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Schweinegrippe, ein gigantisches Konjunkturprogramm für die internationale Pharmaindustrie - Nichts gelernt aus dem Contergan-Skandal

Von Charles Duremont

Politik und Medien arbeiten mit Hochdruck daran, die Bedenken eines nicht
unerheblichen Teils der Bevölkerung gegen den brisanten Impfstoff, der angeblich ein
Muss im Kampf gegen die Schweinegrippe ist, nach Kräften zu zerstreuen.
Alternativlos soll der Impfstoff angeblich sein. Hier und da soll es ein wenig zu
Jucken und Rötungen kommen. Alles halb so wild, meinen die „Experten“, wo gehobelt
wird, fallen natürlich auch ein paar Späne. Es wird allerdings nur eine Frage der
Zeit sein, bis diese „Experten“ sagen werden, dass es hier und da auch zu
„Kollateralschäden“ bei den Massenimpfungen gekommen ist.

Der große Verkaufsschlager der Pharmaindustrie, in deren Dienste sich die Politik
wie selbstverständlich gestellt hat, wirft jedoch einige Fragen auf: Warum gibt es
bis heute keine positive Risiko-Nutzen-Analysen, die angeblich doch für jede Impfung
gemacht werden? Dagegen soll eine Risiko-Kosten-Analyse der Impfstoffhersteller
unter Verschluss der Produzenten in deren Panzerschränken liegen. Was wird hier den
Versuchskaninchen unter dem Siegel der Geheimhaltung verschwiegen und warum?

In einer geheimen Vereinbarung garantiert die Bundesregierung angeblich dem
Impfstoffhersteller GlaxoSmithKine eine „Haftungsfreistellung“. Das bedeutet, dass
bei Komplikationen nicht der Hersteller als Verursacher belangt werden kann. Dies
lässt den Schluss zu, dass die politisch Verantwortlichen einen Prozess, der die
Größenordnung des „Contergan-Prozesses“ weit übertreffen würde, unbedingt verhindern
wollen. Die geimpften Versuchskaninchen werden es schwer haben, eine Entschädigung
erstreiten zu können.

Der Verdacht, dass die H1N1-Grippewelle als Schweinegrippe-Pandemie von der
Pharmaindustrie zur rücksichtslosen Vermarktung ihres fragwürdigen Impfstoffs
genutzt wird, verdichtet sich täglich. „Die Gesundheitsbehörden sind auf eine
Kampagne der Pharmakonzerne hereingefallen, die mit einer vermeintlichen Bedrohung
Geld verdienen wollen,“ so der Vorsitzende der Arzneimittelkommission der deutschen
Ärzteschaft. Arzneimittelkommissions-Chef Ludwig formuliert seinen Verdacht
vorsichtig. Hereingefallen sind die Gesundheitsbehörden sicherlich nicht. Hinterher
werden sie ihre Hände auch nicht in Unschuld waschen können. Der Vorwurf, nur allzu
bereitwillig diese mafiösen Strukturen gefördert zu haben und ihrer Sorgfaltspflicht
nicht nachgekommen zu sein, wird bestehen bleiben.

„Ärzte geben Medikamente, von denen sie wenig wissen, in Menschenleiber, von denen
sie noch weniger wissen, zur Behandlung von Krankheiten, von denen sie überhaupt
nichts wissen“, so Voltaire, einer der einflussreichsten Autoren der französischen
und europäischen Aufklärung. An Aufklärung in Sachen Schweinegrippe fehlt es
hierzulande jedoch an allen Ecken und Enden. Die Pharmalobby wird zum Problem. Ob
der griechische Arzt und Philosoph Hippokrates (um 460-370 v. Chr.) dies schon
erkannt hatte, als er sagte: „Die Auswirkungen der Medizin stellen eine der am
schnellsten sich ausbreitenden Seuchen unserer Zeit dar“, ist unwahrscheinlich. Fest
steht aber, die Panikmache mit der Schweinegrippe bestätigen sowohl die Erkenntnis
von Voltaire als auch die des Hippokrates.

Das Risiko, in Zukunft an Nebenwirkungen der Impfung zu leiden, darf nicht
unterschätzt werden. Der Eid des Hippokrates wird in seiner klassischen Form heute
nicht mehr von Ärzten geleistet und ist auch nicht justiziabel. Das Gebot, Kranken
nicht zu schaden, gilt jedoch auch für Gesunde und prophylaktische Maßnahmen, wie
die Massenimpfungen gegen die angeblich hochgefährliche Schweinegrippe. Wer hier
gegen besseres Wissen, leichtsinnig oder aus Profitgier handelt, macht sich
schuldig, wenn die Gesamtfolgen der Impfung zum gesundheitspolitischen Desaster
werden. Der Contergan-Skandal war einer der aufsehenerregendsten
Arzneimittelskandale in der Bundesrepublik Deutschland. Muss es erst nochmal soweit
kommen?