Staatskrise BRD ?

Vollmeise
oder ?
Massaker_Märchen Guttenberg läßt fahnden
12.12.09 - Was alles von der Bundesregierung vertuscht wurde damit ein Kriegsverbrechen und die Schuldigen im Dunkeln bleiben. Jeden Tag kommt ein Schnipsel "Wahrheit" mehr ins Licht. Nach neuesten Meldungen der "Leipziger Volkszeitung" waren nicht nur Angehörige der Sondereinsatztruppe KSK involviert, sondern auch Angehörige des Bundesnachrichtendienstes (BND). 10.12.09 Sowas kommt von sowas, oder wenn die deutsche Kriegsarmee der demokratischen Kontrolle entzogen wird.
http://www.takt.de
zurück
takt@takt.de

13.12.09 Was wusste der Minister?
Der Verteidigungsminister fordert realistische Einsatzregeln"
(Feuer frei) für die Truppe in Afghanistan. Im Übrigen halte er es weiterhin für richtig, Generalinspekteur Schneiderhan und Staatssekretär Wichert entlassen zu haben. Beide hätten ihm Unterlagen zum Luftangriff bei Kundus vorenthalten - was diese jedoch bestreiten
.

Ihm seien "relevante Dokumente" vorenthalten worden, sagte Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg. "Dafür haben die beiden Herren die Verantwortung übernommen." Der CSU-Politiker reagierte damit auf Berichte des "Spiegel" und der "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung", wonach Schneiderhan und Wichert den Minister entgegen dessen Darstellung am 25. November darüber unterrichteten, dass es neben dem NATO-Bericht noch weitere Berichte über die Bombardierung der beiden von Taliban entführten Tankwagen gab.

Darunter war den Angaben zufolge ein zweiseitiger Bericht von Bundeswehroberst Georg Klein sowie ein Feldjägerbericht. Bei dem von Klein angeforderten Luftangriff mit tonnenschweren Bomben waren am 4. September in der Nähe von Kundus im Norden Afghanistans wahrscheinlich mehr als hundert Zivilisten, getötet worden, darunter Frauen und Kinder.

12.12.09 Aus dem ISAF-Bericht geht hervor, den die Süddeutsche Zeitung zitiert: Er (Oberst Klein) wollte die Menschen angreifen, nicht die Fahrzeuge.

Der ISAF-Bericht aus dem die Süddeutsche zitiert ist keine neue Informationsquelle. Es ist der Bericht, den sowohl der entlassene Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan als auch Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg nach eigenen Angaben gelesen und bewertet haben.

Deutsche Kontinuitäten - Jeder Schuß ... Wehrmachtspolitik fortgeschrieben ?

Das gezielte Töten ist ein beispielloser Tabubruch in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Das ist völkerrechtswidrig. Das ist vom Mandat des Bundestags nicht gedeckt. Das ist grundgesetzwidrig.

Der Bundesregierung ging es vor allem darum, erkannte Taliban-Führer und ihre Gefolgsleute am Ort der Tanklaster zu beseitigen. ganz nach der Devise: knallt sie ab, werden schon ein paar Taliban dabei sein, oder ? Der Befehl zum Töten ist unter Missachtung der Regeln der ISAF-Truppe in Afghanistan erteilt worden. Das ist das zentrale des NATO-Berichts, den Guttenberg gelesen habe.

 


Guttenberg in Kundus
"Das schaffen nur richtige Kerle"

Deutsches Kriegsverbrechen - Die Teppiche im Kanzleramt waren zu klein um es darunter zu kehren.


Zitiert nach einem Bericht des Nachrichtensenders ntv, 12. Dez.09

Kundus-Affäre mit neuer Dimension. Bundeswehr wollte Taliban töten. Das Bundeskanzleramt soll nach Medienberichten vor dem Luftangriff in Afghanistan ein schärferes Vorgehen der Bundeswehr gegen die Taliban gebilligt haben. ( )
In einem ISAF-Bericht heißt es, Oberst Klein habe die Menschen angreifen wollen, nicht die Tanklastzüge.

Der Luftschlag von Kundus zielte - anders als bisher von der Bundesregierung behauptet - nicht auf zwei Tanklastzüge, sondern sollte eine große Gruppe von Taliban und ihre Anführer treffen. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf den offiziellen Untersuchungsbericht der Internationalen Schutztruppe für Afghanistan (ISAF). "Er wollte die Menschen angreifen, nicht die Fahrzeuge", heißt es in dem geheimen Bericht über den deutschen Oberst Georg Klein, der den Luftschlag anforderte. Das Vorgehen in Kundus soll nach Berichten der "Leipziger Volkszeitung"vom Bundeskanzleramt gedeckt worden sein.( )

 

Die Debatte über das Bombardement vom 4. September hatte sich zunächst lange um eine mögliche Bedrohung durch die Tankfahrzeuge gedreht. Nun lässt der Untersuchungsbericht des ISAF-Kommandeurs Stanley McChrystal das zentrale Motiv für den Luftschlag in einem anderen Licht erscheinen: Demnach hatte der deutsche Kommandeur, Oberst Georg Klein, immer die Absicht, nicht die Tanklastwagen zu zerstören, sondern die Ansammlung von Taliban zu bekämpfen. Offenbar macht Oberst Klein auch in dem von ihm selbst verfassten Bericht keinen Hehl aus seiner Absicht. Nach Informationen der SZ schreibt er darin, er habe die Taliban "vernichten" wollen. ( )