Ehemalige KZ-Häftlinge Jimmy James und Jiri Franek gestorben Oranienburg (sk) - Lager-Ausbrecherkönig und KZ-Häftling „Jimmy“ James, der unter anderem einen Ausbruchsversuch aus dem KZ Sachsenhausen bei Berlin unternommen hatte, ist tot. Der ehemalige Pilot der Royal Air Force, der 1940 über den Niederlanden abgeschossen worden war, sei im Januar im Alter von 92 Jahren gestorben, teilte die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten in Oranienburg mit.Der frühere Royal Air Force-Pilot Bertram Arthur "Jimmy" James, (17 April 1915 – 18 Januar 2008) war zunächst in deutsche Kriegsgefangenschaft geraten und an insgesamt 13 verschiedenen Lagerausbrüchen beteiligt, darunter dem, der als "The Great Escape" (dt. Titel „Gesprengte Ketten“) mit Steve McQueen verfilmt wurde. Nach dem grössten Massenausbruch aus einem deutschen Kriegsgefangenenlager war Squadron Leader "Jimmy" James 1944 wieder festgenommen und in das als ausbruchsicher geltende KZ Sachsenhausen gebracht worden. Auch dort gelang ihm vorübergehend die Flucht durch einen selbst gegrabenen Tunnel.Nach nur wenigen Tagen wurden die Flüchtigen jedoch wieder gefasst.Sein Biograf, der Militärhistoriker Howard Tuck schrieb über ihn: "Die Leute beschrieben ihn oft als den grossartigsten lebenden Engländer und ich denke, sie hatten Recht". Wie die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten in Oranienburg weiter mitteilte, starb Ende vergangenen Jahres auch der KZ-Überlebende Jiri Franek. „Jimmy“ James, wie auch Jiri Franek haben vielen Menschen über ihre Erfahrungen im KZ Sachsenhausen berichtet, teilte die Gedenkstättenstiftung mit.
Rechtsextremismus/Schule
Schülerkongresse gegen Rechtsextremismus - Auftakt in Koblenz Mainz (sk) - Über die Gefahren des Rechtsextremismus soll eine Serie von Schülerkongressen in Rheinland-Pfalz aufklären. Den Auftakt macht heute eine Veranstaltung an einer Berufsschule in Koblenz. Unter anderem präsentiert eine Schule, wie sie sich gegen den Rechtsextremismus engagiert. Es folgen Workshops und eine Podiumsdiskussion. Nach Angaben des Innenministeriums und des Bildungsministeriums in Mainz sollen die Kongresse die Schüler motivieren, sich aktiv und dauerhaft mit dem Thema auseinanderzusetzen. Weitere Veranstaltungen für Schüler der weiterführenden und berufsbildenden Schulen sind in Kaiserslautern und Mainz geplant.
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Stadtzeitung Saarbrücken

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Identität eines Roten

Rede zur Eröffnung der Ausstellung »Alfred Hrdlicka – Plastiken, Zeichnungen, Radierungen« in Berlin

Von Oskar Lafontaine

Als sich am Samstag, dem 16. Juni 2007, die ostdeutsche PDS und die westdeutsche WASG in Berlin zur Partei Die Linke zusammenschlossen, saß Alfred Hrdlicka mit seiner Frau Angelina in der ersten Reihe. Während die Delegierten die Gründung ihrer neuen Partei beklatschten, lehnte sich der oft grimmig dreinblickende Wiener Bildhauer zurück und lächelte zufrieden. Er ist so etwas wie ein heimlicher Pate der neuen Linken. Hatte er doch Gregor Gysi und mich immer wieder bedrängt, erneut politisch aktiv zu werden und etwas zusammen zu machen.

Begonnen hat meine Freundschaft mit Alfred Hrdlicka Mitte der 80er Jahre in Hamburg. Auf einer Party, deren Gastgeber der damalige Chefredakteur des Spiegel, Erich Böhme, war, sah ich ihn zum ersten Mal. Durch seine Standardmontur schwarzer Pullover, schwarze Jeans, schwarze Stiefel nicht abgelenkt, studierte ich seinen Charakterkopf und seine ausdrucksstarken Hände. Die unbändige Kraft, die er ausstrahlte, schlug mich in ihren Bann. Wir kamen miteinander ins Gespräch, und eine langjährige Freundschaft begann.

