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Stadtzeitung Saarbrücken |
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DGB
Saar am Antikriegstag, 01. September 2008 In bewährter Kooperation gedenken die DGB-Region Saar und der DGB-Ortsverband Völklingen am Antikriegstag, 01. September, mit einer Veranstaltung in Völklingen der Opfer von Kriegen und Gewalt. Dieter Blaesy, Vorsitzender DGB-Ortsverband Völklingen, erklärt
den Der Antikriegstag am Montag, 01. September 2008 in Völklingen beginnt
mit Gastredner ist Eugen Roth, Landesvorsitzender des DGB Saar Nach der Kranzniederlegung wird die Gedenkveranstaltung An diesem Abend soll die Friedensbewegung im Mittelpunkt stehen. DGB-Aktive |
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| 29.7.2011
- Von Hermann L. Gremliza
Terror nach Hausmacherart Nach den Anschlägen in Norwegen ließen die deutschen Medien ihre "Terrorismusexperten" auch dann noch über einen islamistischen Hintergrund spekulieren, als längst bekannt war, daß es sich bei dem Täter um einen blonden, blauäugigen Norweger handelt. Als 168 Menschen in Oklahma City durch die Bombe eines einheimischen Neonazis starben, war ähnliches zu beobachten, wie Hermann L. Gremliza - nebst einigen prophetischen Worten zum World Trade Center - in KONKRET 6/95 festhielt. [...] Die Nachricht aus Oklahoma City fand alle Hörer überzeugt, daß ein Kommando aus einem Staat der Dritten Welt den Anschlag verübt habe. Der Reflex war Resultat nicht nur langjähriger Propaganda betr. "internationaler Terrorismus", sondern des unbestimmten und doch nicht unberechtigten Gefühls, daß der Einrichtung der One World viele Anschläge auf World Trade Center folgen werden. Die "neue Weltunordnung", als die selbst die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" die herrschenden Zustände mittlerweile ironisiert, hat den drei Vierteln der im Elend lebenden Bevölkerung der Erde nicht nur jede Chance genommen, die sie vielleicht nie hatten, sondern auch jede Hoffnung, ja, jede Illusion. Sie haben lernen müssen, daß auf Armut, Hunger, Krankheit und frühen Tod nur tiefere Armut, größerer Hunger, schlimmere Krankheit und früherer Tod folgen werden; daß sie keinen Befreiungskrieg führen können, weil ihre Feinde in die Metropolen und ihre Freunde aus der Geschichte verschwunden sind; daß ihre Leiden ihnen nie vergolten werden; daß dem Bewohner des Südens, der immer Treu und Redlichkeit übt, kein anderer Dank wird als das kühle Grab. Warum also nicht ein paar der Peiniger mitnehmen? Ein paar Landsleute jenes Senators Jesse Helms, der, weil er einen Neger nicht vom andern und wieviel weniger von einem Ägypter unterscheiden kann, den allzeit gefälligen Generalsekretär der Uno, der ihm die Cowboystiefel nicht blank genug geleckt zu haben scheint, als den Herrn "Boutros Ghali-Ghali" verhöhnt. Und warum Frauen und Kinder von Leuten schonen, die die der andern nie geschont haben. Vieles sprach dafür, daß sich ein Kommando aus Somalia oder Angola aufgemacht hatte, ein wenig "ausgleichende Gerechtigkeit" in die Welt zu bringen. Aber, wie die "Zeit" berichtete, es kam noch schlimmer. Schon am Tage nach der Explosion mußte Amerika einer ans Unfaßbare grenzenden Entdeckung ins Auge sehen. Vor der offenen Kamera im Kanal 4 von Oklahoma City raufte sich einer der sonst so gefaßten Moderatoren die Haare, schrie es hinaus: "Ich kann' s nicht glauben: