![]() |
|||||||||
| takt@takt.de | |||||||||
| zurück | |||||||||
Dienstwagen von Ulla Schmidt in Spanien geklaut - Wo ist Ulla Schmidts roter Bikini? Guardia Civil und deutsche Geheimdienste tappen völlig im Dunkeln - Ermittler stolpern in alle Richtungen Von Miguel de San Serveza Madrid/Los Lupos/Berlin (soz) – Mit großen Entsetzen musste
Deutschlands Sommerloch am vergangenen Samstag zur Kenntnis nehmen, dass
selbst in einem so katholischen Land wie Spanien immer noch Autos geklaut
werden. Nur wenige Minuten nachdem die brisante Eilmeldung, dass die Dienstlimousine
von Bundeskrankheitsministerin Ulla Schmidt einem dreisten Car-Napping
zum Opfer gefallen war, über die Ticker der Welt Derweil gab die Guardia Civil in Los Lupos bekannt, unheimliche Gestalten
seien in die Unterkunft von Schmidts Fahrer eingebrochen und hätten
dem Schlafenden den Inzwischen füllen sich die Strände und Kneipen an der Costa Blanca immer mehr mit Deutschen Stroh und Schlapphüten. Bundeskriminalamt (BKA) und Bundesnachrichtendienst (BND), sowie etliche andere Geheimdienste, sollen ihre Schnüffler auf den Teutonengrill entsandt haben, um nach der gekidnappten Dienstlimousine von Ulla Schmidt zu fahnden. Im Kofferraum der gepanzerten Mercedes S Klasse-Kutsche befinden sich angeblich brisante Unterlagen über die, nach der Bundestagswahl geplanten Kürzungsorgien im Gesundheitswesen. Die Fahnder bitten inzwischen den ehrlichen Finder des schwarzen Aktenkoffers diesen unverzüglich zu verbrennen und keinesfalls an die Presse zu verscherbeln. Gesucht wird ebenfalls der rote Bikini der Gesundheitsministerin. Das gesuchte Textil könnte sich noch im Handschuhfach der geklauten Limousine befinden. Augenfälligstes Merkmal sei ein aufgesticktes SPD Logo auf der linken Hinterseite des Bikiniunterteils, berichten spanische Medien. Unterdessen droht der Gesundheitsministerin an der Heimatfront erheblicher
Zoff und Zores. Der Bund der Steuerzahler will wissen, was Ullas Dienstlimousine
an der Costa Blanca zu suchen hatte. Der Vorsitzende des Haushaltsausschusses,
Otto Fricke (FDP), Während Ulla Schmidt noch an ihrem Urlaubsort darüber brütet,
wie sie sich am besten aus der Predouille zieht, will eine Hellseherin
aus dem nahegelegenen Badeort Benidorm, zumindest Teile von Schmidts Dienstkarosse
im Hinterland der Costa Blanca
|
Eine Waffe für die Nazis Patrick Gensing liefert gute Gründe für ein NPD-Verbot Von Stefan Gleser Zu den verdienstvollsten Seiten im Internet über
,oder besser gegen die Rechten Ihr Betreiber Patrick Gensing bündelt seine aktuellen Erfahrungen mit den Rechten im seinem Buch „Angriff von Rechts“. Er startet mit einem Rückblick auf über 40 Jahre NPD. Von der Gründung über den Einzug in zahlreiche westdeutsche Landtage, das knappe Scheiter bei den Bundestagswahlen 1969 und der darauffolgende Abstieg zu einem betulich-nostalgischen Altherrenverein. Bis sie unter Udo Voigt zu der im wahrsten Sinne des Wortes schlagkräftigsten Organisation der Rechten und zum Werkzeug militanter Neonazis wurde. Im Kapitel „Rechtsextreme Strategien“ führt uns Gensing Braun in vielen Farben vor. Da gibt es welche, die schauen neidvoll zu ihren Klassenkameraden ins Ausland, die bei den Futternäpfen angekommen sind. Italien lockt. Das ist der „sächsische Weg“ mit prononciert honorigen Kandidaten, die in Vereine und Kommunalparlamente einsickern. Für die anderen ist das „Verbonzung“ oder „Verrepsung“. Sie trösten sich mit der Reinheit und Lauterkeit
des Strassenkämpfers, formieren Die NPD bastelt sich ungestört ihr eignes
Universum mit Firmen, Arbeitsplätzen, Almuth Knigge steuert einen realitätssatten,
genau beobachten Bericht aus Gensing hat sehr viele Gespräche geführt. Seien es die rechte Szene beobachtende Wissenschaftler und Kollegen; seien es Vertreter der Rechten selbst. Leider bringt er nur kurze Zitate, Hinweise und Danksagungen. Autoritäre Massnahmen wie die Verfassungstreue von Kandidaten zu überprüfen oder in öffentliche Einrichtungen Internetzugänge zu sperren, lehnt Gensing ab. Gesetze seien genug vorhanden; sie würden nur lasch angewendet. Er fordert vehement den Abzug von V-Leuten aus der NPD. Schlapphüte arbeiteten ineffizient. Der Journalist Jörg Fischer machte die Probe
aufs Exempel und verkaufte dem Warum gelingt es der NPD, sich in manchen Regionen
als bürgernahe, besorgte Ein Buch über die NPD, das viel vom Versagen der Demokraten erzählt. Patrick Gensing
|
||||||||