Seine Kunst erschloß sich mir in der folgenden Zeit über die Aura seiner Person. Jedes Mal, wenn ich vor einer seiner großen Skulpturen stand, sah ich ihn selbst. Ich sah ihn im Gekreuzigten, in den Schächern, im Marsyas, im Orpheus, im Pasolini, im die Straße schrubbenden Juden auf dem Albertinaplatz, im Gladiator und im Proletarier des Engels-Denkmals in Wuppertal, der nichts zu verlieren hat als seine Fesseln. Später stieß ich auf seine Einleitung zum Bildhauerbuch 1973, in der er diese Wahrnehmung seiner Kunst bestätigt: »Bildhauerei demonstriert Körpergefühl, ist Schaustellung der eigenen Physis und Neigungen, nahe am Striptease, dessen Technik der partiellen Freilegung, Entblößung, Bloßlegung der ›Taille directe‹, der unmittelbaren Arbeit in Stein, dem allmählichen Heraustreten der Figur aus dem Block, wesensverwandt ist.«
Kunst als Anklage

Aus dem Zyklus »1000 und viel mehr Kriegsverbrechen im Irak«, 2004, Aquarell, Filzstift,
Foto: Alfred Hrdlicka/Galerie Berlin
Ebenso wie von Hrdlickas Plastiken und Skulpturen bin ich von seinen Bildern, Grafiken und Radierungen fasziniert. Sie erinnern mich in ihrer Expressivität an Goya, dessen Werke mich bei jedem Madrid-Besuch in den Prado locken. Wenn ich die schwarzen Bilder der »Quinta del Sordo« (Haus des Tauben) oder die Zeichnungen der »Desastres de la Guerra« (Die Schrecken des Krieges) sehe, kommen mir die Werke Alfred Hrdlickas in den Sinn. Wie der große Spanier ist der Wiener Künstler in seiner Widerspenstigkeit und Leidenschaft ein schonungsloser Beobachter seiner Zeit. Wie Goya seziert er mit seiner spitzen Radiernadel die Welt, die ihn umgibt. Er setzt sich moralisch mit der Gesellschaft auseinander und hält ihre Gewaltausbrüche in Bildern und Zeichnungen fest, die wie Protestschreie wirken. Er identifiziert sich mit den Menschen, die er darstellt, und mit ihren Leidenschaften.

Hrdlicka hat keine Scheu, sich selbst zur Schau zu stellen, heißt das doch bei ihm, sich kritisch einzubeziehen in die Leidensgeschichte der Menschheit, in das ewige Drama von Unrecht und Gewalt. Dabei entdecke ich in seinen zahlreichen Selbstbildnissen eine ironische Distanz, eine oft melancholisch daherkommende Selbstironie. Das 1989 entstandene Bild »Identitätskrise eines Roten« hat es mir angetan. Der Künstler trägt eine Mao-Weste, und sein Gesicht ziert ein Bart, der sich aus den Bärten von Marx, Lenin und Stalin zusammensetzt. Mit dieser Darstellung nahm Alfred Hrdlicka die ewigen Fraktionskämpfe der Kommunisten aufs Korn und gab sich als unorthodoxer Linker zu erkennen. Ein Querdenker, der sich von keiner modischen Strömung vereinnahmen läßt, ist er bis zum heutigen Tage geblieben. Trotz aller Rückschläge und Verbrechen des Realsozialismus ist Hrdlicka nicht bereit, die Utopie einer freieren, gerechteren und menschlicheren Gesellschaft aufzugeben. Wie könnte er auch, ist doch seine Kunst eine einzige Anklage gegen Unrecht, Gewalt und Unterdrückung, ein nicht enden wollender Versuch, durch Aufklärung das menschliche Gewissen zu wecken.

Dabei weiß er, daß es keine endgültigen Wahrheiten gibt. In seinen Werken dominiert das Bruchstückhafte, das Unvollendete. Es ist kein Zufall, daß seine Figuren aus Stein Torsi sind. Einen Höhepunkt erreicht diese Formensprache in dem Mahnmal gegen Krieg und Faschismus, das auf dem Albertinaplatz in Wien steht. Was wurde nicht alles versucht, um dieses Denkmal zu verhindern. Alfred Hrdlicka hat sich durchgesetzt. Das Denkmal ist heute, wie ich mich selbst des öfteren überzeugen konnte, fester Anlaufpunkt touristischer Stadtrundfahrten in Wien.
Kritik der Abstraktion

Aus dem Zyklus »1000 und viel mehr Kriegsverbrechen im Irak«, 2004, Aquarell, Filzstift,
Foto: Alfred Hrdlicka/Galerie Berlin
Faschismus, »Drittes Reich« und Auschwitz lassen Alfred Hrdlicka nicht mehr los. Für ihn ist der Faschismus »Empirie«. Er hat ihn als Kind und Jugendlicher kennengelernt. Die stramme patriotische Erziehung, die man ihm angedeihen ließ, hat ihm zu einem untrüglichen Instinkt für präfaschistische Geisteshaltung und Seelenmassage verholfen. Die proletarische Kultur der Arbeitersiedlung, in der er aufgewachsen ist, hat ihn geprägt. In einem SS-Werbelager, in das man ihn eingeladen hatte, wurde er zum einzigen Neinsager. Unter Berufung auf seinen Vater, der als Kommunist in einer Strafkompanie der Organisation Todt war, lehnte er das verlockende Karriereangebot der Nazis ab. Das Lagerleben – »Donnerbalkenromantik, Bettenbau, ein Lied« – war ihm zuwider.

