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Saar-Grüne
öffnen Tür und Tor für Merkels Atompolitik
Ein wahrer Grüne 08.11.2010 (aus indyedia)
Saar-Grüne öffnen Tür und Tor für Merkels verantwortungslose
Atompolitik
Sich
am grünen Tisch in der Koalitionsvereinbarung gegen längere
Atomkraftlaufzeiten auszusprechen, aber dann in der entscheidenden Sitzung
am Freitag im Bundesrat gegen die Beteiligung der Länder zu stimmen,
ist Betrug am grünen Wähler. Das Verhalten der Saar-Grünen
zeigt ganz klar: Es geht ihnen nur um Macht, nicht um ökologische
Politik. Um mit Peter Müller in Saarbrücken am Kabinettstisch
sitzen zu dürfen, öffnen sie für Merkels verantwortungslose
Atompolitik in Berlin Tür und Tor.
Wer wie die Saar-Grünen bei Anti-AKW-Demos in der ersten Reihe marschiert,
sich dann aber in Regierungsverantwortung einer Klage verweigert, macht
sich politisch unglaubwürdig. Die Grünen haben sich mit ihrer
Verweigerungshaltung im Bundesrat jetzt selbst zum Handlanger der Atomindustrie
gemacht. Der Wortbruch der Saar-Grünen ist empörend und schadet
dem Ansehen der Grünen in ganz Deutschland.
Grüne müssen Ihren Standpunkt klären.
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Papst befördert Spaniens Dauerbaustelle zur Basilika
Auch
deutsche Bauruinen schreien nach päpstlichen Weihen - Demnächst
Montagsmessen in Saarbrücken
Satire von Hans Asbach
Papst Benedikt XVI. hat am Sonntag die weltberühmte, vom Architekten
Antoni Gaudi (1852-1926) entworfene Dauerbaustelle „Sagrada Familia
(Heilige Familie)“ in Barcelona in den Rang einer Basilika erhoben.
An
der Kirmes nahmen auch König Juan Carlos I. und Königin Sofia,
sowie
weiter Ehrengäste teil. Aus Protest gegen die strikte Ablehnung der
Homo-Ehe durch den Pontifex Maximus hatten sich zuvor in der Innenstadt
von Barcelona etwa 200 Schwule und Lesben kollektiv geküsst. Außerdem
protestierten sie gegen die Ablehnung von Kondomen durch den
Generalissimus der katholischen Kirche. Bei dem Weiheakt sollen nach
Angaben des päpstlichen Adjutanten, Kardinal Michelangelo Despoti,
rund
50 Liter Weihwasser zum Einsatz gekommen sein. Laut Kardinal Despoti
wurde die Spritztour des Papstes nach Spanien von rund 150 Millionen
Fernsehzuschauern verfolgt.
Unterdessen wurden im Schwabenland antiklerikale Stimmen laut, die
forderten auch die Bauruine des Stuttgarter Hauptbahnhofs zur Basilika
zu befördern. Gegner des Großprojektes Stuttgart 21 wollen
dafür sogar
einen Wasserwerfer mit Weihwasser betanken und den Papst mit den
Gebrauch des Hochdruckrohrs vertraut machen.
In Saarbrücker Stadtrat sollen demnächst Montagsmessen mit dem
Ziel
abgehalten werden, der Papst möge die künftige Dauerbaustelle
„Stadtmitte am Fluss“ einnässen, damit das Prestigeprojekt
gegen den
Willen der Bevölkerung durchgesetzt werden kann.
Auch geplagte Autofahrer in Deutschland haben ihrer Hoffnung inzwischen
Ausdruck verliehen, dass Benedikt XVI. bei seinem nächsten
Deutschlandbesuch den Verantwortlichen einiger Dauerbaustellen auf den
Autobahnen zwischen Flensburg und den Alpen, zumindest ein Licht
aufgehen lässt. Mit einem Wunder wird in Deutschlands Autofahrerkreisen
diesbezüglich aber nicht gerechnet.
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