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Kampf den

Sozialstaatszerstörern der SPD

Weg mit Hartz IV

Weg mit der Riester Rente

Weg mit der Rente mit 67

"Und niemals im 20.Jahrhundert hat sich in einer solchen Geschwindigkeit die soziale Ungleichheit, also die Diskrepanz zwischen den Eigentumsverhältnissen oben und unten so forciert wie in den sozialdemokratischen Regierungsjahren seit 1999. Geringfügige Beschäftigungsverhält-
nisse, die keine Zukunfts- und Emanzipationsperspektive bieten, Working Poor und Armut haben, explizit durch sozialdemokratische Regierungspolitik begünstigt, in einem atemberaubenden Tempo zugenommen." (SZ vom 12.11.2009/odg)

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Titel: Vor und nach dem SPD Parteitag

Bild: Bernd Rausch

24.01.2011 Nur 10 % erreichen das Rentenalter von 65

von Reinhold Schramm

Die Lobby-Regierung und Parlamentsmehrheit des Kapitals beharrt auf der "Rente mit 67".
Die Rente mit 67 bedeutet für die Lohn- und Gehaltsabhängigen eine massive soziale Härte. Denn schon heute schaffen es nur rund 10 % bis zum regulären Rentenalter von derzeit 65 Jahren.

Aus dem Interview von DGB-Vorstand Annelie Buntenbach mit der Leipziger Volkszeitung: "Wir müssen die Finanzierung durch eine Erwerbstätigenversicherung, in die auch Selbständige und Politiker mit hineingehören, auf eine breitere Grundlage stellen. Zur Stabilisierung der Rentenkassen würden auch anständige Löhne beitragen, ein Existenz sichernder gesetzlicher Mindestlohn und eine Eindämmung der unsicheren Beschäftigungsverhältnisse, die momentan noch außerhalb der Sozialversicherung liegen." - "Tatsächlich schafft es nur jeder Zehnte, die Altersgrenze von 65 aus sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung zu erreichen. Die anderen finden schon vorher keinen Job mehr oder halten gesundheitlich nicht so lange durch. Für sie bedeutet die Rente mit 67 eine zusätzliche Kürzung der Altersbezüge." -

Aus der Frage an Frau Buntenbach: Die SPD stimmte im Bundestag für die längere Lebensarbeitszeit, "will sie jedoch plötzlich auf Eis legen." [Anm.: Der anstehende Wahlk(r)ampf]

Die Antwort von Annelie Buntenbach: "Menschen in gesundheitlich besonders belastenden Berufen haben doch überhaupt keine Chance, auch nur bis 65 zu arbeiten. Ich hätte mir gewünscht, dass die SPD sich schon früher dieser Lebenswirklichkeit gestellt hätte." (Anm.: Natürlich kennen auch die SPD-DGB-FunktionärInnen die Lebenswirklichkeit. Sie sind in ihrer Mehrheit keine -objektiven- Interessenvertreter der Lohnabhängigen. / R.S.)

Aber auch der Spezial-Grünen-DGB-Vorstand und Annelie Buntenbach sorgt sich um die Verwertung der Lohn- und Gehaltsabhängigen im Kapital- und Profitinteresse: "Wir müssen alles dafür tun, dass Menschen bis zum 65. Lebensjahr gesund in Lohn und Brot bleiben können."
- Bitte im Original und im gesamten Text nachlesen. [1]

Quelle vgl.: DGB, 20.01.2011. Vier Fragen an Annelie Buntenbach.
"Arbeitgeber müssen sich vom Jugendwahn lösen"
www.dgb.de/themen/++co++18d39732-2485-11e0-6547-00188b4dc422
(Keine) Empfehlung:
Lohnverzicht reduziert auch die Altersrente.
www.labournet.de/diskussion/wipo/rente/verzicht.pdf