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Autofahrerpartei Saar (FAPS) - Weihnachtsbaum nicht mit Kerzen, Glocken und Lametta auf dem Autodach transportieren Warnung vor Folgeschäden


Glosse von Gisbert Spränzer

Die Freie Autofahrerpartei Saar (FAPS) hat auf ihrem gestrigen ordentlichen
Parteitag im parteieigenen Kulturpalais “Blechbeule“ nahe des Saarbrücker
Lyonerrings alle Autofahrer dazu aufgerufen, umsichtig beim Transport von
Weihnachtsbäumen zu sein. Carola Laster, kurvenreiche Generalsekreteuse der
saarländischen PS-Partei, die wieder einmal im dezenten Outfit eines italienischen
Sportwagenherstellers vor die Kameras und Mikrofone trat sagte, herumfliegender
Christbaumschmuck könne unter Umständen den nachfolgenden Verkehr irritieren und zu
ungewollten Karambolagen führen. Die in Freundeskreisen als „Charming-Carola“ auf
den Autobahnen Europas gefürchtete Stoßstange der FAPS-Saar betonte außerdem, dass
geschmückte Christbäume auf dem Wagendach die CW-Werte der flotten Flitzer negativ
beeinflussen und somit zu einer ungewollten Temporeduktion führten.

Dr. Hanno Sechsgang, Vollgasexperte der FAPS und aktiver Tierschützer warnte davor,
lebende Krippentiere wie Ochs, Esel, Schafe und Ziegen, nicht in der
Vorweihnachtszeit mit offenem Verdeck an die heimische Krippe zu transportieren.
Niesende, oder hustende Esel und Ochsen könnten den Frieden der stillen,
hochheiligen Nacht erheblich gefährden. Dr. Sechsgang erwähnte als abschreckendes
Beispiel ein eigenes Familienerlebnis aus dem vergangenen Jahr. Laut Dr. Hanno
Sechsgang war beim heimischen, lebensnahen Krippenspiel eine Stampede unter den
Schafen ausgebrochen, als ein erkälteter Esel einen Hustenanfall während der Geburt
des Heilandes erlitt. Den Angerichteten Schaden bezifferte der FAPS-Vollgasexperte
nicht exakt, wie allerdings bekannt wurde, feiert Dr. Sechsgang das diesjährige Fest
ohne seine Familie, die es prophylaktischen Gründen vorgezogen hat sich über die
Feiertage in die Stille der bayrischen Alpenwelt zurückzuziehen.

Der wieder einmal mit großer Spannung erwartete Redebeitrag von Kurt Knöllchen, dem
Vorsitzenden der FAPS-Jugendorganisation und Sprecher der Arbeitsgemeinschaft „Junge
Flitzer“ befasste sich ebenfalls mit den zu erwartenden Sicherheitsrisiken beim
Transport geschmückter Christbäume auf dem Autodach. Knöllchen warnte vor allem
eindringlich davor die Lichterketten am weihnachtlichen Grünzeug während der Fahrt
einzuschalten. Knöllchen war wenige Tage vor dem letzten Weihnachtsfest mit 193
Stundenkilometern auf der A 6 zwischen Kaiserslautern und Saarbrücken. mit voll
beleuchtetem Weihnachtsbaum auf dem Dachgepäckträger seines italienischen Super Gts,
unterwegs und dabei einer technikfeindlichen Streife der Autobahnpolizei
aufgefallen. Die Beamten beschlagnahmten den grell beleuchteten Christbaum samt
Schmuck und Führerschein des jungen Flitzers.