Amerikaner töten Amerikaner." Wo doch die Welt so eingerichtet war, daß Amerikaner nicht Amerikaner töten, sondern Neger oder Chilenen. Oder 1,7 Millionen Vietnamesen. Das ist gerade zwanzig Jahre her. Weite Regionen des Landes sind durch Napalm unbrauchbar gemacht, fünfzig Prozent des Waldes vernichtet. Robert McNamara, der US-Kriegsminister jener Zeit, gibt heute das Verbrechen zu. Jede Nacht schwitze er in Erinnerung daran Blut und Wasser. Ein seltsames Geständnis zu einer Zeit, da unsere Achtundsechziger Blut und Wasser allenfalls in Angst davor schwitzen, an ihre "Ho-ho-ho Tschi-minh"-Rufe erinnert zu werden, und alle glücklich sind, daß die Mädchen von Ho-Tschi-minh-Stadt wieder die Freiheit haben, auf den Strich zu gehen statt in die Schule. Es wäre selbst einem Moderator im offenen Kanal 4 von Oklahoma City keine ans Unfaßbare grenzende Entdeckung gewesen, hätte ein gebranntes Kind aus dem Mekong-Delta das Federal Building in die Luft gesprengt. Doch er mußte es glauben: Es waren Amerikaner. Und die Gründe ihres Verbrechens liegen denen, die der Moderator verstanden hätte, so fern nicht. Auch die Erste Welt, die Siegerin aller bisherigen Geschichte, ist ihre Verliererin. Mit der globalen Konkurrenz kam ihr zugleich die Nötigung abhanden, die eigene Gesellschaft sozial einigermaßen erträglich zu gestalten, und so ging mit der realsozialistischen Epoche auch die sozialdemokratische dahin. Wo die Arbeiterklasse nicht zu fürchten ist, hat auch "die Agentur der Bourgeoisie in der Arbeiterklasse" (Lenin) ihren Sinn verloren. Das gilt für Parteien wie Gewerkschaften, überall: in Frankreich, in England, in Spanien und in den USA, wo die "sozialen" Demokraten ihre jahrzehntelange Mehrheit im Kongreß abgeben mußten. Täglich nun erzählt zu kriegen, daß man Sieger der Weltgeschichte sei, und täglich zu erleben, daß der Sieger ein armer Arsch ist, dem die Regierung wieder eine Hilfe streicht und wieder eine Vorschrift macht, kann einen kleinen Mann aus dem großen weißen Herrenvolk schon sehr verletzen. So sehr, daß er zu den Milizionären von Michigan geht, die - laß dich überraschen! - "gegen die neue Weltordnung" kämpfen. [...] aus konkret online |
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| 27.7.2011
Kapital- und Sozialfaschismus in moderner
deutscher Verpackung 2011
von Reinhold Schramm Von der Psychologisierung und Subjektivierung (- der persönlichen Schuldzuweisung
-) für Erwerbs- und Arbeitslosigkeit, bis zur erneuten Psychiatriesierung
der (Zwangs-) „Arbeits-verweigerer“, - der ‘Verwertungs-
und Mehr- Oder: Modifizierter Faschismus 2011, - bei der - billigen- Menschenverwertung in der Kapitalgesellschaft der Bourgeoisie und Aktionäre. Die Arbeitslosen sollen lernen, sich billig und besser auf dem Arbeits- und Menschenmarkt zu verkaufen. Die moderne Bundesarbeitsagentur plant ein neues Betreuungsprogramm, durch das arbeitssuchende und erwerbslose Frauen, Männer und Jugendliche ihre körperliche und geistige Leistungsfähigkeit und persönliche Verkaufsfähigkeit ergründen und trainieren sollen. Die Bundesarbeitsagentur, der ‘von der Leyenschen, ‘Hundtschen und ‘Quandtschen - und analogen Unternehmungen und Aktiengesellschaften, plant ein Rundumprogramm für Arbeitslose, mit Fragebögen, Gesprächen mit Psychologen und die Teilnahme an einem Assessment-Center. „Die Jobsuchenden sollen lernen, ihre eigenen Stärken besser einzuschätzen und sich besser zu vermarkten“, sagt ein Sprecher der Bundesarbeitsagentur (BA). Aus dem Wortlaut: »Bundesagentur päppelt Arbeitslose« (t-online.de) »'Kompetenzdiagnostik' nennt sich das neue Programm. Laut „Süddeutscher Zeitung“ (SZ) ist es Teil einer Kulturrevolution, die 2012 in der Behörde und in den Jobcentern eingeläutet wird. Sie zitiert BA-Geschäftsführer Markus Schmitz, der das Programm detailliert beschreibt. Es gliedert sich demnach in vier Stufen.