zurück
takt@takt.de
Hundert Bilder gegen Hartz IV
Drauftreten bis es Kracht, von B. Rausch

Der Klarheit und der Wahrheit wegen. Bitte keine Schieflage, die Fakten betreffend. Politisch haben die SPD und die Grünen den Sozialstaat zersört und die Gewerschaften haben mitgemacht, mehr oder weniger, oder? Sicherlich treten die Neoliberalen der jetzigen Regierung den verbliebenen Rest auch noch in den Eimer, aber wie es im Saarland so schön heißt: Bitte zuerst vor der eigenen Haustüre kehren, da gibt es viel zu tun.
Nur drei Stichworte:
Hartz IV
Riester Rente
Rente 67

Afruf der Veranstaltung: "Solidarität geht anders. Unser Land in Schieflage"

Im "Saarland Sozialgipfel" haben sich am 6. September 1996 unter Federführung des DGB Saar unter anderem Sozialverbände, die Kirchen, Jugendorganisationen und die rbeitslosenkoordination zusammengeschlossen. Anlass zur Gründung: Im Zeitalter wirtschaftlicher Gewinnorientierung sollen die Würde des Menschen und das soziale Zusammenleben nicht in den Hintergrund treten. Dieser inhaltlichen Zielrichtung ist sich der Saarland Sozialgipfel bis heute treu geblieben.

Inzwischen sind 29 Organisationen Mitglied des Sozialgipfels und tragen vereint die Veranstaltung am 30. November 2010 im Saarbrücker Jugendzentrum Försterstraße (17-20 Uhr) mit dem Motto: "Solidarität geht anders. Unser Land in Schieflage".

Mitglieder im Saarland Sozialgipfel:

Aktion Arbeit im Bistum Trier
Aktion 3. Welt Saar
Arbeit und Leben Landesarbeitsgemeinschaft für politische Bildung im Saarland e.V.
Arbeit und Kultur Saarland GmbH
Arbeiterwohlfahrt Landesverband Saarland e.V.
Arbeitskammer des Saarlandes
Attac Saar
AWO-Jugend Saar
Bund der Deutschen Katholischen Jugend Landesstelle Saar
Caritasverband für Saarbrücken und Umgebung
Der Beauftragte der Evangelischen Kirchen für das Saarland
Deutsches Rotes Kreuz Landesverband Saarland
DGB Saar und seine Mitgliedsgewerkschaften
DGB-Jugend Saar
Deutsches Rotes Kreuz
Diakonisches Werk an der Saar
Evangelische Arbeitsstelle Bildung und Gesellschaft
Evangelisches Jugendwerk an der Saar
Frauenrat Saarland
Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB Saar)
Katholisches Büro Saarland
Koordination Saarländischer Arbeitsloseninitiativen (KSA)
Landesjugendring Saar e.V.
Landesverband der Naturfreunde im Saarland
Liga der Freien Wohlfahrtspflege Saar
Paritätischer Wohlfahrtsverband Landesverband Rheinland-Pfalz /Saarland
Saarländische Armutskonferenz (SAK)
Saarländischer Integrationsrat (SIR)
Sozialverband VdK Saarland


--------
Kontakt:

DGB Saar
Pressesprecher
EURES-Berater
- Thomas Schulz -
Fritz-Dobisch-Str. 5
D-66111 Saarbrücken

Fax: 0049(0)681-4000120
Tel.: 0049(0)681-4000123
Mobil: 0049(0)151-14274847
eMail: thomas.schulz@dgb.de

28.11.2011

"Praktischer Sozialismus" mit Vorwort der venezolanischen Ausgabe erschienen

von Hans-Jürgen-Krahl-Institut e.V.

Die Broschüre des Hans-Jürgen-Krahl-Instituts "Praktischer Sozialismus. Antwort auf die Krise der Gewerkschaften" ist soeben in einer erweiterten Neuausgabe im Pahl-Rugenstein Verlag erschienen.

Sie enthält nun das umfangreiche Vorwort zur venezolanischen Ausgabe. Es wurde für die Veröffentlichung in Venezuela (wie auch die Broschüre selbst) vom venezolanischen Generalkonsulat in Hamburg auch ins Spanische übersetzt.

Der Text enthält ein neues strategisches Modell zur prozessualen Vergesellschaftung der Produktionsmittel, zum Aufbau des Sozialismus noch im Kapitalismus. Nach einer zusammenfassenden Darstellung dieses Modells, wird im "Vorwort zur venezolanischen Ausgabe" sehr allgemein dessen mögliche Nützlichkeit und Anwendbarkeit auf lateinamerikanische Verhältnisse, speziell die Venezuelas, erörtert.

Die Darstellung des "praktischen Sozialismus" hat in der ersten Auflage zu vermehrten Missverständnissen geführt, insbesondere zu dem Verkennen des allgemeinen strategischen Charakters des Modells. Auch um dieser Missdeutung entgegenzutreten suchten wir nach einer anderen Form der Darstellung, die aber dennoch nicht rein theoretisch, sondern eine erprobende Anwendung auf reale Bewegungen sein sollte. Da wir bestimmte Konvergenzen zwischen einigen Merkmalen der aktuellen Bewegungen in Lateinamerika und unserem Modell eines „praktischen Sozialismus“ feststellten, haben wir diese im „Vorwort zur venezolanischen Ausgabe“ herausgestellt.

Das Vorwort gibt nicht nur kurz und präzise den Grundgedanken des Modells wieder, sondern erweitert es um Überlegungen zum inneren Aubau der Organisation und insbesondere zum Problem einer demokratischen und dennoch effizienten Entscheidungsstruktur. Damit hoffen wir, dass die Missverständnisse im Zuge der ersten Auflage ausgeräumt werden und dass wir auch hierzulande eine vertiefende Diskussion über den Zusammenhang von Sozialisierung, Sozialpolitik und Klassenkampf anstoßen können.

Informationen und Rezensionen zum ursprünglichen Text der Broschüre sowie weiterführende Texte zum Thema gibt es auf der Website http://www.hjki.de. Dort kann die Broschüre auch für fünf Euro (inklusive Versand) auf Rechnung bestellt werden.

Praktischer Sozialismus.
Antwort auf die Krise der Gewerkschaften,
2. erweiterte Auflage, Bonn, Pahl-Rugenstein Verlag, XVII und 44 Seiten, 4,90 Euro, ISBN 978-3-89144-398-9