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zurück Was bleibt von der Partei die sich Die Linke nennt: a) der Eigennutzen der Spitzenfunktionäre und b): der demoralisierte Wähler was das eigentliche Ziel der Übung ist, oder ?

Wie läßt sich das miserable Abschneiden der SPD bei der Bundestagswahl verstehen?

Eines der Ergebnisse der Bundestagswahl ist dieses: Während die SPD als Quittung für ihren Klassenkampf von oben die schwerste Wahlniederlage ihrer Geschichte kassierte, ist der große Sieger in Gestalt der FDP ausgerechnet diejenige Partei, die mit dem Versprechen antrat, den von Rotgrün begonnenen Sozialstaatsabriß konsequent zu Ende zu führen.

Verwandtschaftsverhältnisse zwischen ihren Arten oder aber Unterarten SPD (mit den Subspezies linker und rechter Flügel) und Die Linke sind. Falls die beiden sich als miteinander paarungsfähig (und -willig) erweisen, brauchen sich Artenschützer vorerst keine Sorgen zu machen, und Evolutionsbiologen können getrost prognostizieren, daß sich das Erscheinungsbild der Art in Richtung des Subtypus lafontainii homogenisieren wird. Im anderen Fall hat wohl allein letzterer eine Chance im Kampf ums Dasein - vielleicht mit den Resten des linken SPD-Flügels als Endosymbionten. Also als so etwas wie die Chloroplasten in den Zellen des Gummibaums auf unserer Fensterbank.

25.10.2009
Keine "Einheitspartei"
Von Gudrun Müller

Gysi will keine Fusion von SPD und Linken und das ist gut so. Was Lafontaine dazu sagen wird, wenn er aus dem Urlaub kommt? Erfreut wird er sicherlich nicht sein, denn was macht er jetzt mit seiner zweiten saarländischen SPD, die sich im Saarland bedauerlicherweise auch DIE Linke nennt ? Gysi sagt:

"Ich will nicht als Sozi sterben"

Gysi lehnt eine Vereinigung seiner Partei mit der SPD auch in ferner Zukunft strikt ab. «Alles, was in meiner Macht steht, werde ich gegen eine Vereinigung tun», sagte Gysi der «Bild am Sonntag». Als ersten Grund nannte er, dass die SPD nur den Kapitalismus sozialer gestalten wolle."Ich glaube aber, dass der Kapitalismus nicht die letzte Antwort der Geschichte ist. Ich bin demokratischer Sozialist. Ich würde aber niemals wieder eine sozialistische Diktatur akzeptieren".

Ein weiteres Argument gegen eine Fusion sei die Tendenz der SPD, sich nach rechts zu entwickeln, sagt Gysi. Das werde umso stärker passieren, wenn es kein Korrektiv links von ihr gebe.

Was wir von der Stadtzeitungsredaktion ebenfalls als richtig ansehen ist, dass Gregor Gysi den Grünen und SPD eine Oppositionsfäigkeit absprach. Wir denken, dass die Sozialstaatszerstörer (SPD, Grüne) k e i n e Legitimation mehr besitzen sich sozial glaubwürdig anzubiedern.

Über die Grünen sagte Gysi: "Die Grünen gehen im Saarland mit CDU und FDP zusammen und wollen hier (Bundestag, d.R.)dagegen Opposition sein. Wer soll denn das ernst nehmen?" Die Ökopartei wechsele gerade ins bürgerliche Lager.

Die SPD habe gegenwärtig keinen Platz mehr in der Gesellschaft gefunden. Sie sei als zweite Union abgewählt worden, sie könne jetzt nicht die zweite Linkspartei werden. "Wenn sie sich nicht neu findet, geht sie den Weg in die Bedeutungslosigkeit", sagte Gysi.