![]() |
|||||||
| zurück | takt@takt.de | ||||||
"Rumänen wissen nicht, was sie tun" Herr Rüttgers, ein Rassist und so einer soll Vorbildfunktion haben, im nach-nationalsozialistischen deutschen Staat? Von Bernd Rausch Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident sorgt wieder einmal mit einer Attacke gegen Fremde für Empörung. Mit abfälligen und niederträchtigen Worten zieht Rüttgers über rumänische Arbeiter her. Statt Wahrheiten über Kapitalinteressen und Profitmaximierung für die Abwanderung des Bochumer Nokia-Werks nach Rumänien zu benennen hat der CDU-Politiker bei einem Wahlkampfauftritt am 26. August in Duisburg gesagt: "Und im Unterschied zu den Arbeitnehmern im Ruhrgebiet kommen die in Rumänien nicht morgens um sieben zur ersten Schicht und bleiben bis zum Schluss da. Sondern sie kommen und gehen, wann sie wollen, und sie wissen nicht was sie tun." Rüttgers weiß, dass man im nach-nationalsozialistischen
Staat mit rassistischen Sprüchen gut ankommt. Der Ministerpräsident
ist nicht ungeübt, wenn es um die Inszenierung rassistischer Kampagnen
geht. Seine Kampagne "Kinder-statt-Inder" ist noch präsent.
Im Landtagswahlkampf 2000 hatte sich Rüttgers mit Sprüchen in
Szene gesetzt, Jugendliche besser auszubilden, statt Fachkräfte aus
Indien ins Land zu holen. Der SPD-Fraktionsvize Ralf Jäger sagte
der "Süddeutschen Zeitung", die Aussagen seien "nahe
dran an der Volksverhetzung." |
|||||||