Nicht die Einsicht in die politischen Zusammenhänge, so schreibt er, ließ ihn die Nazis hassen, sondern das andauernde Männchenmachen und Herumgehampel. Das Menschenbild der Nazis ist für Hrdlicka ein abstraktes und konstruiertes. Von dieser Erfahrung ausgehend, schlägt er die Brücke zur Moderne. Wie der Faschismus der Nazis, so hat auch der Technofaschismus funktionalistische Absichten mit dem Menschen und reduziert ihn zum Menschenmaterial. Der Technofaschismus hielt nach den Beobachtungen Hrdlickas nach dem Zweiten Weltkrieg Einzug in die Kunst. Die Kunstwerke »bestachen« durch die Nachahmbarkeit eines Industrieproduktes. Er schreibt: »Produktion und Interpretation marschieren in Reih und Glied«. Der Mensch wird in dieser Kunst zur Persona non grata.

So könne es eines Tages auch dem Staatsbürger gehen, warnt er in seinem berühmten Essay »Die Ästhetik des automatischen Faschismus« (1983). Er schreibt: »Der Staat muß die Einrichtungen, die er zum Wohl des Bürgers geschaffen hat, vor dem Bürger schützen und diesen somit mehr oder weniger abschaffen, das heißt: ihn zwar als notwendiges Übel akzeptieren, aber auf ein durchprogrammiertes Wesen reduzieren.«

Hier zeigt sich Hrdlicka als Visionär. Ob man seine radikale Kritik der abstrakten Kunst teilt oder verwirft, im Ergebnis klingen diese Sätze hochaktuell. Im Kampf gegen den internationalen Terrorismus muß der Staat die Freiheit vor dem Bürger schützen, ihn unter Generalverdacht stellen und ihn so als Staatsbürger, als Citoyen abschaffen. Über die Kritik der abstrakten Kunst findet Hrdlicka zu einer Gesellschaftsanalyse, die der von Soziologen ähnelt. Sie warnen vor dem schleichenden Autoritarismus, der mit der Globalisierung einhergehe.

Weil der Mensch aus der bildnerischen Vorstellungswelt eliminiert wurde, hat der Künstler nach Hrdlickas Auffassung in der bildenden Kunst die Neutronenbombe gezündet. Brechts Appell an die Jünger der abstrakten Kunst: »Zeigt lieber auf euren Bildern, wie zu unserer Zeit der Mensch dem Menschen ein Wolf ist« (aus: »Über gegenstandslose Malerei«, 1939/40 – d. Red.) könnte von Hrdlicka stammen. Ist es zu weit hergeholt, Parallelen zum globalen Raubtierkapitalismus zu ziehen, der die Menschen in seiner maßlosen Profitgier zum Kostenfaktor degradiert hat? In der Moderne und Postmoderne mit ihren Irrungen und Wirrungen wirkt ein Künstler wie Al­fred Hrdlicka wie ein Leuchtturm, weil er daran festhält, daß die Kunst sich um den Menschen dreht. So wurde er zu einem der bedeutendsten Künstler unserer Zeit. In einer Welt, die sich am wirtschaft­lichen Erfolg und dem technischen Fortschritt berauscht, gibt er den Erniedrigten und Beleidigten eine Stimme.

So arbeitet er immer noch. Der in dieser Ausstellung gezeigte Zyklus (»1000 und viel mehr Kriegsverbrechen im Irak«, 2004 – d. Red.) ist eine Anklage gegen Terror, Krieg und Folter. Die Titel der Bilder sprechen für sich: »Demokratische Verhörmethoden«, »Verhör mit Hund« und »Religion und Rassenhaß«. Ja, warum sind Religion und Rassenhaß immer wieder Ursachen mörderischer Kriege?
Leitbild für Die Linke

