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Aufgrund des großen Erfolges: Im Rahmen der „Lateinamerika-Tage 2009“ präsentiert Attac Saar die „Dokumödie“ "Schroeder liegt in Brasilien". Sie läuft vom 5. bis 11. November im Filmhaus Saarbrücken: Jeweils um 21:00 Uhr „Schroeder liegt in Brasilien“ („Eine Doku-Komödie für die halbe Familie“) Ein Film von Zé do Rock Deutschland/Brasilien 2008, 95 Minuten und in Farbe Brasilianisch/deutsch (mit jeweiligen Untertiteln). Der in München lebende brasilianische Satiriker und Autor (aktuelles Buch erschienen im A 1 Verlag: „jede sekunde stirbt ein nichtraucher. a lexikon üba vorurteile un andre teile.“) hat eine rasant geschnittene und extrem kurzweiligen „Dokumödie“ gedreht. Ein unkonventionelles Plädoyer für Völkerverständigung. Zé do Rock räumt mit allen uns bekannten Vorurteilen über Deutsche und Brasilianer auf. Was ist eigentlich typisch Deutsch: Arm und gut drauf? Und typisch Brasilianisch: Viel Geld, aber dauernd jammern? Ein Road-Movie durch zwei Länder. Ein außergewöhnlicher Film, wie ihn kein Deutscher jemals machen könnte. Man geht als Deutscher, Brasilianer, Spanier oder Chinese ins Kino rein – und kommt als Mensch heraus! Übrigens: „Schroeder“ ist ein kleiner Ort und liegt wirklich in Brasilien – ganz im Gegenteil zu den Ortschaften „Oberkaka“ und „Unterkaka“… Ein Film mit vielen Deutschen und Brasilianern, darunter der deutsch-brasilianischen Modemacherin Sonia Bogner, den deutschen Schriftstellern Feridun Zaimoglu und Friedrich Ani sowie der brasilianischen Sängerin Suzana Salles. Pressestimmen zu „Schroeder liegt in Brasilien“: "Sehr lustig und sehr lehrreich." "Auf einer rasanten Tour durch Vorurteile und
Realitäten. Gute Reise! Es wird gelacht werden." "Seine Landesschau rückt vorgeformten Auffassungen
mit geballtem Unernst zu Leibe, der originell und schräg ist, aber auch
menschlich rührt und einem jedes rassistische Ressentiment mühelos
austreibt, bis man sich selbst als Kosmopolit fühlt." "Ein sehenswerter Film ist entstanden, der beide
Länder aus einer ganz anderen Perspektive zeigt." "Multikulti-Humor, der dich vor Lachen aus dem
Stuhl kippen lässt." |
Buchvorstellung mit Jens Hoffmann: Das kann man nicht erzählen - „Aktion 1005“ – Wie die Nazis die Spuren ihrer Massenmorde in Osteuropa beseitigten Anfang 1942, nachdem die Rote Armee den Vormarsch der Wehrmacht auf Moskau gestoppt hatte, begann die nationalsozialistische Staatsführung Vorsorge zu treffen für den Fall eines militärischen Rückschlags, gar einer Niederlage. Zu den in den Jahren 1943/44 mit besonderer Intensität vorangetriebenen Vorsorgemaßnahmen gehörten Planung und Durchführung eines historisch beispiellosen Programms zur systematischen Beseitigung von Spuren der Massenmorde, die die Deutschen in den von ihnen besetzten Ländern Osteuropas begangen hatten (und weiter begingen). Unter der Bezeichnung "Aktion 1005" organisierten die Nazis zahlreiche Kommandos, die, von Tatort zu Tatort unterwegs in Russland, Weißrussland, Litauen, Lettland, Polen, der Ukraine und dem heutigen Serbien, die Spuren der deutschen Verbrechen nach immer dem gleichen Muster beseitigten: Meist jüdische Häftlinge wurden gezwungen, Massengräber zu öffnen, die Leichen aus den Gräbern zu ziehen und auf riesigen Scheiterhaufen zu verbrennen, bevor schließlich auch sie selber ermordet wurden. Gestützt vor allem auf Aussagen und Berichte der wenigen überlebenden Arbeitshäftlinge sowie auf Protokolle polizeilicher und staatsanwaltschaftlicher Vernehmungen von ehemaligen Kommando-Angehörigen und die Feststellungen von Richtern und Staatsanwälten in den wenigen Strafprozessen, die in der Bundesrepublik gegen Täter der "Aktion 1005" angestrengt worden sind, unternimmt dieses Buch erstmals den Versuch, die von den Deutschen und ihren Helfern während des Zweiten Weltkriegs begangenen Massenverbrechen und die Verwischung der Spuren dieser Verbrechen im Zusammenhang darzustellen. Vorderhaus
"Nau 19" - 19.00 Uhr
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