« - »(1) Arbeitslose sollen Fragebögen ausfüllen und ihre Talente und Schwächen auf einer Skala von eins bis fünf bewerten. Abgefragt werden auch sogenannte soft skills wie Kommunikations- und Konfliktverhalten oder Teamfähigkeit. (2) Die Ergebnisse werden mit einem Arbeitsvermittler besprochen. (3) Möglich ist auch ein Interview mit einem Psychologen der BA. (4) Wer will, kann obendrein an einem Assessment-Center teilnehmen.« - »Die Teilnahme an den Tests ist zunächst freiwillig - sowohl für die Arbeitslosen als auch für die gut 300 Jobcenter und 176 Arbeitsagenturen. Zugelassen sind Empfänger von Arbeitslosengeld I und langzeitarbeitslose Hartz-IV-Bezieher. Ein Testverfahren mit rund 2.200 Jobsuchenden sei bereits abgeschlossen, sagte ein BA-Sprecher. Es habe ergeben, dass die intensive Betreuung der Arbeitslosen ganz neu motiviere, sagte Schmitz der „SZ“.« - So lässt sich auch die Erwerbs- und Arbeitslosigkeit in der modernen Klassengesellschaft der Deutschland AG, - personalisieren und psychologisieren -, medial verpacken und verkaufen: »Die Kompetenzdiagnostik solle vermeiden, dass Arbeitslose immer neue Enttäuschungen erlebten und in Maßnahmen landeten, die sie über- oder unterfordern, sagte Schmitz. Außerdem könnten sie lernen, wie sie sich selbst wahrnehmen und von anderen wahrgenommen werden.« [1] Quelle vgl.: * In den Jahren von 1933 - 1945 sind sogenannte „Gemeinschaftsunfähige“ besonders extremen Formen der Repression unterworfen worden, die im staatlichen System der Betreuung und von dessen Mitarbeitern mit Berufung auf angeblich wissenschaftlich begründete Erfordernisse praktiziert worden sind. Die breite Mitwirkung der großen Mehrheit der faschistischen deutschen Psychiater führte zur eskalierenden Gewalt gegen Verwertungsunwillige und „Gemeinschaftsunfähige“. - Vgl.: Die Entwicklung der Psychiatrie unter den Bedingungen des deutschen
Faschismus. In: Medizin unterm Hakenkreuz, Hrsg.: Achim Thom und Genadij Ivanovic
Caregorodcev, Berlin 1989. |
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| 27.7.2011
Die reichsten Plünderer, Bourgeois
und Großaktionäre der Welt 2011
von Reinhold Schramm Rund 1210 Dollar-Milliardäre verzeichnet die “Forbes“-Liste. Zwei Jahre nach der Welt-Finanz- und Wirtschaftskrise, einschließlich
der ‘un- 1. Mit einem Vermögenszuwachs von mehr als 20 Mrd. US-Dollar (ca. 14,97
Mrd. Euro) in einem Jahr ist Carlos Slim mit einem Gesamtvermögen von
74 Mrd. US-Dollar (ca. 55,4 Mrd. Euro) der größte Ausbeuter und
Plünderer unter den 1210 Dollar-Milliardären der Welt. Sein Festnetzanbieter
Teléfonos de México (Telmex) hat eine Monopolstellung in Mexiko
und riesige Anteile am gesamten südamerikanischen Festnetz. Seine Beteiligung
am Mobilfunkanbieter America Movil macht ihn zum Alleinherrscher über
den südamerikanischen Telefonmarkt. Vgl.: 14.03.2011, Management - impulse.de
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