| zurück | takt@takt.de | Hintergrundbild: Lischke, Joachim - Saarlandmuseum, Studiogalerie | |||||||||||||||||
Auftaktkonzert der Lateinamerika-Tage von Attac Saar “Profetas” live im Kulturzentrum KUBA am 5.9. ab 21.00 Uhr (Einlass 20 Uhr)
Saarbrücken – Am Sonntag, 05.09.2010, tritt die kolumbianische Band “PROFETAS” erstmals in voller Band-Stärke in Saarbrücken auf. Es handelt sich um das Abschluss-Konzert der “Latin Tanz Akademie” von Ronaldo Mendonca, außerdem ist es das Eröffnungskonzert der Lateinamerika-Tage von Attac Saar, die bis in den November dauern werden. Bereits zwei Mal waren sie mit Culcha Candela auf ausverkaufter Deutschland-Tournee. Jetzt touren die Profetas erstmals allein durch Dänemark und Deutschland: Am Sonntag, 05. September 2010, tritt die kolumbianische Gruppe “Profetas”
im KUBA (Kulturbahnhof Saarbrücken) auf. Beginn ist 21 Uhr, der
Eintritt kostet 7,- Euro (VVK) bzw 9,- Euro an der Abendkasse. –
Kartenreservierungen: service(at)attac-saar.de Über die Band: Mit dem Ziel gegen die sozialen Ungerechtigkeiten in Südamerika anzukämpfen, gründeten Pablo Fortaleza und Antombo Langangui das Duo “Profetas” in der kolumbianischen Hauptstadt, Bogotá. Inzwischen haben sie eine ganze Band hinter sich – und einen eigenen Sound kreiert, der von eingängigen Melodien, Reggae- und Cumbia-Rhythmen sowie von dem Kontrast zwischen Antombos jazziger Stimme und Pablos härteren Rap- und Ragga-Einlagen lebt. Ihre Musik ist immer tanzbar, ihre Texte sind positiv, aber auch von bitteren Erlebnissen geprägt, die sie alltäglich in den Straßen der kolumbianischen Millionen-Metropole erleben. Der Sound der Profetas ist von lateinamerikanischen Stilen wie Cumbia und Salsa sowie von afrokaribischer Musik wie Reggae und Dancehall geprägt. Vereint mit der Wucht des HipHop, haben es die Profetas geschafft, eine der innovativsten und attraktivsten Bands der kolumbianischen Musikszene zu werden. Sie sind bereits mehrmals bei den riesigen Open Air Festivals “Hiphop al Parque” und “Rock al Parque” in Bogotá aufgetreten. Nach ihrer eindrucksvollen Show wurden sie von dem Tagesblatt El Tiempo als “bester Newcomer des Jahres” bezeichnet. 2006 wurde den Profetas von dem Musikmagazin “Shock” ein Award als “beste internationale Cooperation” verliehen. Seitdem konnte die Band ihre Musik in ganz Kolumbien in Diskotheken und Events performen. Inzwischen wurden Profetas auf alle wichtigen kolumbianischen Festivals eingeladen, wo sie neben Artists wie Junior Reid, Rascalz, Afu-Ra, Mad Lion und Gondwana ihre Musik performen konnten. Trotzdem treten sie regelmäßig kostenlos in den ärmeren Stadtvierteln der acht-Millionen-Stadt Bogotá auf. Dort, wo kaum zu unterscheiden ist zwischen Gewalt wegen Armut, Bandenkriegen, paramilitärischem Terror und dem brutalen Vorgehen des Staatsapparates. Dort, wo schon mal der Strom ausfallen kann mitten im Konzert, und wo allein das Beschaffen der notwendigen Anlage eine logistische Hochleistung darstellt. Sie sind Teil einer Musik-Szene, eines eigenen Genres, für das es noch nicht einmal einen Namen gibt. Der gängigste Name für diesen neuen Stil ist derzeit: “Electro-Cumbia”. www.mamboclub.de (Latin Tanz Akademie
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September, 19:00 Uhr, Synagoge Saarbrücken, Lortzingstr. 8, 66111
Saarbrücken
Chassidisches Klezmer-Konzert mit jiddischem Gesang, Klezmer-Union Jerusalem (Agudas Klesmorim Jeruschalajim) Eine Veranstaltung der Synagogengemeinde Saar in Kooperation mit der Stiftung
Musiker: Avrum Burstein (Akkordeon, Klarinette, Klavier; Gesang) Moderation: Rabbiner Andrew Steiman, Frankfurt/M. Eintritt: 10,00 €, ermäßigt 5,00 €. Die Karten sind
bei der Synagogengemeine Saar,
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| Fotosynthesen Fotografische Arbeiten von Joachim Lischke und André Mailänder 4. September bis 7. November 2010 Saarlandmuseum, Studiogalerie Vernissage: 3. September 2010, 19 Uhr In der fünften Ausstellung der Reihe „Fotosynthesen“ treffen die Arbeiten des ehemaligen Meisterschülers Otto Steinerts Joachim Lischke, der im Jahr 1923 geboren wurde, auf Bilder von André Mailänder (geb. 1964). Er studierte Fotografie an der Fachhochschule Dortmund bei André Gelpke (der wiederum in Essen bei Steinert studierte), Joachim Brohm, Gosbert Adler und Caroline Dlugos. Joachim Lischkes Arbeiten stehen stellvertretend für ein subjektives Verständnis der Fotokunst, eng angelehnt an die bahnbrechenden Erfolge seines international bekannten Saarbrücker Lehrers Otto Steinert. Lischke experimentierte mit den fotografischen Materialien bis er zu gänzlich abstrakten Lichtbildern so genannten „Luminogrammen“ gelangte. Gleichzeitig pflegte er aber, und das ist bislang in öffentlichen Ausstellungen seiner Arbeiten noch nie gezeigt worden, einen dokumentarischen Ansatz, der eine Brücke darstellt zur gegenwärtigen fotografischen Kunst. André Mailänders Arbeiten überwinden die subjektivistische Definition des Künstlerischen und hinterfragen mittels eines dokumentarischen „Stils“ die Lebensräume der Stadtlandschaft. Er untersucht die architektonische Verwandlung neu erbauter europäischer Stadtviertel mit der künstlichen Natur zoologischer Gehege und zeigt ebenso Aldi Parkplätze in Saarbrücken im Großformat.
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