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Eugen
Roth, Vorsitzender des IGR SaarLorLux-Trier/Westpfalz"Asoziales Wachstum
macht die Großregion kaputt."
IGR gegen Steuersenkungen auf Betriebsgewinne
Gegen Steuer-Dumping in der Großregion positioniert sich der Interregionale
Gewerkschaftsrat SaarLorLux-Trier/Westpfalz (IGR SLL-TR/WP). Besonders
einseitige Steuersenkungen auf Betriebsgewinne würden die
Wettbewerbsbedingungen in der Großregion verschärfen, so die
Einschätzung der
grenzüberschreitenden Gewerkschaftsorganisation, die mehr als eine
halbe
Million Beschäftigte vertritt. Es könne nicht sein, dass die
Lasten der
Finanz- und Wirtschaftskrise der beschäftigten Bevölkerung über
Steuererhöhungen aufgeladen, andererseits aber die Unternehmen aus
der
Verantwortung genommen würden. "Einseitige Steuersenkungen wären
nichts
anderes als das erneute Spekulieren auf asoziales Wachstum", kritisiert
der
IGR.
Eugen Roth, Vorsitzender des IGR SaarLorLux-Trier/Westpfalz: "Durch
ihre
verfestigten Strukturen in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit
nimmt die
Großregion eine Vorbildfunktion in Europa ein. Rund 200.000 Grenzgängerinnen
und Grenzgänger zwischen Lothringen, dem Saarland, Rheinland-Pfalz,
Luxemburg
und der Wallonie belegen: Bei uns leben die mobilsten ArbeitnehmerInnen
Europas. Wir wären prädestiniert dafür, die soziale Modellregion
in Europa zu
werden." Es sei deshalb politisch nicht zu verantworten, die Konkurrenz
zu
steigern, anstatt gemeinsam die Großregion und ihre Synergien weiter
zu
entwickeln.
Roth weiter: "Es wird statt dessen Zeit, in Deutschland und in ganz
Europa
gesetzlich garantierte Mindestlöhne einzuführen, um für
alle Beschäftigten
gleiche Bedingungen zu schaffen."
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