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16.01.11 Undercover Hartz-IV

ist eine Abrechnung mit dem System Hartz-IV, seinen Befürwortern und Profiteuren. Es zeigt Missstände, sowie die brisantesten bisherigen, durch Entscheidungen der Gerichte erwiesenen Gesetzes- und Verfassungsbrüche auf. Zugleich ist es ein Plädoyer für ein Zurück zu einem menschenwürdigen Sozialsystem, in dessen Mittelpunkt der einzelne Mensch in seiner, durch das Grundgesetz in den Artikeln 1,2,3,4,5,11,12,19, 20,24 und 25 verbrieften Würde, seinem Recht auf freie Entfaltung, als Gleicher unter Gleichen steht.

Das Buch informiert sachlich über Hartz-IV, über Antrag, Arbeitsgelegenheiten, Erreichbarkeitsanordnung, Eingliederungsvereinbarung, Regelsatz, den problematischen Datenschutz, im Kontext mit Gerichtsentscheidungen der Sozialgerichte und des Bundesgerichtshofs.

In persönlich gehaltenen Beiträgen beschreiben zwei Langzeitarbeitslose, die Mitarbeiterin eines Jobcenters sowie der Geschäftsführer eines Bildungs- und Beschäftigungsträgers ihre Erfahrungen im und mit dem Hartz-IV System.

Autor des Buches ist Paulus Pinkepank, ehemaliger Vorstand eines Vereins für Arbeitslose, der durch diese ehrenamtliche Funktion tiefe Einblicke in alle Bereiche des Systems Hartz-IV gewonnen hat. Er kennt die Situation von Langzeitarbeitslosen aus zahlreichen Gesprächen ebenso gut, wie die der Bildungs - und Beschäftigungsträger.

Er hat zahlreiche Gespräche mit Jobcentern, ARGEn und deren Mitarbeitern geführt; diverse Arbeitsgelegenheiten begleitet, Einblick in die Zeitarbeitsbranche genommen. Er nimmt Bezug auf eine Reihe wichtiger Urteile und zeigt dabei kritische Bruch-stellen von Hartz-IV auf, an denen Grundrechte und gültige Gesetze der Bundesrepublik Deutschland verletzt werden.

Letztlich plädiert er für ein „Bedingungsloses Grundeinkommen“ als einzig sinnvoller Alternative zu Hartz-IV.

Entstanden ist ein kritisches Buch zum System Hartz-IV, erweitert um einen informellen Anhang, in dem einige der internen Arbeitsanordnungen der Bundesanstalt für Arbeit, z.B. der berüchtigte Leitfaden Außendienst, die für Hartz-IV Bezieher so wesentlichen (verfassungswidrigen) Verordnungen zu Erreichbarkeit, Eingliederung ebenso abgedruckt sind, wie einige Gerichtsurteile und höchstrichterliche Entscheidungen zum Hartz-IV Komplex. Auch eine aktuelle Studie über das Verhalten eines bestimmten Jobcenters ist enthalten.

Das Buch richtet sich in erster Linie an Hartz-IV Bezieher selbst, um diese über ihre Rechte gegenüber den ARGEn und Jobcentern zu informieren, sowie ihnen eine Reihe von nicht immer verfügbaren Unterlagen an die Hand zu geben.
Es richtet sich sowie an alle, die eine kritische Haltung zu Hartz-IV und seinen negativen Auswirkungen auf unsere Gesellschaft und das soziale System Deutschlands einnehmen.

Wichtiger Hinweis für Hartz-IV Bezieher! Sie erhalten auf Anforderung über den Menüpunkt E-Book ein kostenlosen Exemplar dieses Buches in der E-Book Version. Die Angaben zur Person des Bestellers werden streng vertraulich behandelt ! Ehrenwort !

Alle anderen Interessenten haben die Möglichkeit, das Buch hier zu bestellen:
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ID282/Undercover-Hartz-IV

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Die Autoren

Paulus Pinkepank, 54, war bis vor drei Jahren Vorsitzender eines Vereins für Arbeitslose. Seit seiner Jugend hat er sich in zahlreichen sozialen Projekten immer wieder ehrenamtlich engagiert. Nach der Wende gründete er gemeinsam mit einer Reihe weiterer engagierter Mitstreiter besagten Verein, dessen Vorstand er bis 2007 angehörte. Durch dieses soziale Engagement hatte er zahlreiche Kontakte zu allen am Hartz-IV System Beteiligten. Besonders tiefe Einblicke verdankt er seiner Begleittätigkeit. In dessen Rahmen hat er viele Langzeitarbeitslose zu Gesprächen mit den zuständigen Stellen begleitet. Was er dabei erfuhr, diente als Basis für einen Teil seiner Ausführungen in diesem Buch.

