>
<
Mai Eingang
Roter Kalender
takt@takt.de
1.März 2.März 3.März 4.März 5.März 6.März 7.März 8.März 9.März 10.März 11.März 12.März 13.März 14.März 15.März 16.März 17.März 18.März 19.März 20.März 21.März 22.März 23.März 24.März 25.März 26.März 27.März 28.März 29.März 30.März 31.März

1. Mai

1. April


1. März

1. Feb

1. Jan

1. Dez

1. Nov

1. Okt

1. Sept

1. Aug

1. Juli

1. Juni

1. Mai

31.August 2011 - Wiesbaden – Wie das Satirische Bundesamt (SABUM) soeben mitgeteilt hat, rückt das Verfallsdatum von Bundesaussenminister Guido Westerwelle unaufhöhrlich näher. Für den spätrömischen Dekadenzler sehen Arbeitsmarktexperten schwere Vermittlungshemmnisse. In einer Aktennotiz heißt es, dass Guido kaum noch auf dem ersten Arbeitsmarkt einen Job finden dürfte. Das Bonner Jobcenter soll bereits eine Task-Force-Guido ins Leben gerufen haben, um den FDP-Spaßvogel mit Hilfe einer geeigneten Maßnahme für ältere Komiker doch noch zu vermitteln.

Spätesten nach der anstehenden Wahl in Berlin, bei der die Guido-Partei wohl zu den Absteigern gehören wird, ist Schluß mit lustig für den bundesdeutschen Außenmanager. Darüber soll bei der FDP bereits Einigkeit herrschen. Im Berliner Außenministerium soll sich nach Angaben einer nicht näher bezeichneten Person ein Mitarbeiterstab mit den Hartz IV Antragsformularen für Westerwelle herumschlagen. Aus der Linkspartei wird gemeldet, man werde Westerwelle zu einem Hartz IV-Frühstück ins Karl Liebknecht Haus einladen. Auch eine Berliner Arbeitsloseninitiative will sich künftig um Deutschlands prominentesten Guido kümmern, damit unser oberster Diplomat nicht dem Schnaps und der spätrömischen Dekadenz verfällt.

Keine Stimme den Hartz IV Parteien - Nie mehr - Hartz IV ist Armut per Gesetz - Hartz IV muss weg! - Anti-Hartz-IV Plattform Saar

Titel: Der dekadente Hanswurst des Kapitals: Bild I - Bild: Bernd Rausch

21.2.2010 - CDU-Flügel attackiert FDP-Chef
Der Sozialflügel der CDU wirft FDP-Chef Westerwelle vor, mit seiner Kritik die Falschen zu treffen und "Stimmung gegen sozial Schwache" zu machen. Um die Menschen aus Hartz IV zu holen, müsse man ihnen auch Arbeit bieten. Doch Westerwelle bleibt stur und will Hartz-IV-Empfänger auch zu Arbeiten zwingen: "Wer sich dem verweigert, dem müssen die Mittel gekürzt werden."

Der CDU-Sozialflügel macht in der Hartz-IV-Debatte Front gegen FDP-Chef Guido Westerwelle und den wirtschaftsnahen Flügel der eigenen Partei.

Der sozialpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion, Karl Schiewerling, lehnte pauschale Sozialkürzungen ab. Die schwere Wirtschaftskrise sei "nicht den Empfängern von Grundsicherung zu verdanken, sondern (...) den Finanzjongleuren", sagte er. "Ich halte das für ziemlich abwegig, in der jetzigen Situation die Konsequenzen, die sich daraus ergeben, denjenigen aufzuhalsen, die von Sozialhilfe abhängig sind."
"Mindestlöhne einführen"

Der stellvertretende Vorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), Christian Bäumler, sagte: "Was mich an Westerwelle ärgert, ist, dass er Stimmung gegen sozial Schwache macht, ohne konkret zu sagen, was er verändern will." Um die Menschen aus Hartz IV herauszuholen, müsse man ihnen auch Arbeit anbieten. "Und dafür müssen wir endlich gegen Missbrauch bei Zeitarbeit vorgehen und Mindestlöhne einführen." Zeitarbeitern solle nach sechs Monaten im Betrieb ein geregeltes Arbeitsverhältnis angeboten werden müssen.

Die Notwendigkeit von Mindestlöhnen sehe man schon daran, dass es in Deutschland 1,4 Millionen sogenannte Aufstocker gibt. "Warum müssen so viele Menschen Arbeitslosengeld II beziehen, obwohl sie arbeiten?", fragte Bäumler. Er forderte auch einen Mindestlohn für Zeitarbeiter in den ersten sechs Monaten ihres Einsatzes in einem Unternehmen.

Der Sozialverband VdK warf Westerwelle vor, Wahlkampf auf Kosten der Armen zu machen. "Das Wahlkampfgetöse soll ihm die FDP-Klientel bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen gewogen stimmen", sagte VdK-Vizepräsident Roland Sing. Es gebe aber viele, die unverschuldet in Armut geraten seien; deren Versorgung habe nichts mit "spätrömischer Dekadenz" zu tun, von der Westerwelle gesprochen hatte.