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Die von der der Bundesagentur für Arbeit zahlen keinen Strom, die stehen auf dem Schlauch.

Unter der Überschrift »Themendienst der BA mißglückt schon im ersten Interview mit Frank-Jürgen Weise« erklärte das Erwerbslosen Forum Deutschland am Dienstag:
Nach der heftigen Kritik der Initiativen Erwerbslosen Forum Deutschland und gegen-hartz.de rät nun auch der Deutsche Journalisten Verband (DJV) davon ab, die neu geschaffenen Themendienste der zu nutzen. Die BA preist ihre Themendienste als »professionelle PR-Arbeit« an, die von den Medien benutzt werden darf. Einziger Wehrmutstropfen: Die Texte müssen unverändert übernommen werden. Ergänzungen sind nicht erlaubt. In dem heute herausgegeben Themendienst »BA-Interview mit Frank-Jürgen Weise« gab dieser zur Frage der getrennten Trägerschaft der Hartz-IV-Behörden an, daß in Zukunft die BA für den Lebenserhalt und alle Fragen rund um das Thema Arbeit zuständig sei, hingegen sei »die Kommune zuständig für die Kosten der Unterkunft, also Miete, Strom usw.« Das Erwerbslosen Forum Deutschland überlegt nun entsprechende Musteranträge herauszugeben, da Stromkosten bisher vom Regelsatz getragen werden mußten.

»Anscheinend unterliegt der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, derselben Unschärfe in der Darstellung, wie die Bundeskanzlerin im Sommer 2008; auch sie war in mehreren Interviews davon überzeugt, daß Strom zusätzlich übernommen wird. Somit führt die professionelle PR-Arbeit der BA sich selbst ad absurdum. Traurig ist, daß solche Interviews in voller Länge unverändert und ohne Zusätze übernommen werden müssen. Wir überlegen deshalb entsprechende Musteranträge mit dem Verweis auf den Vorstandsvorsitzenden der Bundesagentur für Arbeit herauszugeben. Wir sind gespannt, wie schnell es Proteste von den Kommunen an den Vorstand der BA hageln wird«, sagte Martin Behrsing, Sprecher des Erwerbslosen Forum Deutschland in Bonn.