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| Sehr
geehrte Damen und Herren, nachstehend erhalten Sie die heutige Pressemitteilung
der Studierenden, die den Musiksaal der Universität des Saarlandes besetzt
halten. Mit freundlichen Grüßen,Daniel Werner, AStA-Vorsitz, Kontakt:
freiebildungsaar@gmx.de
Reaktion der Studierenden, die seit Dienstag Nacht den Musiksaal der Forderungen der Besetzer Die Studierenden, die den Musiksaal besetzen, begrüßen die Forderungen: Die Besetzerinnen und Besetzer des Musiksaales der UdS, Saarbrücken,
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Bundesweiter Bildungsstreik auch im
Saarland – In Saarbrücken
fanden mehrere Kundgebungen statt Saarbrücken – Am 17.11.09 haben rund 350 Studierende verschiedener Saarbrücker Hochschulen im Rahmen des bundesweiten Bildungsstreiks an einer Demonstration teilgenommen. Zu den Hauptforderungen „Abschaffung jedweder Studiengebühren, stärkere Durchlässigkeit des Bildungssektors, Stop der Ökonomisierung von Bildung und Überarbeitung des nur unter Zeit- und Prüfungsdruck studierbaren Bachelor- und Mastersystems wurden mehrere Kundgebungen durchgeführt. Die Demonstration wurde von Einzelpersonen organisiert und vom Allgemeinen Studierendenausschuss der Universität lediglich unterstützt. Attac, die GEW und ver.di erklärten sich mit den Studierenden solidarisch, Universitätspräsident Linneweber drückte sein Verständnis für die Forderung nach Überarbeitung der Bachelor- und Masterstudiengänge aus. Die Studenten wehren sich zu Recht gegen eine Bildungspolitik, die ihnen
die Zukunft systematisch verbaut. Gute Bildung kann sich nur noch leisten,
wer einen entsprechend dicken Geldbeutel hat.
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| 25.11.2009 »Die Bologna-Blase ist geplatzt« Unter dem Titel »Die Bologna-Blase ist geplatzt« kommentierte Heike Schmoll in der FAZ am 24.11.09 Es hat sich eine hohle Inszenierung von Wissenschaft entwickelt, in der Leerformeln, Verfahrenslegitimitäten und Machtinteressen die wissenschaftliche Auseinandersetzung verdrängt haben. Mittlerweile wird nicht geforscht, weil eine Frage Antwort erheischt, sondern weil Fördermittel verbucht werden sollen. Der Gegenstand wird im Zweifel nachgeliefert. Schlimmer noch: An die Stelle der Argumentationskultur ist eine Antragskultur getreten. Fehler oder Schwierigkeiten dürfen nicht mehr zugegeben, Zweifel bei Strafe der Nichtförderung nicht mehr geäußert werden. An die Stelle des Geschichtsbewußtseins ist die Zukunftsoffenheit getreten, an die Stelle der Deutungsfähigkeit Ergebnisvermutungen, an die Stelle der reflexiven Distanz Scheingewißheiten. Sind Universitäten denn Legebatte-rien für Anträge, sind sie Brutstätten für potentielle Studienabbrecher oder studierunfähige, zuweilen auch studierunwillige Abiturienten geworden, die der OECD-Verheißung folgen, daß ein Akademiker erheblich bessere Verdienstchancen hat? (...) Die Studenten spüren, daß über sie entschieden wird, aber nicht mit ihnen, und sie ahnen zumindest, daß dieses Studium, das Fähigkeiten und Fertigkeiten, nicht aber in erster Linie mündige, kritische und selbst denkende Persönlichkeiten entwickeln soll, alles andere als individuell ist. (...) |
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| AStA:
Studiengebühren führen nicht zur Verkürzung der Studiendauer!
Der Präsident der Universität des Saarlandes, Linneweber,
hatte Genau das Gegenteil wird sich einstellen. "Die meisten
Studierenden arbeiten verstärkt neben dem Studium, um die Studiengebühren
Mit dem Wegfall der Gebühren werden zukünftig viele Studierende eben nicht mehr zusätzlich arbeiten gehen müssen und haben folglich mehr Zeit, sich gezielt auf ihr Studium zu konzentrieren. Das wird sich positiv auf die Studiendauer auswirken. "Durch die Umstellung auf Bachelor/Master wird es sowieso
keine Langzeitstudierenden mehr geben", erklärte Daniel Werner,
-- Tel.: 0681 302 4321
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