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Sozialpartnerschaft, oder wenn der Huber mit der Merkel tanzt müssen die Kollegen sich in der Nase bohren, oder alles Scheiße deine Elli, 7,50 Euro als Mindestlohn

Tarifvertrag bremst Lohndumping und Missbrauch, sagen die Gewerkschaften und feiern Hungerlöhne als Erfolg
10. März 2010

Berlin/Frankfurt am Main – Die Gewerkschaften ver.di und IG Metall haben den Vertrag, der zwischen dem Bundesverband Zeitarbeit Personal-Dienstleistungen (BZA) und der DGB-Tarifgemeinschaft Zeitarbeit geschlossen wurde, als Fortschritt bewertet. “Damit ist es gelungen, 7,50 Euro als Mindestlohn zu etablieren und gute tarifvertragliche Standards zu setzen”, erklärte der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske in Berlin. “Wir wollen Missbrauch in der Leiharbeit bekämpfen; dafür ist dieser Abschluss eine gute Grundlage”, sagte der Erste Vorsitzende der IG Metall, Berthold Huber, am Dienstag in Frankfurt.

Mit dem Tarifabschluss steigen die Mindestentgelte nach einem Stufenplan im Westen von 7,38 Euro bis zum 1. November 2012 auf 8,19 Euro pro Stunde, im Osten von 6,42 Euro im gleichen Zeitraum auf 7,50 Euro. Für die weiteren Entgeltgruppen wurden prozentuale Erhöhungen vereinbart, zum 1. Juli 2010 um 2,5 Prozent, zum 1. Mai 2011 um weitere 2,5 Prozent, zum 1. November 2011 um 1,74 Prozent und zum 1. November 2012 erneut um 2,5 Prozent.

Ferner sieht das Ergebnis vor, dass die bisherige Verrechnungsmöglichkeit von steuerfreien Aufwandsentschädigungen mit dem Bruttoentgelt zum 1. Juli 2010 ersatzlos entfällt. Damit sind indirekte Lohnkürzungen ausgeschlossen.

In einer Zusatzklausel wurde zudem geregelt, dass der neue Tarifvertrag nicht als Einfallstor für Lohnsenkungen durch konzerninterne Leiharbeit oder zum Austausch von Stammbelegschaften durch Leiharbeiter missbraucht werden kann. “Damit gilt im Grundsatz für konzerninterne Leiharbeit die gleiche Bezahlung von Stammbelegschaften und Zeitarbeitern. Der Missbrauch der Zeitarbeit nach dem ‘Modell Schlecker’ darf sich nicht wiederholen”, betonten Bsirske und Huber. Beide Gewerkschaftsvorsitzenden forderten die Bundesregierung auf, Lohndumping in der Leiharbeit einzudämmen.

 

"Internationale Wochen gegen Rassismus" vom 15. bis 28. März 2010 im Saarland
Ministerpräsident Peter Müller und Regionalverbandsdirektor Peter Gillo
übernehmen Schirmherrschaft

Die DGB-Jugend Saar präsentiert in Kooperation mit "laut gegen Nazis"
gemeinsam mit dem Jugendzentrum Försterstraße, dem Café Exodus, sowie unter der Schirmherrschaft des saarländischen Ministerpräsidenten Peter Müller und des Saarbrücker Regionalverbandsdirektors Peter Gillo die "Internationalen Wochen gegen Rassismus" von 15. bis 28. März 2010 im Saarland.

"Weil niemand als Nazi geboren wird und weil die DGB Jugend es sich zur Aufgabe gemacht hat, unsere Gesellschaft gerechter zu gestalten, machen wir etwas gegen Nazis", so Thorsten Schmidt, Vorsitzender der DGB-Jugend Saar. Hinterfragt werden soll deshalb nicht nur das Thema Rassismus, sondern es
werden auch Themen wie Ausgrenzung, Antisemitismus, Homophobie und das Streben nach nationalem Gebaren unter dem Vorbild der alten Nazis angesprochen.

Auf www.youtube.com/lautgegennazis laden die Jugendlichen vom Jugendzentrum Försterstraße und dem Café Exodus sowie der Regionalverbandsdirektor Peter Gillo per Video-Botschaft zu den "Internationalen Wochen gegen Rassismus" in Saarbrücken ein.

Gerade Jugendlichen wird der Einstieg in die rechte Szene durch Lifestyle - Angebote, Konzerte als Gemeinschaft stiftende Events,
modische Kleidung mit offenen oder verschlüsselten rechten Botschaften sowie erlebnisorientierte Freizeitangebote vereinfacht - und genau diese Tatsache muss verhindert werden.

Unsere Antwort darauf kann nur lauten: für ein tolerantes Miteinander - für den Schutz von Minderheiten in unserer Gesellschaft - für eine demokratische Kultur in Deutschland.

"Alle sind aufgerufen, dabei mitzumachen. Ich freue mich, dass die
Internationale Woche gegen Rassismus dafür sichtbare Zeichen setzt", so der Ministerpräsident Peter Müller, Schirmherr der "Internationalen Wochen gegen Rassismus".
Unterstützt wird die Veranstaltung auch von der Amadeu Antonio Stiftung sowie dem Aussteigerprogramm EXIT. Für eine Diskussionsrunde und einen Workshop erwarten wir Tibor Sturm (Opfer rechter Gewalt) und einen Aussteiger aus der
rechtsextremen Szene. Neben der Vorführung des Wallraff-Films "Schwarz auf Weiß" werden auch prominente Künstlerinnen und Künstler wie Serdar Somuncu, D-Flame, Noah Sow und Oku & THE REGGAEROCKERS auftreten.

"Hier haben Künstler, deren Botschaft sich gegen Diskriminierung richtet, und die für Freiheit, Gleichheit und Demokratie eintreten, eine Bühne und erreichen mit dieser Message auch junge Leute", so der Saarbrücker Regionalverbandsdirektor Peter Gillo, Schirmherr der "Internationalen Wochen gegen Rassismus"

Ds gesamte Programm steht zum Download auf www.dgb-jugend-saar sowie auf www.dgb-saar.de zur Verfügung.

Link zum Promo-Video "Internationale Wochen gegen Rassismus 2010".
http://www.youtube.com/lautgegennazis#p/f/1/Y2N1fOpz-fg


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Kontakt:

DGB Saar
Pressesprecher
EURES-Berater
- Thomas Schulz -
Fritz-Dobisch-Str. 5
D-66111 Saarbrücken

Fax: 0049(0)681-4000120
Tel.: 0049(0)681-4000123
Mobil: 0049(0)151-14274847
eMail: thomas.schulz@dgb.de

www.dgb-saar.de




 

 

Regie: Michael Haneke
Drehbuch: Michael Haneke