takt@takt.de
zurück http://www.takt.de

Der Führer ist wirklich nicht totzukriegen
Politmagazin Zappenduster legt Beweise für die gelungene Flucht Hitlers nach Südamerika vor

Eine History-Glosse von Claude Michael Jung

Ob im Invalidendom in Paris tatsächlich die Gebeine Napoleon Bonapartes ruhen, oder
ob die Engländer heimtückisch, anstatt die Gebeine des großen Imperators, die des
Sergeanten Geoffrey Mc. Ellister oder gar die des versoffenen Matrosen ihrer
Majestät Samuel Brown, einem Raufbold aus Soho, den Franzosen übergeben haben, gibt
heute noch immer Anlass zu zahlreichen wilden Gerüchten. Nun aber, so scheint es,
muss die Weltgeschichte von 1945 an zum xten Mal wieder einmal komplett neu
geschrieben werden. Der Führer und seine Ehefrau Eva Braun hätten sich nach
Kriegsende viele Jahre in Argentinien versteckt, behaupten jedenfalls mal wieder
britische Blätter. Auch das auflagenstärkste Boulevardblatt Deutschland hat heute
dankbar die neuesten Verschwörungstheorien aufgegriffen.

Dokumente über die abenteuerliche Flucht mit Schäferhündin Blondie sind erst vor
wenigen Tagen in einem Archiv des FBI aufgetaucht, wo man gerade mal erneut dabei
war, die ultimative Wahrheit über den 11. September schonungslos aufzudecken. Wie
das Politmagazin „Zappenduster“ aus gewöhnlich gut unterrichteten Quellen erfahren
hat, soll sich der Führer im tiefgefrorenen Zustand noch immer in Paraguay aufhalten
und darauf warten zur weiteren Verwendung bald wieder aufgetaut zu werden.

Am Nachmittag des 30. April 1945, Rotarmisten klopfen bereits deutlich vernehmbar
mit ihren Kanonen an die Tür der Reichskanzlei, gelang dem Führer und seinem Gefolge
der Ausbruch aus der Umklammerung. Getarnt als neutrale Diplomaten passierten sie
unbehelligt die sowjetischen Linien. Der Konvoi, bestehend aus vier Mercedes und
zwei Maybach Limousinen passierte gegen 17 Uhr den letzten Kontrollposten, wo ihnen
auf bitten von Eva Braun, der NKWD Hauptmann Pjotr Sergewitsch Puschkin, nach dessen
Zeugenaussage, noch mit einigen Kanistern Sprit für die Weiterfahrt aushalf. Aus dem
FBI Report geht weiter hervor, dass der Führer nach einigen Tagen der Ruhe im Harz
zum Aufbruch drängte, unter anderem weil das Hundefutter knapp wurde. Von
„Franklin“, einem bisher nicht identifizierten Agenten des US Militärgeheimdienstes,
mit neuen Diplomatenpässen ausgerüstet, gelangte der Fahrzeugkonvoi in zwei weiteren
Etappen über die Reichsautobahn nach Genf, wo Familie Führer samt Gefolge im Hotel
Grand Marnier Quartier bezog.

Wenige Tage später, so berichtet eine, immer noch recht rüstige ehemalige Stewardess
der spanischen Luftfahrtgesellschaft „Aero del Mare“ (AdM), seien drei Maschinen des
Typs Junkers 52 der„ Aero del Mare“, schwer beladen mit Gepäck von Genf aus, über
Barcelona, Malaga nach Cadiz unterwegs gewesen. Die Stewardess kann sich noch genau
erinnern, das Eva Braun während des Fluges an Luftkrankheit gelitten hat und
Schäferhündin Blondie sich das dargebotene Hundefutter mehrmals durch den Kopf gehen
ließ. Der Führer selbst sei in sich zusammengesunken gewesen und hätte während des
gesamten Fluges nur ein einziges mal Stalin und Churchill verflucht, so die
Stewardess weiter.

In Cadiz kam es in einem Hinterzimmer der berüchtigten Hafenkneipe „Adios Adolfo“ zu
einem Treffen mit Spaniens Diktator Francisco Franko, der dem Führer und seinem
Gefolge eine gute Überfahrt mit den drei, seit Anfang März 1945 vor Cadiz auf Rede
liegenden Unterseebooten der Deutschen Kriegsmarine wünschte. Rodrigo, der Kellner
hat dabei beobachtet, das sich Blondie mit dem „strammen Pancho“, einem umher
vagabundierenden Hafenhund angefreundet hat, sehr zum Leidwesen des Führers, der
Blondie bis dahin immer für eine anständige Hündin gehalten hatte.

Nachdem selbst die Torpedorohre der U-Boote mit Klunkern, Klamotten und deutschen
Fressalien verstopft waren nahm die kleine Flottille Kurs auf Südamerika. Der Führer
genoss die Unterwasserfahrt, er kam sich vor wie daheim in seinem Bunker und
erwartete täglich den Endsieg. Nach dem Bericht des Politmagazins Zappenduster hat
die Flottille im Juli bzw. im August 1945 die argentinische Küste bei Caleta de los
Loros (südliche Provinz Rio Negro) erreicht. Nach der Anlandung wurden alle drei
U-Boote versenkt und Schäferhündin Blondie freute sich, endlich wieder genügend
Auslauf zu haben.

Auf Anraten des FBI übersiedelte Familie Führer schließlich nach Paraguay, wo sich
der größte Feldherr aller Zeiten, zwecks seiner Wiederverwendung in späterer Zeit,
in eine Tiefkühltruhe begab, die bis heute noch von Agenten der amerikanischen
Bundespolizei streng bewacht wird, dies belegen die Memoiren des bekannten FBI
Mannes Jerry Cotton. Cotton selbst hat dort mehrere Monate während seiner Ausbildung
Wache geschoben und aufgepasst, dass die Kühlkette nicht von sowjetischen KGB
Agenten unterbrochen wurde.

Adolfs „Grüne Witwe“ Eva heiratete in den fünfziger Jahren erneut. Diesmal einen
südafrikanischen Multimillionär. Das Filmmaterial das sie während ihrer Flucht aus
Berlin bis hin zu den Jahren in Argentinien und Paraguay gedreht hatte befindet sich
heute in Händen der CIA, wo es nur zwei Schubladen weiter, neben den Videoclips von
Osama Bin Laden aufbewahrt wird. Schäferhündin Blondie lebte glücklich bis an ihr
Lebensende mit Esteban, einem patagonischen Rüden mit deutschem Stammbaum in der
argentinischen Provinz Rio Negro.