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Linke macht Harakiri - Klaus Ernst soll Vorsitzender werden - Oh jesses


Klaus Ernst ist ein Mann der ausschließlich die Interessen der meist männlichen Kernarbeiterschaften vertreten will. Das ist als Funktionär des DGB der ganz normale Vollzug, aber als Parteivorsitzender einer Partei die sich DIE LINKE nennt ist das völlig hirnrißig, oder? Er steht für eine traditionssozialdemokratische Politik in engster Anlehnung an die gewerkschaftlichen Apparate aus denen er selbst stammt. Unter seiner Führung wurde konzeptionell nichts entwickelt. Die WASG-Programmatik, die er mitgestaltet hatte, erschöpfte sich im Kampf für Arbeit und soziale Gerechtigkeit im Interesse der Kernarbeiterschichten. Lafontaines Mann, Klaus Ernst und seine Anhängerschaft setzten und setzen sich dabei beinahe ausschließlich für die noch beschäftigten, gewerkschaftlich organisierten, qualifizierten Kernbelegschaften ein. Ansonsten geht denen so ziemlich alles am Arsch vorbei. Schlimmer noch: Ende 2008 trat das Ernstsche Denken und Handeln sichtbar ins Licht. Das von ihm vorgelegte und zu verantwortende Positionspapier zur Überwindung von Hartz IV war wahrer Hohn. In diesem Klaus-Ernst-Papier wurde das Anliegen, welches die WASG angetrieben hatte, nämlich Hartz IV abzuschaffen zugunsten kleiner Nachbesserungen am Gesetz aufgegeben. Ernst brach inhaltlich auch nicht mit dem neoliberalen Grundsatz des "Fördern und Fordern", denn er wollte BezieherInnen von ALG II weiter sanktionieren, wenn sie nicht marktkonform funktionieren. Obwohl das Papier im Gegensatz zu den programmatischen Eckpunkten stand, stellte sich der Fraktionsvorstand hinter diese Version von "Hartz IV-Light". Lafontaines volltönender sog. Markenkern wurde mit diesem Papier bereits jegliche Substanz entzogen. Was übrig blieb war BIG-NEOLIBERALE-SCHEISSE, so wie sie von den HARTZ-IV-MACHERN bereits angerichtet war.

In den nächsten drei Wochen untersuchen wir die sogenannten Markenkerne der Partei Die Linke. Wir sind sehr pessimistisch, „nach“ der Lafontaine Ära noch etwas bedeutendes zu finden was sich von der neoliberalen SPD unterscheidet.

Anti-Hartz IV Plattform Saar


Mit Kunst den Kampf gewinnen - Mit dem Geist vom jungen Klaus gegen die Hartz IV Macher

Keine Stimme den Hartz IV Parteien am 9. Mai in NRW




Anti-Hartz-IV Plattform Saar


Vorwärts und nicht vergessen worin unsere Stärke liegt ...