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Einladung zu dem Seminar
"Rechtsextremismus in Deutschland"
am Samstag, 14. November 2009, im Eppelborner Hof, Rathausstr. 1-3, 66540 Eppelborn

Beginn: 09.00 Uhr, Ende: 17.00 Uhr

Rechtsextremen Parteien ist es bisher nicht gelungen, Abgeordnete in den Bundestag wählen zu lassen. Auch wenn es ihnen gelegentlich gelingt, in einzelne Landtage einzuziehen, insbesondere in den neuen Ländern, stellen sie keine akute Gefahr für die deutsche Demokratie dar. Gleichwohl muss man sich mit ihnen auseinandersetzen, denn sie finden in bestimmten Jugendmilieus Anklang und sie sind an Schulen aktiv (auch im Saarland). Vor allem werden rechtsextreme Einstellungen, die unter bestimmten Bedingungen mobilisiert werden können, durch die gegenwärtig nur
schwachen rechtsextremen Parteien nicht in vollem Umfang wiedergegeben. Es ist also nach wie vor nötig, sich mit dem Rechtsextremismus auseinanderzusetzen.

Das Seminar wird die verschiedenen rechtsextremen Parteien, die es in der Bundesrepublik bisher gegeben hat, unter die Lupe nehmen, ihre Geschichte skizzieren, ihre Ideologie analysieren und der Frage nachgehen, von welchen Wählergruppen und aus welchen Motiven sie gewählt werden. Schließlich soll das Problem diskutiert werden, in welchen Formen die Auseinandersetzung erfolgen soll, ob es ausreicht, sie auf der politisch-argumentativen Ebene zu führen, oder ob ein
Verbot dieser Parteien angestrebt werden soll.

Kimmel, Adolf, Prof. Dr. : Studium der Geschichte und der Politikwissenschaft an den Universitäten Würzburg, FU Berlin und Paris (Sorbonne und Institut d'Etudes Politiques)

1967 Promotion für Neuere Geschichte an der FU Berlin

1970 bis 1978 Assistent und Assistenzprofessor am Historischen Institut der
Universität des Saarlandes

1979 Habilitation für Politikwissenschaft an der Universität des Saarlandes

Vertretungsprofessuren für das Fach Politikwissenschaft an den Universitäten Bochum,
München und Würzburg

Professor für Politikwissenschaft an der Universität Würzburg und Trier

seit 1.4.2004 im Ruhestand

Sofern Sie eine Teilnahme wünschen, bitte ich um Anmeldung per E-Mail.

Mit freundlichen Grüßen

Christa Reidenbach

Stiftung Demokratie Saarland

Bismarckstr. 99,

66121 Saarbrücken

Tel.: 0681/90626-10

Fax: 0681/90626-25

eMail: c.reidenbach@stiftung-demokratie-saarland.de

www.stiftung-demokratie-saarland.de

Faschismus - ewiggestrig und doch modern

Am14. November 2009 findet in Krefeld eine Konferenz der Sozialistischen Kooperation (SoKo) www.sozialistische-kooperation.de zum Thema "Faschismus - ewiggestrig und doch modern ?" statt. Sie soll dazu dienen, eine Verständigung für einen zeitgemäßen Antifaschismus zu befördern.

Voraussichtliche Dauer: 10 h bis 18 h (incl. eine Stunde Mittagspause).
Veranstaltungsort: Krefeld, DIDF-Haus, Bleichpfad 54
Anfahrt: Mit dem ÖPNV bis Haltestelle Krefeld, Rheinstraße

Interessenten bitten wir ausdrücklich um Anmeldung unter:
info@sozialistische-kooperation.de

Die Tagung wird in drei thematische Blöcke plus einem Sonderteil gegliedert sein.

I. Wurzeln des Faschismus

Referat: "Reaktionäre Strömungen früher und heute" (20 Min.)
Es referiert: Horst Hilse (SALZ-Köln, SoKo).