Alfred Hrdlicka und Oskar Lafontaine bei der Eröffnung der Ausstellung »Glaubenskriege« im Berliner Willy-Brandt-Haus am 8. Mai 1998
Foto: Olaf Jandke/Caro Fotoagentur
Kürzlich sagte ich, daß jede Partei zu ihrer kulturellen und sozialen Selbstdefinition Leitbilder braucht. Ich nannte Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Für mich gehört auch Alfred ­Hrdlicka zu den Leitbildern, die der Linken Orientierung geben. Mit jeder seiner großen Skulpturen, mit jeder Zeichnung schleudert er sein »J'accuse« in die gesellschaftlichen Debatten unserer Zeit. Als politisch engagierter Künstler unterscheidet er sich wohltuend von den Mitläufern des Zeitgeistes, für die als schlechtes Beispiel Günter Grass steht. Früher auf seiten der Friedensbewegung, rechtfertigte er später den völkerrechtswidrigen Krieg in Jugoslawien. Heute wieder soziale Gerechtigkeit fordernd, will er vergessen machen, daß er in der Bundestagswahl 2005 für Hartz IV und die Agenda 2010 warb. Und wenn er der Linken Geschichtsklitterung vorwirft, weil sie sich auf den demokratischen Sozialismus beruft, wirft er im Glashaus mit Steinen. Wer seine Mitgliedschaft in der Waffen-SS verschwiegen hat und jahrelang Menschen, die im Nationalsozialismus Mitläufer waren, anklagte, sollte sich schämen und schweigen. Wer Kriege und Sozialabbau befürwortet, ist kein demokratischer Sozialist. Für uns gilt Willy Brandts Nobelpreisrede: »Krieg ist nicht die Ultima ratio, sondern die Ultima irratio«.

Als SPD-Vorsitzender sorgte ich dafür, daß Alfred Hrdlickas Skulptur, die Robespierre mit dem Haupt Dantons in der Hand zeigt, im ­Willy-Brandt-Haus ausgestellt wurde. Noch heute bereitet es mir klammheimliche Freude, wenn ich mir vorstelle, wer da alles vorbei muß. Noch mehr würde es mich freuen, wenn eine weitere Skulptur Hrdlickas in Berlin aufgestellt würde. Ich denke an den »Schreibtischtäter«. Standort: Topographie des Terrors. Dafür sollten wir alle werben.

Vom »Ça ira, ça ira« der Jakobiner bis zum Fall der Mauer und dem Ruf »Wir sind das Volk« spannt sich der Bogen des künstlerischen Schaffens von Alfred Hrdlicka. Seine Kunst klagt an, klärt auf und rüttelt wach. Seine Kunst ist keine Unterwerfung, sondern Kritik der gesellschaftlichen Mißstände. Apropos: Schon vor der friedlichen Revolution des Jahres 1989 zeigte sich die subversive Kraft der Kunst in der DDR. Wer hören und sehen konnte, ahnte die kommende Veränderung. Die Linke muß wissen, daß die Kunst ihr oft voraus ist. Wir sind Alfred Hrdlicka dankbar, daß er uns mit Sympathie und Freundschaft begleitet.


Leicht geänderte Fassung der am 19. Januar 2008 in der Galerie Berlin (Auguststr. 19, 10117 Berlin-Mitte) gehaltenen Rede. Die Ausstellung »Alfred Hrdlicka. Plastiken, Zeichnungen, Radierungen« zu seinem 80. Geburtstag am 27. Februar ist noch bis 1. März zu sehen (Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonnabend 12 bis 18 Uhr)

Ein paar Worte an Oskar Lafontaine

Lieber Meister Lafontaine, für wie blöd haltest du denn die Linken?

Von Hartmut Barth-Engelbart


Hallo Oskar, ein paar offene Worte an Dich, die LINKE und an alle, die in der hessischen roten Ex-Hochburg nicht mit dabei waren. Nach Deinem grandiosen Auftritt am 14.01. 2008 beim Neujahrsempfang der LINKEN, rund 450 Gäste beklatschen zunächst vier respektable Beiträge der regionalen LandtagskandidatINNen der LINKEN - das war klar, zum Teil etwas unprofessionell und grade deshalb "bei den Leuten" und es war ermutigend.

In Langenselbold - der ehemaligen KPD- und dann DKP-Hochburg im Frankfurter Speckgürtel - hatte die LINKE bereits aus Frankfurt gelernt - nicht dass der Auftritt von 1500 Aktiven gegen Koch auf dem Römerberg gemeint wäre, wo der brutalstmögliche hessische Falschmünzer den Hintereingang nehmen musste - auch
daraus lernt die LINKE - und verspricht, die außerparlamentarische Opposition zu stärken --

Nein. es war der Auftritt von Dieter Hooge, dem FFMer Spitzenkandidat und ExDGB-Vorsitzenden in Hessen, der seinen Weg zum LINKEN-Spitzenkandidat beschrieb und dann den LINKEN-Parteichef Brisk-Biskin-Bsirske-Bisky oder so ähnlich die
Errungenschaften LINKER-Regierungsbeteiligungen und anderer staatstragender Aktionen gegen die Kritik aus dem Saal verteidigen ließ : "Der Bund war das, die Bundesregierung, der Sachzwang...": 39.000 EinEURO-Jobs in Berlin, Austritt aus der Tarifgemeinschaft der Länder und Lohnsenkung und Stellenabbbau und
Arbeitszeitverlängerung im Öffentlichen Dienst, Streichorgien im Kultursektor, Verkauf von Wohnungsbaugesellschaften und Stadtwerken oder zumindest von Anteilen ... Privatisierung von Krankenhäusern ... Schulschliessungen ...


