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17.7.2010 Zur "Ölpest" des Profitsystems (nicht nur) im Golf von Mexiko.
Von Reinhold Schramm Eine unvollständige Vorbemerkung: Eine sozial-ökonomisch-ökologisch, emanzipatorisch - gesellschaftspolitische Umwälzung und Aufhebung der bestehenden Gesellschaftsordnung ist überfällig. Diese Umwälzung und Aufhebung liegt auch im Zukunftsinteresse aller Menschen. Eine elementare Voraussetzung ist die Überwindung des differenzierten Privateigentums an den gesellschaftlichen Produktionsmitteln, einschließlich Grund, Boden und Wasser etc.. Damit verbunden ist auch die Überführung in staatliches Eigentum und Aufsicht (Atomkraftwerke und C-B-Atom-Waffensysteme etc. - nachhaltige und dauerhafte Entsorgungsaufgaben) und die Überführung in Gemeineigentum an der (nachhaltigen) Produktion der lebensnotwendigen Güter, einschließlich der Entwicklung von Wissenschaft und Technik. Ein gesellschaftlicher Emanzipationsprozess - nur unter Beteiligung aller Menschen - und der Überleitung in gesamtgesellschaftliches Gemeineigentum an allen existenziellen Produktions- und Reproduktionsmitteln des Lebens ist die Aufgabe, - (für) eine sozial-ökonomisch-ökologische Kreislaufwirtschaft. Diese sozialistische Gemeinwirtschaft und sozial-ökonomisch-ökologische Kreislaufwirtschaft ist im Gesellschaftssystem des Kapitalismus und Imperialismus ausgeschlossen. Die bezahlten Ideologen, Angestellten und Beamten des Kapitals, aller bürgerlichen Regierungs- und Parlamentsparteien, aller Einrichtungen der Wirtschaft und des Staates, der herrschenden Schichten und Klassen in der imperialistischen Gesellschaftsordnung Deutschlands, sie werden stets psychologisch modifiziert gegenteiliges im realen Klassenkampf behaupten; auch unter Einsatz aller psychischen und physischen Gewaltmittel des Staates und ihrer Gesellschaftsordnung. Auf der Grundlage des (differenzierten) Privateigentums an den (existenziellen) gesellschaftlichen Produktionsmitteln im staatsmonopolistischen (europäischen, amerikanischen, indisch-chinesisch-japanischen u.a.m.) Kapitalismus-Imperialismus (an Natur und Leben) ist eine Zukunft und dauerhafte Existenz des Menschen ausgeschlossen.
Zur offiziellen Ölpest im Golf von Mexiko: Sollte auch der neueste Anlauf zum Abdichten des BP-Bohrlochs im Golf von Mexiko scheitern, so gibt es laut US-Küstenwachen-Admiral Thad Allen einen Ersatzplan. Dieser Ersatzplan sehe vor, dass bis Ende des Monats insgesamt vier Tankschiffe an der Wasseroberfläche mehr als 10.000 Tonnen Rohöl pro Tag über Absaugrohre auffangen. "Das ist mehr als wir denken, dass aus der Quelle strömt", so die offizielle PR von US-Admiral Thad Allen. Die US-Regierung schätzt, dass derzeit bis zu 8.200 Tonnen täglich ausfließen. Nach dieser Schätzung wären es demnach rund 700.000 Tonnen (nicht nur) Rohöl. Nach dem Bericht von "latina-press", die hier behaupteten Angaben der mexikanischen Marine - in Umrechnung, wäre es täglich ein Rohöl-Methan-Gemisch von 63-79.000 Kubikmeter. Demnach bereits insgesamt ein rund 6,678 Millionen Kubikmeter Rohöl-Gas-Gemisch im Golf von Mexiko - und über die Region hinaus. Weite Teile des Meeres und der (sichtbaren) US-Küste sind verseucht, darunter das ökologisch sensible Mississippi-Delta. Nach den technischen Vorstellungen der Experten solle das Leck Mitte August am Ursprung der Quelle versiegelt werden. "Wir wissen, dass der Job noch nicht gemacht ist", sagte der beauftragte BP-Manager Kent Wells. Die EU-Grünen-Fraktionschefin Rebecca Harms sagte der "Frankfurter Rundschau": Die Katastrophe habe "die großen Sicherheitsdefizite bei Ölbohrungen auf hoher See deutlich gemacht". Rebecca Harms forderte den deutschen EU-Energiekommissar Günther Oettinger (CDU) auf, "nicht länger nur Empfehlungen auszusprechen, sondern umgehend verbindliche Vorschläge für strengste Regulierungen vorzulegen". - Als Obergrenze für Bohrgenehmigungen in Meeresgebieten nannte die Grünen-Politikerin Rebecca Harms Tiefen bis tausend Meter - und für klimatisch schwierige Regionen wie dem Nordmeer (nur) 500 Meter [analog einer 'verdünnten' Atomkraft-Energie-Politik]. [1]
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