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Keine Koalition der Willigen in Sicht Satire von Friedel Saarmeister Die borstige Sozenschwarte Kurt Beck wäre eigentlich der ideale
Nachfolger von Eisbär Knut im Berliner Zoo gewesen. Stattdessen plant
Beck ,eine weitere Auszeit auf dem Lokus in der Mainzer Staatskanzlei
zu nehmen. Die Hoffnungen, daß Beck bei der gestrigen Landtagswahl
vom Wahlvolk gekeult wird, sind zerschlagen. Selbst Langzeitstudenten
der Diktaturwissenschaften sind zerknirscht und fürchten, dass der
Werwolf aus der Pfalz eine Regierungszeit erreichen wird, die selbst einem
arabischen Despoten alle Ehre macht. Sogar im Saarland kommt Mitleid für
die ansonsten verhassten und verachteten Nachbarn auf. An seiner Saarbrücker
Theke sagte der Philosoph Max Flabbes, die Pfälzer seien ebensowenig
in der Lage, eine anständige Regierung zu wählen wie die Saarländer.
Dies verbinde die beiden zutiefst verfeindeten Nachbarn. Flabbes kondolierte
den Erbfeinden nördlich und östlich der Grenze des Saarlandes
aufrichtig und sagte in seiner kurzen aber herzlichen Ansprache, man habe
in Rheinland Pfalz eben ein Monstrum herangezüchtet, das die politischen
Schweinigeleien wie kein anderes Exemplar seiner Gattung auslebe.
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| 27.03.11
Eine Viertelmillion demonstriert gegen Atomkraft
Gemeinsame Erklärung von AG Schacht Konrad, Attac Deutschland, .ausgestrahlt - Gemeinsam gegen Atomenergie, Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND), Campact, contrAtom, NaturFreunde Deutschland, Netzwerk Friedenskooperative, Robin Wood Insgesamt haben heute in Berlin, Köln, Hamburg und München 250.000
Menschen für das sofortige Abschalten aller AKW demonstriert. 250.000 Demonstranten fordern "Alle AKWs abschalten, Frau Merkel!" Berlin/Hamburg/Köln/München: In Berlin, Hamburg, Köln und München haben heute rund 250.000 Teilnehmer für einen sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie demonstriert. Allein in der Hauptstadt versammelten sich 120.000 Demonstranten im Zentrum und forderten Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, den Atomausstieg nicht auf die lange Bank zu schieben. In Köln gingen 40.000 Menschen auf die Straße, in München waren es 40.000 und in Hamburg schlossen sich 50.000 Menschen den Protesten an. "Dies sind die bisher größten Anti-Atom-Proteste in Deutschland. Die Antwort der Bundesregierung muss jetzt das Abschalten der Atomkraftwerke sein" erklärten die Veranstalter. Zu den Demonstrationen unter dem Motto "Fukushima mahnt - alle AKWs abschalten hatte ein breites Bündnis von Anti-Atom-Initiativen, Umweltverbänden, globalisierungskritischen und friedenspolitischen Organisationen. Mehrere Redner warfen Bundeskanzlerin Angela Merkel eine "unverantwortliche Verzögerungs- und Verschleierungspolitik" vor. Mit ihrem Moratorium für die AKW-Laufzeitverlängerungen sowie mit den von ihr eingesetzten Kommissionen weiche sie der nach dem Fukushima-GAU nötigen Entscheidung zum sofortigen Atomausstieg aus. 250.000 Menschen, die bundesweit auf die Straße gegangen seien, erwarteten von der Bundesregierung, ohne Wenn und Aber alle Atomkraftwerke sofort vom Netz zu nehmen und die Energiewende energisch voranzutreiben. Die Katastrophe in Fukushima habe allen deutlich gezeigt, dass die Atomkraft unbeherrschbar und gefährlich sei. Deshalb wachse die Empörung über den gegenwärtigen Zick-Zack-Kurs der Bundesregierung beim Thema Atomenergie. Die Bundesregierung werde sich täuschen, wenn sie hoffe, mit einem Moratorium
der Laufzeitverlängerungen und dem Einsetzen von Kommissionen die Bevölkerung
beruhigen zu können. Die Anti-Atom-Bewegung werde auch weiter für
die Abschaltung jedes einzelnen Reaktors kämpfen und zu entsprechenden
Demonstrationen aufrufen. "Wir werden nicht tatenlos zusehen, dass nach
Ende des Moratoriums jetzt abgeschaltete AKW wieder ans Netz gehen",
erklärten die Veranstalter. |
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