Linke-Saar spendet Reliquie von Landeschef Linxler dem Saarbrücker Panoptikum Red Rolfs Gipsbein demnächst in der „Großen Halle des Saarländischen Ruhms“ zu sehen

Saartire von Gisbert Spränzer
Rechtzeitig vor den Weihnachtsfeiertagen hat Linke Landeschef Rolf Linxler für Unruhe und Besorgnis unter seinen lieben Genossinnen und Genossen im Saarland gesorgt. Unter sträflicher Missachtung aller Regeln der linken Abrollkunst wurde Linxler ein Opfer der Gravitation (lat. gravitas „Schwere“). Der Gravitationskonstanten (G ) hilflos ausgeliefert brach sich Red Rolf bei seiner Bruchlandung das linke Bein und musste in einer Klinik der saarländischen Landeshauptstadt einem Gipser zugeführt werden. Wie es heißt soll Linxler auf einer Bananenschale, die sich von einem Dienstkostüm eines Beschäftigten der neuen Jamaikaregirung gelöste hatte, ausgerutscht sein. Derart schwer von der Physik geschunden konnte Linxler nicht einmal beim caritativen Umtrunk mit Glühwein und Blubberwasser (Cremant) im trauten Kreise seiner roten Schafe und Böcke vor dem Bürgerbüro der Bundestagsabgeordneten Oskar Lafontaine und Thomas Lutze in der Saarlouiser Silberherzstraße teilnehmen. Rolf Linxler wurde von seinen drei Stellvertretern Sandy Stachel, Tatjana Heffinger und Prof. Heinz Bierbaum (MdL) würdig vertreten, wie ein weihnachtlich herausgeputzter Rauschgoldengel berichtet. Zu weiterem Huddel mit der Erdanziehung soll es im Verlauf des linken „Kipp ab“ am „Heiligmorgen“ der Saar Linken nicht gekommen sein.

Unterdessen bestätigte ein Lautsprecher der roten Saar-Socken in einer Saarbrücker Kneipe, dass das Politbüro einstimmig beschlossen habe, das Gipskostüm Linxlers samt Autogrammen aller Würdenträger des Landesverbandes als Dauerleihgabe der „Großen Halle des Saarländischen Ruhms“ in Saarbrücken zur Verfügung zu stellen. Der Saarbrücker Thekenphilosoph Max Flabbes, Mäzen des einzigen Panoptikums im Saarland, wünschte dem roten Rolf derweil eine rasche Genesung und versicherte, dass die Gipsreliquie einen Ehrenplatz im Panoptikum der Saarländer erhalten werden. Es werde ernsthaft erwogen, so Flabbes, das Meisterwerk ärztlicher Gipskunst neben den Wachsfiguren der neuen Ostermann-Regierung zu platzieren.

Wie Max Flabbes weiter ausführte, suche man lediglich noch nach einer geeigneten Illumination für das prächtige Gipsstück, damit sich das Ergebnis der linken Fallkunst auch deutlich neben den Bananenröckchen der Jamaika-Regierung abhebe. Die Linke im Saarland rechnet fest damit, dass Red Rolf bis zum Neujahrsempfang der Partei wieder auf dem Teppich ist und die lieben Genossinnen und Genossen dann über die Gemeinheiten der Erdanziehungskraft informieren wird.

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Endlich kehren die Scheiterhaufen zurück - Irlands neues Blasphemie-Gesetz lässt die Götter hüpfen

Nicht nur die Zeichner von Mohammed-Karikaturen holt jetzt der Teufel

Von Lucy Asmodis

Seit Jahresanfang können in Irland exorbitante Geldstrafen verhängt werden, wenn jemand blasphemische Inhalte veröffentlicht. Bis zu 25.000 Euro können verhängt werden, wenn jemand gotteslästerliche Inhalte und Thesen verbreitet. Festgehalten ist dies in "Part 5" des Gesetzes, der mit "Krimineller Verleumdung" überschrieben ist, unter Punkt 36: Eine Initiative protestiert inzwischen mit lästerlichen Zitaten berühmter Persönlichkeiten. Dies berichtet das Internetportal „heise online“

Inzwischen haben der weltweit bekannte Diplom-Blasphemiker, Professor Luzifer Engelhard, sowie der französische Experte für unbefleckte Empfängnis und moderne Himmelfahrtstechnik, Prof. Dr Laurent Pastis von der Universität Cognac das irische Himmelfahrtskommando als nicht weitgehend genug bezeichnet. Der Diplom-Blasphemiker Luz Engelhard sagte im Rahmen eines Neujahrsempfangs vor mehreren Hundert Satanisten und Belzebubanhängern, das irische Gesetz zur Glaubenshygiene habe durchaus seine Reize, allerdings seien Geldstrafen ungeeignet das Wort Gottes gegen Zweifler und
Atheisten zu schützen. Engelhard begrüßte die Initiative seines französischen
Freundes Prof. Dr Laurent Pastis von der Universität Cognac, der sich nach eigenen Angaben bereits die TV Rechte für künftige Hexenverbrennungen von der irischen Regierung gesichert hat.

Die Professoren Engelhard und Pastis sehen Irlands Regierung des rechten Glaubens in der Pflicht alles zu tun, um die Blasphemiegesetze nachträglich im Lissabon-Vertrag der Christlichen Europäischen Union (CEU) zu verankern. Wer in Zukunft die Heilige Dreifaltigkeit (Sankt Trinitatis) als Missgeburt bezeichnet, oder gar die Fremdbegattung der Jungfrau Maria durch den Heiligen Geist (Täuberisch) als barbarischen Akt der Tierquälerei brandmarke, müsse vom Nordpol bis an die Ufer des Schwarzen Meeres mit drakonischen Strafen rechnen. Diese Kirchenstrafen müssten jedoch europaweit harmonisiert werden, so Professor Luz Engelhard. Prof. Dr Laurent Pastis fordert vom Europaparlament eine Gesetzesinitiative, worin auch blasphemische
Bemerkungen gegenüber dem Islam unter strengste Strafe gestellt werden. Lediglich für Juden, die ihren Gott lästern, dürfe es Ausnahmen geben, betonten die beiden Blasphemiker Pastis und Engelhard und empfahlen für gotteslästernde Juden die überarbeitete, nunmehr nagellose (Schrauben statt Nägel) Kreuzigung einzuführen.

Derweil soll in Rom bereits ein Dankgottesdienst für Irlands Regierung abgehalten worden sein. Kardinal Michelangelo Despoti soll in päpstlichem Auftrag bereits in dieser Woche nach Dublin reisen, um Irlands gläubiger Regierung einen vollkommenen Ablass zu gewähren und um die Regierung von Old Whiskey and Eireland mit dem Heiligenschein erster Klasse auszuzeichnen. Kardinal Despoti erwartet, dass durch die Glaubensoffensive seiner irischen Herde sogar die Pforten der Hölle erzittern werden und Satan demnächst die Staatsbürgerschaft des katholischsten Landes der Erde beantragen wird.

Wie abschließend aus tausend und einer Nacht gemeldet wird, soll im Morgenland ein Blasphemiker enthauptet worden sein. Er hatte behauptet der Prophet Mohammed sei keineswegs auf seinem Pferd Buraq in den Himmel geritten, sonder sei im Zustand der Volltrunkenheit auf dem Rücken eines Keilers auf und davon galoppiert. Irlands
Regierung soll mächtig gegen die Hinrichtung gewettert, und die Enthauptung als Akt
der Barbarei bezeichnet haben, berichten Kanonikerkreise aus Dublin und Limerick.