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Ausstellung wird am 21. Januar in St. Ingbert eröffnet St. Ingbert – Die Ausstellung „Alex Deutsch – Ich habe Auschwitz überlebt“ wird auf Initiative der Katholischen Erwachsenenbildung Saarpfalz (KEB) von Donnerstag, 21. Januar, bis Mittwoch, 3. Februar in der Buchhandlung Friedrich (Rickerstraße 2) in St. Ingbert gezeigt. Eröffnet wird sie am 21. Januar um 20 Uhr im Beisein des Holocaust-Überlebenden Alex Deutsch. Der heute 94-Jährige wurde von den Nazis ins Konzentrationslager Auschwitz eingeliefert, wo seine Familie und viele Angehörige ermordet wurden. Als einem der letzten KZ-Überlebenden ist es ihm ein Anliegen, nicht nur sein Leben zu erzählen, sondern mit seiner Geschichte vor allem zur Versöhnung aufzurufen. Sein Lebensmotto lautet: „Lasst euch nicht hineintreiben in Hass und Gewalt gegen andere Menschen. Lebt miteinander, nicht gegeneinander.“ Mit der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse im Jahr 2007 wurde Alex Deutsch als ein Botschafter von Toleranz und Frieden öffentlich gewürdigt. Die vom Adolf-Bender-Zentrum St. Wendel konzipierte Ausstellung dokumentiert die wichtigsten Lebensstationen von Alex Deutsch von Berlin über Auschwitz, St. Louis (USA) bis nach Wiebelskirchen im Saarland. Dargestellt sind Kindheit und Jugend, Bäckerlehre und Heirat, Verhaftung und Deportation, Selektion und Entrechtung, Hunger und Zwangsarbeit, Neuanfang und Rassismus, Rückkehr und Dialog. Eine Zeitleiste ermöglicht an jeder Station eine historische Einordnung in die Geschichte. Alex Deutsch und seine Frau Doris leben heute in Neunkirchen-Wiebelskirchen. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9 bis 19 Uhr, Samstag 9 bis 14 Uhr; der Eintritt ist frei.
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“Stolpersteine
erzählen” in Trier Stadtrundgang zum Gedenktag für NS-Opfer 27. Januar Zum Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar lädt die AG Frieden zum Rundgang “Stolpersteine erzählen” ein. Treffpunkt für die kostenlose rund zweistündige Führung ist um 17 Uhr das Friedens- & Umweltzentrum in der Pfützenstraße 1. Nazi-Opfer in Trier-Süd und Trier-Mitte, für die “Stolpersteine” verlegt wurden, stehen im Mittelpunkt dieser besonderen Stadtführung. Dabei werden die Lebensgeschichten ehemaliger Trierer Bürgerinnen und Bürger vorgestellt. Die Ermordeten waren als Juden, Sinti und Roma, Kommunisten oder Christen Teil der Trierer Gesellschaft und wohnten mitten in der Nachbarschaft. Der Rundgang führt zu 25 der inzwischen rund 90 “Stolpersteine” in Trier. Diese dezentralen Mahnmale werden am letzten Wohnort der Opfer des Naziregimes ebenerdig ins Straßenpflaster gelassen. “Wir wollen, dass TriererInnen nicht vergessen werden, die den Nazis aufgrund des Rassenwahns oder weil sie der Diktatur im Wege standen, deportiert und ermordet wurden. Die ,Stolpersteine’ sollen zur Wachsamkeit mahnen und zum Engagement gegen heutige braune Anfänge ermutigen”, so Markus Pflüger von der AGF. Die antifaschistischen Stadtführungen der AGF werden auf Anfrage für
Schulklassen und Gruppen durchgeführt. Die Rundgänge “Stolpersteine
erzählen” und “Trier in der NS-Zeit” richten sich besonders
an SchülerInnen, um die Geschichte der NS-Zeit konkret und anschaulich
zu machen und gegenüber heutigem Rechtsextremismus zu immunisieren. |
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Regie: Michael Haneke |
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