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| 6.6.2011 - Klartext zur imperialistischen Fassadenmalerei in den bürgerlichen Medien
von Reinhold Schramm NATO-Krieg und Regierungen unterstützen Großbanken beim verzocken von Libyens Milliarden. Die "Financial Times" (FT) berichtet über eine Anlage von einer Milliarde US-Dollar, die der libysche Staatsfonds LIA bei der franz. Société Géneérale im Frühjahr 2008 platziert hatte. - Die Zeitung zitiert (nun) aus internen Dokumenten, dass die Anlage des libyschen Staatsfonds bei der französischen Bank 72 Prozent bis Mitte 2010 an Wert verloren habe. Im Klartext: Die NATO-Banker verzockten fast drei Viertel des libyschen Geldeinsatzes. Der Fall der französischen NATO-Banker ist nur eines der zahlreichen Beispiele, wie die Großbanken sich am Geschäft mit den Öl-Milliarden Libyens bereicherten. Demnach hatten sich die Großbanken im Geschäft mit den Milliarden des libyschen Volkes auch (vorsätzlich) gewaltig verspekuliert. Die libyschen LIA-Investments bei Banken und so genannten Hedge Fonds schrumpften laut "FT" von rund fünf auf etwa 3,5 Milliarden US-Dollar. Das Gesamtvermögen des Fonds des libyschen Staates - unter NATO-'Kontrolle' bzw. Selbstbedienung (!) - reduzierte sich (zielgerichtet): Zwischen dem ersten und zweiten Quartal 2010 von 55,9 auf 53,3 Milliarden Euro (- 2,6 Mrd. €). Auch die USA-Großbank Goldman Sachs war in die geschäftlichen und staatlich geschützten Kapital-Verbrechen involviert: Das US-Institut soll rund 1,3 Milliarden Dollar des libyschen Staatsfonds (zielgerichtet) verspielt haben. Die Investitionen der libyschen Regierung verloren hier 98 Prozent an Wert. Quelle vgl.:
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