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Was bleibt von der Partei die sich Die Linke nennt: a) der Eigennutz der Spitzenfunktionäre und b): der demoralisierte Wähler was das eigentliche Ziel der Übung ist, oder ?
Enttäuschte und Demoralisierte leisten keinen Widerstand mehr.

Von N.N.

Nach den ernüchternden Koalitionsverhandlungen in Brandenburg wird nun wieder, mit Verweis auf das Wahlprogramm in NRW, der Name der Partei Die Linke als Hoffnungsträger für eine alternative, soziale Politik aufpoliert. Fast alle etablierte Parteien haben eines gemeinsam, sie halten sich einen Parteiflügel, der mehr oder weniger stark in Opposition zu der, in der jeweiligen Partei dominanten politischen Überzeugung steht. Dies ist in den Unionsparteien der Arbeitnehmerflügel, bei den Grünen die so genannten Fundis, in der SPD der linke Flügel und in der Linkspartei der sozialistische, antikapitalistische Flügel. Eine weitere Gemeinsamkeit ist, in allen Parteien wird peinlichst darauf geachtet, dass diese Flügel eine Minderheit bleiben und damit kaum Einfuß auf die Politik, die praktiziert wird, erhält. Vor allem vor Wahlen lässt man die Existenz dieser Parteiflügel regelmäßig auch in den Medien viel stärker in Erscheinung treten als ihr Einfluss innerhalb der Parteien ist. Schließlich will man die Wähler mit der Hoffnung auf eine bessere und sozialere Politik bei der Stange halten.
Bei der Partei Die Linke, nimmt diese Erscheinung nun aber ein Ausmaß an das vielen Wählern nur sehr schwer zu vermitteln ist. Die praktizierte Politik entfernt sich, notgedrungen, um als Alternative zu den bereits bestehenden Parteien eine Nische in der bestehenden Parteienlandschaft zu finden, soweit von der propagierten Politik, dass dies als unüberbrückbaren Widerspruch angesehen wird. Dabei erscheint das, was die rechte Mehrheit der Partei Die Linke von den rechten Parteimehrheiten der restlichen Parteien, selbst von der FDP, trennt, als vernachlässigbar. Der sozialistische oder antikapitalistische Flügel der Partei, falls es ihn wirklich gibt, wird dadurch völlig Unglaubwürdig. Selbst wenn sie es mit ihren politische Zielen ernst meinten, würden sie ihre gesamte Kraft im Kampf für die Durchsetzung dieser Ziele in der eigenen Partei verbrauchen. Normalerweise schließt man sich einer Partei an um gemeinsam für politische Ziele zu Kämpfen. Für den Wähler erscheint die Partei Die Linke als eine Partei die für jede Position gut ist. Auf längere Sicht gesehen wird sie den Weg gehen den die SPD zur Zeit geht, nämlich den in die Bedeutungslosigkeit. Was bleibt ist der generierte Eigennutzen ihrer Spitzenfunktionäre und demoralisierte Wähler aber vielleicht ist dies ja auch das eigentliche Ziel.

Rosa Luxemburg: „Wer sich daher für den gesetzlichen Reformweg anstatt und im Gegensatz zur Eroberung der politischen Macht und zur Umwälzung der Gesellschaft ausspricht, wählt tatsächlich nicht einen ruhigeren, sicheren, langsameren Weg zum gleichen Ziel, sondern auch ein anderes Ziel, nämlich statt der Herbeiführung einer neuen Gesellschaftsordnung bloß unwesentliche Veränderungen in der Alten“

Das Letzte

Die LINKE-Brandenburg - Außer Ministersessel mal wieder nichts gewesen.

Die rot-rote Regierungskoalition beginnt somit so, wie die SPD sie sich wünscht. DIE LINKE hat den größten Teil ihrer Wahlversprechen mit dem Koalitionsvertrag aufgegeben. Ihre Wählerinnen und Wähler sind schon jetzt enttäuscht. Studierendenvertreter und Umweltaktivsten erklärten heute, dass sie kein Verständnis für das Einknicken der LINKEN haben.

Die sog: Die Linke - Alles nur nicht notwendige Opposition

Die Fraktion hat den realpolitischen Kurs mit ihren weiteren Entscheidungen für den Fraktionsvorstand (9.10.09) unterstrichen. Von 14 Plätzen im Fraktionsvorstand ging keiner an ein Mitglied des linken Parteiflügels, auch die größte Landesgruppe NRW mit 11 Abgeordneten ging leer aus, aber mindestens sieben Mitglieder, also die Hälfte der Mitglieder des Fraktionsvorstands gehören zur äußerst rechten Parteiströmung "Forum demokratischer Sozialismus" oder stehen diesem inhaltlich nahe.

Die SPD, sie liegt nur da und kann nicht mehr

Der SPD- Steinmeier ist politisch verbrannt. Warum ? Ganz einfach: Mit Hartz IV, Riester Rente und Rente mit 67 zeichnet er verantwortlich für die Zerschlagung des Sozialstaates und zeigt jetzt mit dem Finger auf andere und spricht von "Schwarz-gelbe Zumutungen"
Der SPD-Fraktionschef erwartet scheinbar, dass die Menschen doof sind, wenn er davon spricht:
"Ich bin sicher: Danach (Wahlen in NRW, Red.) kommen die Grausamkeiten. Denn was jetzt an Steuersenkungen beschlossen wird, muss irgendwann bezahlt werden", sagte der scheidende Außenminister Frank-Walter Steinmeier der "Neuen Presse". Das kann lustig werden, wenn der Sozialstaatszerschlager im kommenden Bundestag den Oppositionsführer spielen will. Die Frage wird sein, fliegen dann faule Eier oder stinkende Tomaten, oder was wird dann sein? Die Auseinandersetzungen werden auf der Straße stattfinden, da es
k e i n e parlamentarische Partei gibt welche für die Entrechteten im Klassenkrieg Position ergreift.