Und, das muss man sich genau anhören, was da zum Beispiel der Kollege & Genosse Rainer Thiel aus Brandenburg berichtet, das alles hat Widerstand hervorgerufen und gegen diesen Widerstand hat nicht nur die Platzek-Wowereit-Ringsdorf-Kurt-Sbeck-SozialDemontagePartei Deutschlands geknüppelt - auch die LINKEnKoalitionsPartner haben dem Widerstand Knüppel zwischen die Beine geworfen, gegen den Widerstand mobilisiert, ihn denunziert

Mag ja sein, dass an vielem die Bundesregierung und die Vorgänger-Regierungen und die Koalitionspartner schuld waren, aber so wie die SPD immer den Pfleger am Krankenbett des Kapitalismus gemacht hat und für das Kapital den Krisenmanager machte, die größten Brutalitäten gegen das Volk durchsetzen half, so beginnt es mit
der LINKEN, wenn RegierungsPöstchen winken.


Über all das konnte in FFM noch kurz diskutiert werden. Aber in Langenselbold - so teilt der Kollege und Genosse Ferdinand Hareter mit - bleibt leider keine Zeit für eine Diskussion - nur noch ein paar Autogrammjäger und ein Blumenstrauß mit Migrationshintergrund kommen zum Zuge. Nach der ZugNummer 1 , bevor sich die
KlosterbergHalle leert.

Aber in Langenselbold, dieser letzten Stadt in Hessen mit zweistelligen Ergebnissen der DKP, genau da darf Oskar Lafontaine unwidersprochen- ungestraft Willy Brandt - den Schöpfer der Berufsverbote und Miterschaffer der Notstandsgesetze gegen die
Gewerkschaften und das gemeine Volk der Lohnabhängigen auf die gleiche Ebene mit Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht heben. Welche Kröte ist noch zu schlucken, auch kein DKPler fängt hier an zu mucken! Noch vorne schaun und alles ducken!! ???

Oskar, der das Märchen vom gerechten Lohn wie alte SPD-Brötchen verbreitet und suggeriert, die Ausbeutung gäbe es nur bei Billiglöhnen. Er hätte ja auch mal analytisch hilfreicher sagen können, dass die Ausbeutung in der privaten Aneignung des gesellschaftlich erarbeiteten Mehrwerts und auch dann noch besteht, wenn die
Löhne notdürftig oder nicht so notdürftig für die Wiederherstellung der Arbeitskraft ausreichen.

Und dass so der Reichtum entsteht, der unsre Armut schafft. Und die Kriege ??? Zwingel, Esser, Ackermann ?
Nie voll der Hals?! Und all die anderen Kadetten? So sind sie halt, die Marionetten ! des Kapitals.

Und dann hätte er auch begründen können, dass die Unterstützung und das vom Zaun brechen "völkerrechtswidriger Kriege" kein böser Wille -das ja auch- aber grundlegend die Konsequenz kapitalistisch-imperialistischer Konkurrenz auf dem Weltmarkt ist. Die EURO-Interessen und die des FREURO oder DEURO oder PFEURO oder
ItaLEURO liegen tatsächlich im Irak, im Iran, in Pakistan und in Afghanistan, in Kurdistan und in Kasachstan, in der Mongolei, in Eritrea, Sudan, Äthiopien, Zimbabwe, Namibia, Somalia, Kenia, im KongoBecken genauso wie in der Wetterau.

Es geht um die Hegemonie bei der Kontrolle über strategische Rohstoff- und Energiereserven und -Potentiale. Lafontaine hat die CDUCSUSPD-GRÜNEN als blöd dargestellt, als welche, die nicht wissen, dass sie UNS den TERROR ins Haus holen, wenn sie sich in Afghanistan, in Jugoslawien im Irak und sonstwo an völkerrechtswidrigen Kriegen beteiligen.

Lieber Meister Lafontaine, für wie blöd hälst du denn die Linken?

