Imperialiszische Kriege II
Imperialistische Kriege-I
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28.3.2011 Wer befreit Rheinland Pfalz von Kurt Beck?

Keine Koalition der Willigen in Sicht

Satire von Friedel Saarmeister

Die borstige Sozenschwarte Kurt Beck wäre eigentlich der ideale Nachfolger von Eisbär Knut im Berliner Zoo gewesen. Stattdessen plant Beck ,eine weitere Auszeit auf dem Lokus in der Mainzer Staatskanzlei zu nehmen. Die Hoffnungen, daß Beck bei der gestrigen Landtagswahl vom Wahlvolk gekeult wird, sind zerschlagen. Selbst Langzeitstudenten der Diktaturwissenschaften sind zerknirscht und fürchten, dass der Werwolf aus der Pfalz eine Regierungszeit erreichen wird, die selbst einem arabischen Despoten alle Ehre macht. Sogar im Saarland kommt Mitleid für die ansonsten verhassten und verachteten Nachbarn auf. An seiner Saarbrücker Theke sagte der Philosoph Max Flabbes, die Pfälzer seien ebensowenig in der Lage, eine anständige Regierung zu wählen wie die Saarländer. Dies verbinde die beiden zutiefst verfeindeten Nachbarn. Flabbes kondolierte den Erbfeinden nördlich und östlich der Grenze des Saarlandes aufrichtig und sagte in seiner kurzen aber herzlichen Ansprache, man habe in Rheinland Pfalz eben ein Monstrum herangezüchtet, das die politischen Schweinigeleien wie kein anderes Exemplar seiner Gattung auslebe.

In Scharen sind dem struppigen Häuptling der Pfälzer die Wählerinnen und Wähler davongelaufen. Wie der in Landau erscheinende „Hinterwälder Vorbote“ berichtet, hat der alte Vater Rhein das Wahlergebnis noch gelassen hingenommen. Seine Tochter Loreley habe allerdings schon am Samstag das große Kotzen gekriegt und ihren Mageninhalt über den Felsen gekippt, als bekannt wurde, dass Beck-Borstig für eine weitere Herrschaftszeit sogar die FDP wieder ins Mainzer Nest zu nehmen gedenkt.

Ohne fremde Hilfe werden die Rheinland- Pfälzer es wohl niemals schaffen, Kurt Beck von seinem Mainzer Thron zu kippen, befürchten politische Koryphäen aus dem Saarland und verweisen ungeschminkt darauf, daß man in Mainz schon einmal auf eine fremde Macht angewiesen war, als es im Jahr 1803 galt, den berüchtigten Räuber Schinderhannes seiner gerechten Strafe zuzuführen. Wer den Hartz- IV- Schinderhannes allerdings entsorgen und die Schwestern und Brüder im Osten und Norden des Saarlandes von der Filzokratie der RLP-Sozis erlösen soll, ist völlig unklar. Aus Saarbrücken wurde gemeldet, man halte sich aus den inneren Angelegenheiten fremder Völker heraus, vorläufig wenigstens. „Es rettet sie kein höh’res Wesen – kein Gott, kein Kaiser, noch Tribun – Sich aus dem Elend zu erlösen – können sie nur selber tun!” hieß es inzwischen in einer Saarbrücker Spottschrift.

 

27.03.11 Eine Viertelmillion demonstriert gegen Atomkraft

Gemeinsame Erklärung von AG Schacht Konrad, Attac Deutschland, .ausgestrahlt - Gemeinsam gegen Atomenergie, Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND), Campact, contrAtom, NaturFreunde Deutschland, Netzwerk Friedenskooperative, Robin Wood

Insgesamt haben heute in Berlin, Köln, Hamburg und München 250.000 Menschen für das sofortige Abschalten aller AKW demonstriert.
In Berlin waren es 120.000, in Köln 40.000, in Hamburg 50.000 und in München 40.000 Menschen.

250.000 Demonstranten fordern "Alle AKWs abschalten, Frau Merkel!"

Berlin/Hamburg/Köln/München: In Berlin, Hamburg, Köln und München haben heute rund 250.000 Teilnehmer für einen sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie demonstriert. Allein in der Hauptstadt versammelten sich 120.000 Demonstranten im Zentrum und forderten Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, den Atomausstieg nicht auf die lange Bank zu schieben. In Köln gingen 40.000 Menschen auf die Straße, in München waren es 40.000 und in Hamburg schlossen sich 50.000 Menschen den Protesten an. "Dies sind die bisher größten Anti-Atom-Proteste in Deutschland. Die Antwort der Bundesregierung muss jetzt das Abschalten der Atomkraftwerke sein" erklärten die Veranstalter. Zu den Demonstrationen unter dem Motto "Fukushima mahnt - alle AKWs abschalten hatte ein breites Bündnis von Anti-Atom-Initiativen, Umweltverbänden, globalisierungskritischen und friedenspolitischen Organisationen.

Mehrere Redner warfen Bundeskanzlerin Angela Merkel eine "unverantwortliche Verzögerungs- und Verschleierungspolitik" vor. Mit ihrem Moratorium für die AKW-Laufzeitverlängerungen sowie mit den von ihr eingesetzten Kommissionen weiche sie der nach dem Fukushima-GAU nötigen Entscheidung zum sofortigen Atomausstieg aus. 250.000 Menschen, die bundesweit auf die Straße gegangen seien, erwarteten von der Bundesregierung, ohne Wenn und Aber alle Atomkraftwerke sofort vom Netz zu nehmen und die Energiewende energisch voranzutreiben. Die Katastrophe in Fukushima habe allen deutlich gezeigt, dass die Atomkraft unbeherrschbar und gefährlich sei. Deshalb wachse die Empörung über den gegenwärtigen Zick-Zack-Kurs der Bundesregierung beim Thema Atomenergie.

Die Bundesregierung werde sich täuschen, wenn sie hoffe, mit einem Moratorium der Laufzeitverlängerungen und dem Einsetzen von Kommissionen die Bevölkerung beruhigen zu können. Die Anti-Atom-Bewegung werde auch weiter für die Abschaltung jedes einzelnen Reaktors kämpfen und zu entsprechenden Demonstrationen aufrufen. "Wir werden nicht tatenlos zusehen, dass nach Ende des Moratoriums jetzt abgeschaltete AKW wieder ans Netz gehen", erklärten die Veranstalter.