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Unnützer Idiot. Henning Mankells Abrechnung mit Israel

65. Todestag des saarlä;ndischen Antifaschisten Max Braun

Das Neunkircher Forum für Freiheit, Demokratie und Antifaschismus
unterstüuuml;tzt die Demonstration, die kommenden Samstag, 3. Juli, ab 11.00 Uhr zum Gedenken an den führenden Sozialdemokraten Max Braun in Saarbrücken stattfinden wird. Dieser wandte sich ab 1933 als Vorsitzender der SPS gegen die Angliederung des Saarlandes an Nazi-Deutschland. Das Büuumlndnis aus
antifaschistischen Christen, Kommunisten und Sozialdemokraten konnte aber nicht
verhindern, dass 1935 rund 90 % der Saarländer "Heim ins Reich" wollten. Sie
waren u.a. der nationalen Propaganda gegen den Versailler Vertrag gefolgt, der
lediglich eine teilweise Entschädigung für die Zerstörung Nordfrankreichs im 1. Weltkrieg bringen sollte. Nach dem Sieg der 'Deutschen Front' musste Max Braun wie 6000 andere Demokraten emigrieren, er starb kurz nach Ende des 2. Weltkriegs im Alter von nur 52 Jahren in London. 1946 beschloss der Saarbrücker Stadtrat, die
Großherzog-Friedrich-Straße in Max-Braun-Straße umzubenennen. Nach
dem Sieg der sogenannten Heimatbundparteien, in denen ehemalige Nazis wie der
NS-Gauredner Heinrich Schneider das Sagen hatten, wurde die Straße 1956 wieder
zur Großherzog-Friedrich-Straße. Nach Auffassung des Forums ist es
daher heute angebracht, ebenso wie in Neunkirchen auch in Saarbrücken die
Erinnerung an Max Braun auch im Straßenbild aufleben zu lassen.
Die Demonstration startet am Samstag um 11.00 Uhr an der Ecke
Großherzog-Friedrich-Straße / Hellwigstraße und geht zum Rathaus.

Hartmut Regitz

Revolution ist angesagt

Armut wächst in Deutschlands Großstädten überdurchschnittlich
1.Juli 2010

Armutsgefährdung in den meisten Großstädten höher als im Bundesdurchschnitt

Wiesbaden- Im Jahr 2008 war rund jeder vierte in Leipzig lebende Mensch armutsgefährdet (27%). Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) traf dies auch auf mehr als jede fünfte Einwohnerin oder jeden fünften Einwohner von Hannover (22%), Bremen (22%), Dresden (22%) und Dortmund (21%) zu. Dagegen war nur jede zehnte Münchnerin oder jeder zehnte Münchner von Armut bedroht (10%). Diese Ergebnisse beruhen auf einer Auswertung des Mikrozensus für die 15 Großstädte Deutschlands mit einer Bevölkerung von mehr als 500 000 Personen.

Damit war die Armutsgefährdung der Bevölkerung in den meisten Großstädten höher als im Bundesdurchschnitt (14%). Neben München (10%) hatten lediglich Hamburg (13%), Frankfurt am Main (14%), Düsseldorf (14%) und Stuttgart (14%) kein überdurchschnittliches Armutsrisiko. Gemäß der Definition der Europäischen Union gelten Menschen als armutsgefährdet, die mit weniger als 60% des mittleren Einkommens (Median) der Bevölkerung, hier dem mittleren Einkommen in Deutschland, auskommen müssen.

Neben den Ergebnissen für Großstädte veröffentlichen die statistischen Ämter des Bundes und der Länder im Rahmen des Projekts “Sozialberichterstattung der amtlichen Statistik” erstmals Armutsgefährdungsquoten in tiefer regionaler Gliederung. Die Ergebnisse werden für 39 Regierungsbezirke sowie für 95 Raumordnungsregionen bereitgestellt.