Horst Krause, 66, mittlerweile seit zwei Jahren im wohlverdienten Ruhestand. Zuvor war er 8 Jahre lang arbeitslos. Er führte einen Kampf gegen seine "Ausmusterung" über die sog. 58er Regelung, mit deren Hilfe die Bundes-regierung alte und damit nicht mehr vermittelbare Arbeitnehmer statistisch "entsorgte".Ein Veteran der Arbeitslosenszene, der buchstäblich darum kämpfte, nicht bereits mit 56 Jahren zwangsweise in die Arbeitslosigkeit abgeschoben zu werden. Sein Kampf gegen die erdrückende Bürokratie der Bundesagentur füllt mehrere Aktenordner. Ihm verdanke ich, Paulus Pinkepank als Autor des Buches, Einblicke in und Erfahrungen aus dem Arbeitslosenhilfesystem alter Prägung, wie es bis Ende 2004 bestand, sowie zum Übergang zu Hartz-IV im Jahr 2005. Horst Krause möchte anonym bleiben, da er das, in den Jahren des Kampfes mit einer schier übermächtigen Behörde aufgebaute Gefühl, kritische Äußerungen in Richtung Jobcenter bzw. Arge könnten Sanktionen nach sich ziehen, selbst jetzt als Rentner noch nicht ablegen konnte.

Gerda Ullmann, 47, Sachbearbeiterin einer ARGE möchte verständlicherweise "unerkannt" bleiben, da sie Schwierigkeiten am Arbeitsplatz befürchtet, und mit Sicherheit zu befürchten hätte. Frau Ullmann stammt aus den Neuen Bundesländern, war selbst nach der Wende vorübergehend arbeitslos, bevor sie über die Beziehungen ihres heutigen Mannes in Westdeutschland ihre jetzige Stelle bekam.Durch sie hatte ich Einblick in die Strukturen und das Vorgehen der Gegenseite der Arbeitslosen, der ARGEn, Jobcenter und ihre verqueren inneren Strukturen. Durch Gerda Ullmann erhielt ich zudem Gelegenheit, mit weiteren ihrer Kolleginnen und Kollegen aus dem Bereich der Jobcenter zu diskutieren. Diese Gespräche waren für mich erschreckend und bedrückend zugleich, weil sie das tiefe Misstrauen sowie die riesigen Vorurteile von Sachbearbeitern/Fallmanagern gegenüber ihren „Kunden“, den Langzeit-arbeitslosen, in einen erschreckenden Umfang und Ausmaß aufzeigten.

Gerald Sauter, 49, war viele Jahre General-Manager einer Softwarefirma. Als ein völlig atypischer Hartz-IV Empfänger berichtet er über die Gründe für seine Arbeitslosigkeit und seine Hartz-IV "Karriere". Auch Sauter wurde trotz seiner vorherigen Tätigkeiten als Geschäftsführer, z.B. einer Softwarefirma, völlig kontraproduktiv zu 1-Euro-Jobs gezwungen. Seiner Beharrlichkeit sowie seinen exzellenten Erfahrungen aus seiner Branche verdankt er nach qualvollen Jahren als Langzeitarbeitsloser eine neue Führungsausgabe, bezeichnenderweise nicht in Deutschland, sondern im Ausland. Nachdem er inzwischen wieder in „Brot und Arbeit“ ist, gilt es, seine Identität durch die Anonymität doppelt zu schützen.

Rolf Fiege, 52, ist Inhaber eines sogenannten Beschäftigungsträgers und einer regionalen Zeitarbeitsagentur. Er möchte verständlicherweise ebenfalls anonym bleiben, da er befürchtet, andernfalls mit einem Vergabeboykott seitens der zuständigen Jobcenter abgestraft zu werden. Ihm verdanke ich tiefe Einblicke in das Zusammenwirken von Jobcentern und Beschäftigungsträgern, wie Zeitarbeitsfirmen, als Basis für die sog. Mehraufwandsentschädigungen, Ein-Euro-Jobs, sowie Hintergründe über die Welt der "Aufstocker" und anderer prekärer Arbeitsverhältnisse, z.B. aus der Welt der Leiharbeit.

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Bild: Bernd Rausch
Gruppe
Kolzo

siehe: 100 Bilder gegen Hartz IV