Der Schäuble und der Schily, der Fischer wie der Jung, der Scharping wie der Schröder, die sind nicht blöder als Willy Brandt, der wusste, dass er mit den Notstandsgesetzen die inneren Bedingungen für die neue Außenpolitik schafft - für das "Modell Deutschland" für eine international konkurrenzfähige europäische Industrie mit disziplinierten Heeren von Lohnabhängigen und arbeitslosen Reserven:
die Militarisierung des Alltags, der Kniefall in Warschau war nicht nur der erste Schritt zum Mauerfall und zum Einfall der westdeutschen Konzerne ins Ostgeschäft, er war auch die größte Rosstäuscherei der eigenen Basis: denn gleichzeitig wurde die Bundesrepublik zur NATO-Ordnungsmacht gegen die Nelkenrevolution in Portugal und den revolutionären Widerstand gegen Franco in Spanien und gegen den revolutionären Widerstand gegen die faschistische Obristen-Diktatur in Griechenland, Willy Brandt ließ die "Freiheitsglocke" in Westberlin für den Sieg der US-Truppen in Vietnam
läuten
, förderte die Infiltration der antikolonialistischen Befreiungsbewegungen durch die Friedrich-Ebert-Stiftung von Azania(SüdAfrika) bis Zaire, um dort langfristig die DEURO-Interessen zu sichern, bereitete den PlaupausenExport von
nuklear- und anderer Waffentechnik (U-Boote) an das rassistische Südafrika und an Israel nicht nur vor, sondern protegierte diese Praxis, baute sie mit Hermeskrediten und Sicherungen der KdF (das heißt nicht Kraft durch Freude, sondern Kreditanstalt
für Wiederaufbau - nach dem gelungenen Krieg vielleicht ? oder das sollte jetzt Hillary oder Obama für den Irak gründen ??? wäre so was wie der Marschall-Plan für Muslime ??))) gesichert weiter aus und sorgte für neue Märkte auch über die Schiene der sozialdemokratischen Internationale. ((Das ist eine sozialdemokratisches BootCamp für gewaltbereite DrittweltPolitFlegel - entsprechendes gibt es im Inneren bei den Friedrich-Ebert-Stipendiaten, wo aus dem Ruder gelaufene Studis und andere
gewaltbereite gewerkschaftliche Aufsteiger an die Leine sozialdemokratischer Auftragsforschung genommen werden.)) NEBENSACHE ! WEITER IM TEXT!!!

Besonders das Scheitern der portugiesischen Nelkenrevolution ist das Werk der Friedrich-Ebert-Stiftung und Willy Brandts, der persönlich und durch seinen Emissär Helmut Schmidt den Portugiesen mit dem Einmarsch von Nato--Truppen drohte für den Fall einer sozialistischen Entwicklung und damit auch des Ausstiegs Portugals aus der Nato.

Das Völkerrecht ist ein erreichter Meilenstein, den die erfolgreichen
Unabhängigkeitsbewegungen mitgeschrieben haben. Aber es ist nur ein Kompromiß. Und dieser Kompromiß wird immer weiter ausgehöhlt. Seine Aushöhlung begann nicht erst unter Willy Brandt, Wehner und Schmidt, aber sie haben gut weiter ausgehöhlt und es
ging weiter auch unter Schröder und Lafontaine und jetzt geht's noch weiter nach Fischer unter Steinmeier.

Wer nur mit dem Völkerrecht wedelt und den Kern der Kriege nicht analysiert, macht die Menschen nicht fähig, sich gegen imperialistische Kriege zu wehren, die dann und wann auch mit dem "Völkerrecht" bemäntelt sind.

Und wohin dieser überreif-stinkende Lafontainesche SPD-Alt-Käse führt, kann man sehen, wenn der LINKE André Brie im Europaparlament zusammen mit der LINKEn Frau
Kaufmann für imperialistische Kriegseinsätze blauäugig blaubehelmt stimmt und die EURO-Militärverfassung mittragen will. Es geht im Sudan nicht um Menschenrettung, es geht um Ölfelder und Zugänge und Abgänge aus und zu dem Kongobecken.

Mag sein, dass der Oskar alle jene Altsozialdemokraten locken will, die nach den Schalmeientönen aus Willys rotem NelkenMund tanzen wollen: Mehr Demokratie wagen!

Mit Notstandsgesetzen? Schröder hat Willy richtig verstanden: das sollte eigentlich sagen: Mehr Volkswagen! Und die neue Ostpolitik ? Der "kleine Mann" glotzt in die Röhren und Mannesmann- liefert sie auf Pump und Rubel nach Osten. Welch ein Jubel!
Neue Märkte braucht das Land. Nicht nur Nukleartechnik nach Israel, Brasilien, Südafrika, Pakistan, Indien.

Wie sagte Lafontaine in Langenselbold: "Ich weiß wovon ich rede, ich kenne das Geschäft!"

