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18. Januar 2010 18:00 Uhr Popmusik und Politik Seit alters her ist die Musik eng mit den verschiedensten sozialen Protestbewegungen verbunden gewesen. „Wenn die Musik sich ändert, zittern die Mauern der Stadt“ – wusste schon Platon. Die Fähigkeit der Musik, Gemeinschaft zu bilden und Gemeinschaftsgefühle anzusprechen, hat vor allem in der jüngeren und jüngsten Geschichte immer wieder dazu geführt, dass sich sozialer und politischer Protest der Mittel der Musik bedient hat. Insbesondere das politische Lied kann Aufruf zu Aktionen, Form des politischen Widerstandes, Mittel der Solidarisierung und Gemeinschaftsbildung, Anklage oder Manifest sein, kann Privates auf seine politische Dimension hin transparent machen oder Politisches in private Zusammenhänge vermitteln. Im Fokus steht dabei freilich hauptsächlich der Text, während die Musik häufig nur als ein Transportmittel für die verbal formulierten politischen Botschaften angesehen wird. Doch der Protest hat seinen eigenen Klang, selbst dann, wenn die Musik nicht mehr sein will als Träger einer verbalen Botschaft. Vor allem die Jugendbewegungen der letzten Jahrzehnte haben die im Klang eingeschlossene Sprengkraft der Musik kreativ und fantasievoll zu entfesseln gewusst. Letztlich ist auch dadurch diejenige Mauer, die Deutschland und Europa geteilt hat, nicht nur zum Erzittern, sondern schließlich zu Fall gebracht worden. Wie also klingt Protest?
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22. Januar 2010 19.00 Uhr Autorenlesung Im Jahre 2007 werden in Duisburg sechs Männer italienischer Herkunft erschossen. Getötet mit Kopfschüssen, wie bei einer Hinrichtung. Verantwortlich für das Verbrechen ist die Ndrangheta, die Mafia Kalabriens. Andreas Op de Hipt, Duisburger Hauptkommissar, hat in der Soko mitgearbeitet, die mit diesem Fall befasst war. Ein Jahr später hat er es erneut mit einem Mord zu tun, bei dem das Opfer durch einen Kopfschuss regelrecht hingerichtet wurde. Allerdings sind diesem Toten zuvor Verletzungen im Genitalbereich zugefügt worden. Dies ist erste Fall, den der etwas schrullig-tiefsinnige Oberkommissar Op de Hipt und der stets um Anerkennung kämpfende Kommissar Helge Breidenbroich gemeinsam lösen. Die Ermittler vom Niederrhein kommen einem ganzen Wust krimineller Vorgänge auf die Spur, die nicht nur die Duisburger gefährden. Jetzt nimmt Op de Hipt Kontakt auf zu seinem Kollegen Anders in Berlin ... Dorle Gelbhaar wurde in Rostock geboren und ist dort aufgewachsen. Sie hat in Berlin Kulturwissenschaften studiert, leitet Workshops für kreatives Schreiben und ist Lehrbeauftragte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 1998 ist sie freie Autorin und Publizistin. Für die Stiftung Demokratie Saarland ist sie regelmäßig als Referentin für „Schreib-Workshops" tätig. |
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