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Von Gudrun Müller In einem Sparpaket sollen 80 Milliarden Euro bis 2014 hauptsächlich dem bereits deklassierten sozialen Viertel der Gesellschaft aus den Rippen geschnitten werden. Das gaben Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Vizekanzler Guido Westerwelle (FDP) nach der Sitzung am Montag (7.6.2010) in Berlin bekannt. Für Hartz-IV-Familien wird das Elterngeld in Höhe von 300 Euro für die ersten 14 Monate komplett gestrichen. Dagegen wird es für Besserverdienende nur marginal gekürzt. Die Leistung wird von 67 auf 65 Prozent des Nettolohns gesenkt, der Höchstbetrag von 1800 Euro bleibt erhalten. Für Hartz-IV-Bezieher werden künftig zudem keine Beiträge zur Rentenversicherung entrichtet. Auch der auf zwei Jahre befristete Zuschlag beim Übergang vom Arbeitslosengeld I in das Arbeitslosengeld II soll wegfallen. Mehrere Milliarden sollen in der Arbeitsverwaltung eingespart werden, indem Pflicht- in Ermessensleistungen umgewandelt werden.
Die ganze Politik sozialdemokratischer Parlamentsfunktionäre,
sozialdemokratischer Parteifunktionäre und sozialdemokratischer Gewerkschaftsfunktionäre
besteht darin, so zu tun, als würden sie was tun. Das einzige was
sie tatsächlich getan haben ist das untere soziale Viertel der Gesellschaft
mit Hartz IV, Riester Rente und Rente 67 ins Elend getreten.
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Juni 2010 Hartz-IV-Empfänger
- Die ersten Opfer im Klassenkrieg
Für Profit und Kapital-Faschismus gibt es keine Anmeldung. Eine notwendige Anmerkung zu den aktuellen sozialpolitischen Schweinereien in der BDI-BDA-Banken-Deutschland AG von Reinhold Schramm Im ungeschminkten Klartext: Es geht dem Staat der Wirtschaft, der beauftragten Regierung und der Mehrheit im Parlament, um die beschleunigte Kostensenkung durch Reduzierung aller Gesundheits- Sozial- und Reproduktionsleistungen. Auch um die Reduzierung der Lebenserwartung von unbrauchbaren Hartz-IV-Langzeitarbeitslosen und armen Menschen im Verwertungssystem des Kapitals der Bundesrepublik Deutschland. Auch um die weitere Kostenentlastung der staatlichen Rentenkasse und Pflegekasse. Alltagsfaschismus und (noch) Suppenküchen sind gesellschaftspolitische Realität in der Deutschland AG der 'Quandts' und deren Bundesregierung und Parlamentsmehrheit! Modifizierter Faschismus in der Gegenwart benötigt keinen Straßenkampf, dafür gibt es sozial differenzierte tiefenpsychologische Manipulation der Bevölkerungsmehrheit. Empfehlung: 2) "Hartz-IV" / Regelleistung und Menschenwürde
(weiterhin aktuell!) 3) Lohnverzicht reduziert Altersrente 4) Lohndifferenz - "mit" und "ohne"
Tarifvertrag! 5) Klassengesellschaft, Eigentums- und Vermögensverteilung
in Deutschland
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09.06.2010 - Abwälzung von Kosten der Bankenrettung Die schwarz-gelbe Regierung setzt den Rotstift an, um die Kosten der Bankenrettung auf Arbeitslose, Kranke, Rentner und Arbeitnehmer abzuwälzen. Nur der Bildungsbereich soll in den nächsten Jahren aufgestockt werden. Wir lassen uns aber nicht spalten und sind als Studierende solidarisch mit allen von den Kürzungen Betroffenen! Dies werden wir auch beim nächsten Bildungsstreik am 9. Juni zum Ausdruck bringen. Nur ein starker Bildungsstreik wird die Regierung zur Vernunft bringen und die notwendige BAföG-Erhöhung durchsetzen. Die geplante Erhöhung des Etats des Bildungsministeriums bleibt Augenwischerei, solange gleichzeitig auf Länderebene brutale Kürzungen im Bildungsbereich in Angriff genommen werden. Schon jetzt werden in Hessen und Schleswig-Holstein ganze Fakultäten und Fachbereiche gestrichen, in anderen Bundesländern werden drastische Einschnitte vorbereitet. Angesichts dieser Kürzungen ist es peinlich für die Bundesregierung, daß die Bundesländer die Zustimmung zur BAföG-Erhöhung von Anteilen an der Mehrwertsteuer abhängig machen. So wird der Bildungsgipfel zur Einkaufstour für die Kanzlerin. Es ist richtig, daß Schüler und Studenten in 96 Städten protestieren. Gegen die tiefe Bildungskrise werden wir uns mit den Gewerkschaften und sozialen Bewegungen zusammenschließen und auch an den Demonstrationen »Wir zahlen nicht für Eure Krise!« am 12. Juni teilnehmen. Wir sind kein Eliteprotest, sondern solidarisch mit allen, die vom Spardiktat bedroht sind. Wir lassen uns nicht gegeneinander ausspielen, denn Studenten sind auch von Arbeitslosigkeit, Krankheit und Wohnungsnot bedroht.
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