Wertester Oskar, wer die LINKE stark machen will sollte sie nicht besoffen reden und statt mit altem BrandtWein die Leute zu benebeln mehr Klarheit in den Köpfen schaffen, damit man fürderhin auch die Geschäfte der geschäftsführenden Linken besser kontrollieren kann.

Nach deiner Rede, die ich in großen Teilen als Gewerkschafter heftig beklatschen konnte, kam ich mir am Ende und nach einigen Nachdenken auf dem Weg nach hause doch etwas verarscht vor: warum bin ich eigentlich 1968 aus der SPD ausgetreten? Nachdem mich der AltSSler Günter Grass in Mannheim zusammen mit Willy Brandt 1963/64 in die SPD geholt hatte. ???

Wertester Oskar, du bist ein guter Demagoge, so einen hätten sie 1830 ins Zuchthaus gebracht. Heute hast du Polizeischutz, hat sich etwa doch schon etwas verbessert in den letzten 170 Jahren ? Du bist ein Tribun und tust, was Tribune halt so tun. Sie nutzen die Tribühne und manche werden später dann auch Kaiser.

Aber es gilt schon lange:
Es rettet uns kein höhres Wesen,
kein Gott, kein Kaiser noch Tribun !
Uns aus dem Nebel zu erlösen - müssen wir schon selber tun.


Mehr über den Autor: http://de.wikipedia.org/wiki/
Hartmut_Barth-Engelbart





Saarländer bald auf der roten Liste der bedrohten Völker?

Neue Bevölkerungsvorausberechnung für saarländische Regionen liegt vor

Saarbrücken (sk) - Mit seiner neuesten Publikation präsentiert das Statistische Amt
des Saarlandes aktuelle Daten und Fakten zur demografischen Entwicklung im Saarland. Dabei liefern die Statistiker mit der Bevölkerungsvorausberechnung zum zweiten Mal auch differenzierte Ergebnisse für die saarländischen Landkreise, den
Regionalverband Saarbrücken und die Landeshauptstadt Saarbrücken. Es zeigt sich, dass die beiden Megatrends - Bevölkerungsrückgang und Alterung - nach wie vor bestimmend sind.

Nach den Ergebnissen des Statistischen Amtes wird die Bevölkerung im Saarland von 2006 bis zum Jahr 2020 um 7,3 Prozent auf rund 968 000 Einwohner sinken und gleichzeitig erheblich altern. Der Bevölkerungsrückgang und die zunehmende Alterung sind Tendenzen, die sich grundsätzlich in allen Regionen des Landes zeigen, allerdings mit unterschiedlicher Ausprägung.

Der Bevölkerungsrückgang wird im Landkreis Neunkirchen mit 12 300 Personen oder einem Minus von 8,6 Prozent am stärksten ausfallen. Den größten Bevölkerungsrückgang in absoluten Zahlen verzeichnet der Regionalverband Saarbrücken. Mit einem Minus von etwa 26 600 Personen oder 7,8 Prozent entspricht der Verlust etwa der gesamten Bevölkerung der Gemeinden Friedrichsthal und Riegelsberg. Die Einwohnerzahl wird
auch im Landkreis Saarlouis deutlich abnehmen (15 800 Personen oder minus 7,6 Prozent). Im mittleren Bereich bewegen sich die Bevölkerungsverluste im Saarpfalz-Kreis (10 300 Personen oder minus 6,7 Prozent), in der Landeshauptstadt Saarbrücken (11 300 Personen oder minus 6,4 Prozent) und im Landkreis St. Wendel (5 700 Personen oder 6,1 Prozent). Mit einem Minus von 4,7 Prozent oder 5 000 Personen wird die Einwohnerzahl im Landkreis Merzig-Wadern am wenigsten sinken.

Der demografische Wandel im Saarland ist nicht nur durch den deutlichen Bevölkerungsrückgang, sondern zugleich durch eine überdurchschnittlich starke Alterung der Bevölkerung gekennzeichnet. Der Alterungsprozess lässt sich durch den Anstieg des Durchschnittsalters verdeutlichen. So wird das durchschnittliche Alter der saarländischen Bevölkerung vom Jahr 2006 bis 2020 um insgesamt 3,1 Jahre auf 47,0 Jahre steigen. Die älteste Bevölkerung wird dann mit durchschnittlich 47,5 Jahren im Saarpfalz-Kreis leben. Die jüngste Bevölkerung wird es mit 45,7 Jahren weiterhin im Landkreis Merzig-Wadern geben.

53.000 Liter Messwein in Spanien gestohlen

Interpol spricht vom größten Mundraub aller Zeiten

Von Claude Michael Jung

Tarragona - Wie die spanische Nachrichtenagentur spanienaktuell.com unter Berufung auf den Radiosenders Cadena Ser berichtet, haben dreiste Diebe am vergangenen Donnerstag aus dem Keller einer Bodega in Reus (Ostspanien, Provinz Tarragona) 53.000 Liter Messwein gestohlen. Der Wert wird von der bestohlenen Bodega de Muller mit über 100.000 Euro angegeben.

