| Staatsanwälte ermitteln gegen Oberst Klein - Die Bundesanwaltschaft ermittelt gegen Bundeswehr-Oberst Klein und seinen Flugleitoffizier wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Völkerstrafgesetzbuch. Ein Sprecher der Behörde bestätigte am Freitag einen entsprechenden Bericht der "Stuttgarter Zeitung". | 26.2.2010 - Während der Bundestagsdebatte über die Aufstockung der deutschen Truppen in Afghanistan weist Bundestagspräsident Lammert die Abgeordneten der Linksfraktion aus dem Plenarsaal, weil sie mit Plakaten gegen den Einsatz protestieren. Auf den Spruchbändern sind die Namen der Toten des Luftangriffs von Kundus zu lesen, der von der Bundeswehr angeordnet worden war. | |||||||||||||||||||
| 10.12.09
Sowas kommt von sowas, oder wenn die deutsche Kriegsarmee der demokratischen
Kontrolle entzogen wird. Von wegen Bürgerarmee. Bundeswehr- Elite beriet Oberst Klein, KSK an Kundus-Angriff beteiligt. An dem deutschen Befehl zum Luftangriff auf zwei Tanklastzüge in der Nähe der nordafghanischen Stadt Kundus soll die Bundeswehr-Elite-Einheit KSK maßgeblichen Anteil gehabt haben.Im deutschen Feldlager ist offenbar der gesamte Einsatz aus einem Kommandostand einer geheimen Einheit namens Task Force 47 geführt worden, die zur Hälfte aus KSK-Soldaten besteht. Während des Einsatzes war der verantwortliche Oberst Klein zugleich auch Chef dieser TF47, berichtet "Bild". Klein sei von fünf Offizieren und Unteroffizieren beraten und betreut worden, die allesamt der TF47 angehört hätten, einer von ihnen nachweislich auch der KSK. |
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| Guttenberg läßt fahnden | ||||||||||||||||||||
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Guttenberg korrigiert sich Bei dem von deutscher Seite befohlenen Luftangriff am 4. September hatte es bis zu 142 Toten und Verletzten gegeben 27. Nov. .09 Wann tritt Guttenberg zurück ?
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9.12.09
Ministeriumssprecher Steffen Moritz bestätigte auf dpa-Anfrage, dem Minister habe der Bericht vor seinem öffentlichen Statement am 6. November vorgelegen. Er habe insbesondere bei der Frage der zivilen Opfer auf diesen Bericht Bezug genommen. Guttenberg bezeichnete den Angriff damals als «militärisch angemessen». Er sagte, er gehe persönlich davon aus, dass es zivile Opfer gebe. Dies bedauere er. Laut «Stern» listet das ICRC die Namen von 74 toten Zivilisten auf, darunter auch von Kindern. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) kommt in seiner streng vertraulichen Einschätzung laut "Stern" zu dem Schluss, dass der Luftangriff "nicht im Einklang mit dem internationalen Völkerrecht" stehe. Dafür habe es mit 74 Toten zu viele zivile Opfer gegeben, darunter auch acht-, zehn- und zwölfjährige Kinder. Das Rote Kreuz habe es damals auch als unwahrscheinlich erachtet, dass die Taliban die beiden gestohlenen Tanklaster zu rollenden Bomben umbauen und gegen die Bundeswehr einsetzen wollten. Die Lastwagen hätten entgegen der Fahrtrichtung zum deutschen Lager in einer Sandbank festgesteckt, als sie am 4. September bombardiert wurden. Für das Bundeswehr-Camp habe keine unmittelbare Bedrohung bestanden.
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Vollmeise, oder ? Von allem nichts gewußt und dann kleben sie noch an den Stühlen der parlamentarischen Macht - Raus mit ihnen, oder ? Von Gudrun Müller Ja, die Bundesregierung muss große Bevölkerungsteile für
Vollidioten halten, sonst würden sie solchen Stuss nicht zum Besten
geben, oder wissen die Verteidigungsminister überhaupt, dass sie
in Afghanistan Krieg führen? Der frühere Verteidigungsminister (heutige Arbeitsminister) Jung
hat den Bericht nicht gelesen, in dem alles drin stand und den er an die
Nato weitergab. Weil er nicht gelesen hat, hat er nichts gewußt.
Das ist doch logisch, oder? Jetzt, wo die Verteidigungsminister auf frischer Tat ertappt wurden (Videofilm), berufen sie sich auf die deutsche Krankheit der Amnesie, der Vollmeise. Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat jetzt eine Neubewertung des von der Bundeswehr angeordneten Luftangriffs auf zwei Tanklaster in Afghanistan zugesichert. Ihm seien "wesentliche Informationen" im Zusammenhang mit der Bombardierung Anfang September bei Kundus "vorenthalten" worden, sagte Guttenberg dem ZDF. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann machen sie sich heute noch den
Hosenschlitz mit der Kneifzange zu, oder ?
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