Das
Projekt Emanzipation Sozial - ES"stellt
seine konzeptionellen Überlegungen vor:
Freiheit und Soziale-Emanzipation Es gibt keine Lösung
internationaler Probleme getrennt von den sozialen Problemen, weil sie
ihre Ursachen in der kapitalistischen Produktionsweise haben. Die technokratischen
und/oder faschistischen Positionen von Teilen der Machteliten müssen
radikal zurückgewiesen werden. Wir gehen davon aus, dass Menschen
national und international nur gegen die Interessen des Kapitals und ihrer
faschistischen Büttel sich retten können, und dass sich die
Emanzipation des Menschen nur gegen diese Interessen verwirklichen lässt.
Um die Zerstörung unserer inneren und äußeren Natur zu
beenden, müssen wir die Bedingungen aufheben, unter denen Menschen
Menschen ausbeuten. Kontakt: takt@takt.de Kennwort: ES
Emananzipation Sozial
Die saarländische Organisation EMANZIPATION SOZIAL - ES
unterstüzt den Aufruf »Gemeinsam
gegen Neofaschismus und Krieg, für Frieden, Demokratie und sozialen
Fortschritt«
Kritik am Aufruf: Statt "Hitlerfaschismus" sollte
es besser heißen: Nationalsozialismus und das mit der "Befreiung
des deutschen Volkes" würde sich weniger martialisch ebenfalls
günstiger lesen.
Am 17. Mai fand in Berlin eine Konferenz für Aktionseinheit »Gemeinsam
gegen Neofaschismus und Krieg, für Frieden, Demokratie und sozialen
Fortschritt« statt. Im dort verabschiedeten Aufruf, der der nun
vorliegt, heißt es:
Die Aggressionspolitik des deutschen Imperialismus nach außen und innen hat einen neuen Höhepunkt erreicht. Die Politik der BRD-Regierung reiht sich ein in die Kriegspolitik der USA-Administration zur Schaffung einer neuen Weltordnung mit dem Ziel, die wichtigsten Rohstoff- und Energiequellen anderer Länder zu beherrschen. (...) Wenn nicht durch vereintes Handeln aller Friedens- und demokratischen Kräfte diese verhängnisvolle Politik gestoppt wird, treiben die Völker – darunter das deutsche Volk – in eine existenzbedrohende Katastrophe. Die Kriegspolitik ist mit weiteren Repressivmaßnahmen nach innen, mit Faschisierungstendenzen im Vorgehen gegen alle oppositionellen Kräfte, mit rigorosem Abbau von Demokratie und sozialen Leistungen verbunden. (...)
Die herrschenden Kreise bedienen sich hierbei des Antikommunismus, der in Kontinuität, aber besonders gegenwärtig extrem hoch gepeitscht, den heutigen Imperialismus kennzeichnet und der Zersetzung des Widerstandes dienen soll.(...) Wir, die Teilnehmer dieser Aktionskonferenz, bilden zur Koordinierung des Widerstandes gegen die verhängnisvolle Politik ein zentrales Aktionskomitee, dem sich weitere demokratische Parteien, Organisationen, Gewerkschaften, Verbände, Vereine und ihre Vertreter sowie Einzelpersonen anschließen sollten.
Wir rufen dazu auf, auch in den Ländern und weiteren örtlichen Bereichen Aktionskomitees zu bilden, (...) Wir rufen dazu auf, alljährlich den 8. Mai, den Tag der Befreiung des deutschen Volkes vom Hitlerfaschismus, zum Aktionstag im Kampf gegen Neofaschismus und Krieg zu gestalten. (...) Aus den Aktionskomitees aller Ebenen sollten Delegierte für einen vorzubereitenden Bundeskongreß gewählt werden, (...)
Dieses System der Kriegspolitik, der Rüstung, der Ausbeutung und Unterdrückung des eigenen Volkes sowie anderer Völker kann dauerhaft nur überwunden werden, wenn die entscheidenden Produktionsmittel in gesellschaftliches Eigentum überführt und damit die profitorientierten Grundlagen der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen beseitigt werden. Eine wahre menschenwürdige Ordnung ist erst dann möglich.
Erstunterzeichner: Hans Bauer, Dr. Klaus Blessing, Prof. Dr. Erich Buchholz, Georg Dorn, Prof. Dr. Ludwig Elm, Dr. Gerhard Feldbauer, Prof. Dr. Hans Fischer, Prof. Dr. Heinrich Fink, Prof. Dr. Peter Grottian, Gerd Hommel, Armeegeneral a. D. Heinz Keßler, Egon Krenz, Bruno Mahlow, Prof. Dr. med. Moritz Mebel, Prof. Dr. Siegfried Mechler, Dr. Annemarie Mühlefeld, Frank Mühlefeld, Dr. Hans Reichelt, Karl Heinz Reinhard, Max Renkl, Prof. Dr. Wolfgang Richter, Renate Richter, Dieter Rolle, Rainer Rupp, Bärbel Schindler-Saefkow, Armin Stolper, Dr. Hartwig Strohschein, Gisela Steineckert, Prof. Kurt Tiedke, Prof. Dr. Ingo Wagner, Prof. Dr. Manfred Wekwerth
In den nächsten Wochen stellt die saarländische Organisation ES wesentliche Punkte ihrer Tätigkeit vor. Wer sich interessiert schreibt ein Mail an takt@takt.de Kennwort: ES
Ist das Sisyphos-Arbeit etwas zu tun
obwohl man weiß, dass es nichts bringt ?
Aufruf der Gruppe ES
1. Mai 2008
Das Projekt "Emanzipation Sozial - ES" erwartet, dass der DGB -
Saar sich in aller Radikalität gegen die Verarmungsgesetze der AGENDA
2010 wendet und für eine bedingungslose, ohne wenn und aber, Rücknahme
der Hartz IV Gesetze kämpft. Keine Stimme für Hartz IV Parteien
!!! Das Projekt ES
befürchtet, dass der DGB lieber, wie all die Jahre, auf Gassenhauer schunkelt.