Ausstellung in Straubing/Bayern, Installation des Nürnberger Kunstprofessors Ottmar Hörl. 1250 Gartenzwerge, die den rechten Arm zum Hitlergruß ausgestreckt haben und in der Altstadt in Reih und Glied stehen

B.R. Zwischen schwarzen Hitler-Zwergen stehen vereinzelt goldene Zwerge. Die Zwerge stehen für Professor Ottmar Hörl nicht für das nationalsozialistische Menschheitsverbrechen, sondern ganz allgemein für das Führerprinzip. Und wenn der Professor so erzählt, dass es Rechtsextremismus auch in anderen europäischen gebe, und dass das gefährliche "Führer-Prinzip" für ihn auch in anderen diktatorischen Systemen vorkommt. "Ich hätte auch eine kommunistische Faust darstellen können", sagt er, dann ist es dem Professor schließlich gelungen mit dem verbotenen Hitlergruß die Nazideutschen Verbrechen zu relativieren.

17. Oktober 2009
Sarrazins rassistische Äußerungen wurden vorab von der Bundesbank legitimiert.
Die Bundesbank wusste offenbar sehr wohl von dem umstrittenen Interview Sarrazins - die Kommunikationsabteilung genehmigte sogar den Wortlaut.
Sarrazin hatte sein Interview offenbar mit seinem Chef abgesprochen.Das umstrittene Interview von Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin ist nach Medieninformationen in der Bundesbank vorab genehmigt worden.

Deutschland einig Naziland - Hatz, Hatz

In der Sendung (ARD, 7.10.09) "Hart aber fair" haben sich deutsche Rassisten und Antisemiten schepp gelacht über des deutschen Banker Rassismus. Das hatte ein Gechmäckle von ekelhaft bis kotzen.

In Hitlers Tradition

Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat Berlins früheren SPD-Finanzsenator und jetzigen Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin wegen dessen abwertenden Äußerungen über Ausländer Nähe zum Nationalsozialismus vorgeworfen. "Ich habe den Eindruck, dass Sarrazin mit seinem Gedankengut Göring, Goebbels und Hitler große Ehre erweist", sagte der Generalsekretär des Zentralrates, Stephan Kramer, in Berlin. "Er steht in geistiger Reihe mit den Herren." Ein Sprecher von Bundesbank-Präsident Axel Weber wollte dazu keinen Kommentar abgeben.

Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat, forderte erneut den Rücktritt Sarrazins von seinem Posten und will sich bei Weber dafür in einem Gespräch einsetzen. Sarrazin selbst lehnte einen Rücktritt ab. Er werde am Montag wie üblich in seinem Bundesbank-Büro in Frankfurt arbeiten, wo ein Stapel von Akten auf ihn warte, sagte er nach einem Auftritt bei einem Kongress in Berlin. "Ich habe alles gesagt, was ich sagen wollte", lehnte der Ex-Senator weitere Stellungnahmen ab.
"Keine produktive Funktion"

In dem vor mehr als einer Woche erschienenen Interview über Berlins wirtschaftliche Zukunft hatte Sarrazin gesagt: "Die Türken erobern Deutschland genauso, wie die Kosovaren das Kosovo erobert haben: durch eine höhere Geburtenrate."

Sarrazin warf türkischen und arabischen Einwanderern in Berlin vor, sie seien "weder integrationswillig noch integrationsfähig". Sie hätten "keine produktive Funktion, außer für den Obst- und Gemüsehandel". Und: "ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert."

Zudem betonte er, andere Migrantengruppen wie Vietnamesen oder einige Osteuropäer hätten weniger Sprachprobleme und integrierten sich besser. "Bei der Kerngruppe der Jugoslawen sieht man dann schon eher 'türkische' Probleme; absolut abfallend sind die türkische Gruppe und die Araber", so Sarrazin.

Die Berliner Staatsanwaltschaft überprüft nach Aussage eines Sprechers weiterhin, ob Sarrazin mit seinen Äußerungen die Grenzen der Meinungsfreiheit überschritten hat. Erinnerung an Nazi-Terminologie oder über Gaskammervolle-Witze haben die Deutschen schon immer gerne gelacht, oder?

Kramer sagte, die Sätze Sarrazins seien "perfide, infam und volksverhetzend". Die Analyse Sarrazins über Probleme der "Unterschichten" erinnere an die Untermenschen-Terminologie der Nazis.

 

zurück
Hartz IV = Modifizierter Kapitalfaschismus

Stimmen von Rassisten für Sie eingefangen:

Der Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin habe eine schlechte Wortwahl, dafür aber Recht in der Sache. Dies sagte Nordrhein-Westfalens Integrationsminister Armin Laschet über den früheren Berliner Finanzsenator.

Die herrschende Klasse in Deutschland hatte über Hitler auch immer gesagt, der hätte keine Tischmanieren, aber sonst ..

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Peter Danckert kritisierte die Entscheidung der Bundesbank dem Rassisten-Banker ein paar Kompetenzen wegzunehmen. Über Sarrazins Äußerungen lasse sich "sicherlich diskutieren" aber ... Prozent der Deutschen ticken so
Mehrheit der Deutschen gibt Sarrazin Recht
. Der wegen seiner kritischen Äußerungen über Ausländer in die Kritik geratene Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin hat nach einer Umfrage eine Mehrheit der Deutschen auf seiner Seite.

Auf die Frage, wer ist der beliebteste Deutsche? würde die Mehrheit der Bevölkerung auch heute noch sagen: Der Führer, oder ? Die Mehrheit der Deutschen teilt Sarrazins Meinung.

Für seine Äußerungen erntete Sarrazin Beifall von rechten Parteien: Die NPD-Fraktion in Sachsen wollte ihn zum Ausländerbeauftragten machen.

takt@takt.de
08.1.2010
Sarrazins Rassismus jetzt begutachtet
Im Streit um einen Parteiausschluss von Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin aus der Berliner SPD bringt ein neues Gutachten den früheren Berliner Finanzsenator in Bedrängnis.

Darin wird dessen umstrittene Migranten-Kritik in zentralen Passagen als "rassistisch" eingestuft, wie die "Berliner Morgenpost" und der RBB berichteten. Sarrazin will sich "mit allen Mitteln" gegen einen Parteiausschluss wehren.

Der SPD-Ortsverband Alt-Pankow und der Kreisverband Spandau legten den Berichten zufolge ein Gutachten des Politikwissenschaftlers Gideon Botsch vom Moses-Mendelssohn-Zentrum der Universität Potsdam vor. Der Wissenschaftler kommt demnach zu dem Schluss, dass die Äußerungen des früheren Berliner Finanzsenators in zentralen Passagen rassistisch seien.

Sarrazin hatte türkischen und arabischen Einwanderern in Berlin in einem Interview vorgeworfen, sie seien "weder integrationswillig noch integrationsfähig". Sie hätten "keine produktive Funktion, außer für den Obst- und Gemüsehandel" und produzierten "ständig neue kleine Kopftuchmädchen".