Kräfte (Klassen, Parteien, Nationen etc.). Diese innere Struktur ist nicht etwas (schlechthin) Gegebenes, sondern umschließt alle jene subjektiven Faktoren, die in mehr oder minder hohem Maße von den agierenden Kräften selbst erworben und entwickelt werden. - Erkenntnis, Bewusstheit, Organisiertheit, Ausdauer, Opferbereitschaft etc. sind nicht der passive Ausfluss einer gegebenen objektiven Lage, sondern etwas von tätigen Menschen, von Klassen, Parteien etc. selbst Errungenes. Die objektive Situation zeichnet reale Möglichkeiten vor. Sie ermöglicht (z.B.) der Lohn-Arbeiterklasse Erkenntnisse, die der Bourgeoisie verschlossen sind. Aber das bedeutet nicht, dass die Lohn-Arbeiterklasse (Frauen und Männer der lohn-abhängigen technischen und wissenschaftlich-kulturellen Arbeit etc.) Erkenntnis nur durch passives Aufnehmen äußerer Impulse gewönne, dass sie die Einsicht in eine gegebene Situation und deren Perspektive nicht durch kollektive theoretische und praktische Anstrengung gewinnen müsste. / Es schließt auch nicht aus, dass die Bourgeoisie - die ebenfalls Subjekt der (geschichtlichen - gesellschaftspolitischen) Erkenntnis ist - bestimmte richtige Teileinsichten gewinnen kann, die ihr Verhalten in einem gewissen Maße progressiven geschichtlichen Möglichkeiten kongruent (übereinstimmend) machen (Macht- und Zukunftssicherung der Bourgeoisie etc.). [Merke: Die Bourgeoisie, ihre ökonomische, ideologische, staatliche Administration (einschließlich ihrer Liberal- und Kapitalfaschisten) bestehen nicht nur aus (gesellschaftspolitische) 'liberale' und 'harmonische' 'Idioten'.] Bei den verschiedenen Möglichkeiten, die einer (zukünftigen) geschichtlichen Entwicklungsetappe innewohnen, handelt es sich nicht um bloße Denkmöglichkeiten, sondern um reale Möglichkeiten. Sie gehören der objektiven Wirklichkeit an, die dem handelnden Menschen als die vorgefundene, nicht beliebig auswählbare Grundlage und Voraussetzung aller sozialen Aktivitäten gegenübertritt. Sie haben objektiv-reale Existenz; aber sie sind noch nicht wirklich, sondern gehen, als Möglichkeiten, der Wirklichkeit erst voran, zu der sie die soziale Tätigkeit gestaltet. - Die (vorgefundenen und auch künftigen [?] Entwicklungs-) Möglichkeiten sind in der objektiv-realen Beschaffenheit der materiellen gesellschaftlichen Existenzbedingungen, dem Entwicklungsstand der Produktivkräfte und Produktionsverhältnisse, der qualitativen Natur der gesellschaftlichen Widersprüche, der Bewusstheit und Organisiertheit der einzelnen Klassen und Schichten [auch der Bourgeoisie und Administration - des Kapitals] etc. begründet. Sie existieren als reale Tendenzen der gesellschaftlichen (gesellschaftspolitischen) Entwicklung. Den gesellschaftlich handelnden Kräften gegenüber sind sie objektiv gegeben, und das Bewusstsein der Handelnden muss, um die Tätigkeit (in Richtung gesellschaftspolitische Umwälzung: Emanzipation und Überwindung des Privateigentums an Produktionsmitteln, Gemeineigentum und Gleichheit; unabhängig von Herkunft und Geschlecht) mit Erfolg leisten zu können, von ihrer genauen Erfassung ausgehen. Vgl.: Gottfried Stiehler. In: Geschichte und Verantwortung. VEB Deutscher Verlag der Wissenschaften. Berlin 1972. Zur Frage der Alternativen in der gesellschaftlichen Entwicklung. / Ein modifizierter Auszug (R.S.).
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