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| Venezuelas
Skandalpräsident Hugo Chávez provoziert Schnapsdrosseln aus aller
Welt Whisky-Fans rufen zum Sturz des linksgerichteten Polit-Rabauken auf Satire von Yvonne Chantré In Venezuela wird der Whisky knapp, nicht, weil sich das südamerikanische Land die Einfuhren aus den USA, Schottland und Irland nicht mehr leisten kann. Nein, Staatspräsident Hugo Chávez boykottiert das belebende und hochdrehende alkoholische Getränk, berichtet das Internetportal „Latina Press“. Diese Verknappung verursachte eine Verringerung der Importe und einen Preisanstieg in Geschäften und Bars von fast 50%, heißt es weiter in dem Bericht. In der Hafenstadt Maracaibo soll es bereits zu ersten Ausschreitungen empörter Whisky-Trinker gekommen sein, berichtet ein canadischer Schiffsoffizier, der selbst Hand an die Inneneinrichtung einer Bar gelegt hat, als ihm die Kellnerin Consuela die benötigte Feierabendration seiner Lieblingsmarke gekürzt hatte. Fernández de Borracho, Handelsvertreter für modische Unterwäsche, sagte gegenüber einem ausländischen Radiosender, vermutlich sei der letzte Whisky, den Präsident Chávez bei einem diplomatischen Empfang in sich hinein gekippt hat, schlecht gewesen, und der momentane Boykott des dekadenten imperialistischen Gesöffs sei nun die Rache von Chávez für die Kopfschmerzen und das Magendrücken am nächsten Morgen.
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12. August 2010 Rente mit 45 Jahren möglich Fröhliche Kinderarbeit bewahrt die Jugend vor Verwahrlosung und exzessivem Konsum von Branntwein und Cannabisprodukten Satire von Oliver Drecksack Narrhallamarsch: Die Deutschen sollen bis zum 70. Lebensjahr arbeiten. Das hat das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW), warum auch immer, gefordert. IW-Direktor Michael Hüther sagte der “Rheinischen Post” (Mittwochausgabe), angesichts der höheren Lebenserwartung und der abnehmenden Geburtenrate müsse die Rente mit 70 kommen. Andere realitätsferne Experten wollen das Renteneintrittsalter noch weiter nach oben verlegen, die Rede ist meist vom Sankt Nimmerleinstag. Begründet wird der grobe Unfug stets von einer angeblich immer weiter vergreisenden Gesellschaft, in deren Folge Deutschland von gierigen Rentnerinnen und Rentner überschwemmt werden wird. In einer neuen Gesellschaftsstudie haben Professor Dr. Laurent Pastis von der Universität Cognac und der Frankfurter Sexualtheoretiker Professor Dr. Heini Bummsbacher im Auftrag der Europäischen Sommerlochakademie in Strasbourg festgestellt, dass weder die Sozenrente mit 67 noch die Rente mit 70 oder 75 Jahren wirklich Sinn macht. Die international hoch angesehenen Professoren stützen sich in ihrer Studie auf Meldungen aus den USA und China, wonach der geliebte Nachwuchs zwar nicht zahlreicher wird, jedoch viel früher der Industrie und Landwirtschaft als Humankapital zur Verfügung stehen könnte. Ordentlich mit Wachstumshormonen und ähnlichen Mittelchen aus der Pharmaküche und dem Dopingsport behandelte Babynahrung sorgt bei Mädchen spätestens ab dem achten Lebensjahr für gut proportionierte Brüste und bei Jungen für gewaltige Ärsche und Bizepse, welche jeden Brauereigaul vor Neid erblassen lassen. In diesem Zusammenhang plädieren sowohl Professor Dr. Laurent Pastis als auch sein Kollege Bummsbacher für eine radikale Revision des Generationenvertrags und einen möglichst früheren Eintritt in die ehrenwerte Gesellschaft der verwertbaren Arbeitskräfte. Wie die Professoren ausführen, sei die Europäische Kommission gefordert, in allen EU-Staaten den Jugendschutz dahingehend abzuändern, so dass die Plagen bereits ab dem zehnten Lebensjahr den Vorschlaghammer zum konjunkturellen Höhenflug schwingen dürfen, ohne daß gleich ein Gewerkschaftssekretär oder gar ein Humandussel von Ausbeutung oder fragwürdiger Kinderarbeit labern könnte. Wer früh schafft oder anschafft, bedarf der Rente mit 67 oder gar 70 Jahren erst gar nicht mehr und eine Herabsetzung des Renteneintrittsalters auf 45 Jahre sei denk- und finanzierbar, so das hoch erfreuliche Fazit der Wissenschaftler. Fröhliche Kinderarbeit bewahrt, so Bummsbacher und Pastis, die Jugend vor Verwahrlosung und exzessivem Konsum von Branntwein und Cannabisprodukten. Auch könne die rasant wachsende Jugendkriminalität sowie die Aufsässigkeit gegen die Ordnungsmacht, wie sie derzeit noch vor allem in den Vorstädten Frankreichs gepflegt werde, drastisch minimiert werden. Am Beispiel des antiken Griechenland oder des alten Ägypten belegen Bummsbacher und Pastis, daß eine Reform des Gesellschaftssystems gepaart mit Kinderarbeit durchaus auch eine hohe kulturelle Entwicklung mit sich führen würde. So habe das antike Hellas trotz Kinderarbeit Koryphäen wie Platon, Aristoteles, Heraklit, Pythagoras und Sokrates hervorgebracht. Negativerscheinungen wie etwa die unterbelichteten Raufbolde Herkules und der langhaarige Samson würden in einer modernen Gesellschaftsordnung nicht ins Gewicht fallen, betonen Bummsbacher und Pastis. Herkules und Samson wären heutzutage gesellschaftliche Vorbilder. Beide würden heute Hochleistungssport betreiben und die Massen etwa bei der Tour de France oder als Säulen einer jeden Fussball-Nationalmannschaft begeistern. An Europas Regierungen gerichtet fordern die Wissenschaftler,
das diesjährige Sommerloch noch rasch zu nützen, um das verkrustete
Gesellschaftssystem umzukrempeln und das Thema von einer Vergreisung der
Gesellschaft und einem utopischen Renteneintrittsalter von 70 Jahren endgültig
ad acta zu legen. „Wer frühzeitig den Konjunkturhammer schwingt,
fährt auch früher in die Grube“, so die eindeutige Erkenntnis
der Gesellschaftsstudie im Auftrag der Europäischen Sommerlochakademie
in Strasbourg.
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In Venezuela wird der Whisky knapp |
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