Referat: "Ideologische Kernelemente faschistischen Bewusstseins" (20 Min.)
Es referiert: Edith Bartelmus-Scholich (scharf-links, SoKo).

Diskussion: ca. 60 Min.

II. Analyse und Definitionsfragen: "Faschismus" und "Neofaschismus"

Referat: Definitionen und Abgrenzungen (20 Min.)
Es referiert: Prof. em. Helmut Dahmer (Publizist, Wien)

Referat: "Neofaschismus in Europa - Strategien und Organisationen" (20 Min.)
Es referiert: Prof. em. Wolfgang Dreßen, (Leiter der Düsseldorfer Arbeitsstelle Neonazismus a.d. FH Düsseldorf, Mitglied im Landesvorstand der Partei 'Die Linke.')

Diskussion ca. 60 Min.

III. Aufgaben des antifaschistischen Kampfes

Referat: Die bürgerliche Öffentlichkeit mobilisieren (15 Min.)
Es referiert: Ulrich Knur (Krefeld)

Referat: Neue Bedingungen alter Kampf: die Arbeit d. VVN (15 Min.)
Es referiert: Kurt Heiler (VVN-Aachen).

Referat: Konzeptionen der autonomen Antifa (15 Min)
Es referiert: n.n.

Diskussion ca. 60 Min.

IV. Gemeinsame Auswertung und Absprachen

Offene Diskussion ca. 90 Min.

Zur Deckung der Kosten für den Raum, die Anfahrt der ReferentInnen und die Beschallung wird um eine Spende der Teilnehmenden gebeten.

Spendenkonto: Walter Schuhmacher, Kto.Nr: 1070461270, BLZ 39050000, IBAN DE26390500001070461270, Swift/BIC-Code: AACSDE33 (Sparkasse Aachen)

Die DIDF wird kleine Speisen und Getränke zu geringen Preisen anbieten.

Einladung zur Aktionskonferenz: Den größten Naziaufmarsch Europas im Februar 2010 in Dresden verhindern

Dass Dresden Naziaufmarschgebiet wurde ist das Verdienst der Geschichtsaufarbeitung deutscher Politik

Da bringen die Deutschen 52 Millionen Menschen um und sind am Ende die Opfer.


Bild: Deutsches Wunder von Bernd Rausch

 

Liebe Antifaschistinnen und Antifaschisten,

erneut planen Nazis aus ganz Deutschland und Europa im Februar 2010 zum Jahrestag der Bombardierung Dresdens wieder einmal aufzumarschieren.

Erfreulich ist, dass es 2009 gelungen ist, mehr Menschen als in den Jahren zuvor zu Gegenaktivitäten zu mobilisieren. Unerfreulich hingegen ist die Tatsache, dass es keine ausreichende Zusammenarbeit zwischen den antifaschistischen Bündnissen gab. Auch deshalb konnte der Aufmarsch nicht be- oder verhindert werden.

Es gibt viel Kritik am Konzept des letzten Jahres, der wir uns auch stellen. Die Gratwanderung zwischen spektrenübergreifender Zusammenarbeit und eigener, radikal linker Position und Ausdrucksform ist nicht immer einfach und soll unter anderem auf der

Aktionskonferenz am 6./7.11.2009 in Dresden

Thema sein.

Wir laden alle, die sich nächstes Jahr eine erfolgreiche Zusammenarbeit wünschen um den Aufmarsch zu verhindern, ein, mit uns an der Konferenz teilzunehmen um gemeinsame Strategien zu entwickeln.

Das Programm könnt ihr dem Anhang entnehmen sowie ein Auswertungspapier der Antifaschistischen Linken Berlin [ALB] zur NoPasaran!-Demo 2009.

Bitte sagt Bescheid, mit wie vielen Personen ihr kommt.
Genauere Infos zur Anmeldung findet ihr hier:

www.no-pasaran.mobi

Mit antifaschistischen Grüßen,
No Pasaran!