Nach Erkenntnissen der ermittelnden Guarda Civil brachen die durstigen Diebe die Eingangstür der Finca auf und pumpten den Wein in mehrere bereitgestellte Tankwagen. Die bestohlene Bodega stellt seit 1851 Messwein her und beliefert auch den Vatikan in Rom. Nach bisherigen Erkenntnissen ist dies das erste Sakrileg dieser Art in Spanien überhaupt. Bisher wurden lediglich kleinere Vergehen dieser Art durch Messdiener verübt, was aber bei der Beichte stets mit sechs Vaterunser absolutiert wurde und nicht als Vorstrafe ins Sündenregister der katholischen Kirche eingetragen wurde.

Der Messwein aus Reus hat angeblich eine, die Sinne erweiternde Wirkung und wird zumeist bei Konzilen und als Beschleuniger für die Papstwahl auch beim Konklave verwendet. Gegenüber dem Trinkermagazin „Zappenduster“, gab der Abt des Klosters Monte Vino, Monsignore Don Camillo Lambrusco zu Protokoll, der geraubte Messwein sei für gewöhnliche Katholiken nicht zum Genuss geeignet. Seine Wirkung sei für Protestanten und Atheisten sogar äußerst gefährlich. Ein einziger Schluck würde hier ausreichen, den chluckspecht sofort in die Hölle fahren zu lassen.

Unterdessen meldet die Gendarmerie in der südfranzösischen Stadt Orange, einer Motorradstreife sei auf der Autobahn in Richtung Lyon zwei Tankwagen der Spedition „Angel - Internationale Transporte“ aufgefallen, deren Fahrer auf dem Kopf einen Heiligenschein und auf dem Rücken Flügel gehabt haben sollen. Die völlig verstörten Gendarmen sein daraufhin in Panik Hals über Kopf geflohen, ohne die Ladepapiere der Tanklaster zu kontrollieren.

Interpol bittet unterdessen die europäische Bevölkerung um Mithilfe bei der Aufklärung des größten Mundraubs aller Zeiten. Auch das Bundeskriminalamt ist auf der Hut. Hier hat die „SOKO Weingeist“ angeblich schon eine erste weinselige Spur. In einer Sektkellerei an der Mosel sollen mehr als 50 000 Liter höchst verdächtiger Rebensaft, unbekannter Herkunft aufgetaucht sein. Der Kellermeister sagt aus, ein
brennender Dornbusch sei ihm erschienen und habe ihm befohlen den gesamten Wein in Sekt zu verwandeln. Eine sofort eingeleitete Großfahndung nach dem brennenden Dornbusch und nach den beiden Tankwagenfahrer, die den dreisten Diebstahl in der Bodega in Reus begangen haben sollen, verlief bisher im Sande.

Papst feiert seinen 81. Geburtstag mit George Bush im Weißen Haus Washington/Rom (sk) - Papst Benedikt XVI. wird seinen 81. Geburtstag am 16. April im Weissen Haus gemeinsam mit dem Oberhirten von „Gods own country“ verbringen. Der apostolische Oberhirte, der im April die USA besucht, werde von US-Präsident George W. Bush begrüsst, teilte das Weisse Haus am Freitag mit.

Bush und der Papst werden nach Angaben des Weissen Hauses "die Bedeutung des Glaubens und der Vernunft zur Erreichung gemeinsamer Ziele" diskutieren. Dazu gehörten auch die Friedensbemühungen im Nahen Osten. Doch auch die Fragen der
Verständigung zwischen den Religionen und die Stärkung der Menschenrechte werden die beiden erörtern, wie zu erfahren war. Ferner soll über die Freiheit der Welt diskutiert werden.

Unklar ist noch, ob der Papst bei dieser Gelegenheit George Bush, nach dessen Amtszeit als US Präsident, die vakante Stelle des Großinquisitors der heiligen katholischen Kirche anbieten wird. Von Folterpraktiken und Hinrichtungen soll der US Oberhirte ja angeblich wirklich was verstehen.

Broschüre gegen Rechtsextremisten stößt auf rege NachfrageMainz (sk) - Eine Broschüre des Landes Rheinland-Pfalz zum Umgang mit Rechtsextremisten stößt nach Angaben von Innenminister Karl Peter Bruch über die
Landesgrenzen hinweg auf rege Nachfrage. Die 2007 erstmals erschienene Publikation mit dem Titel "Kommunen gegen Rechtsextremismus" habe dabei ein durchweg positives Echo gefunden und sogar in anderen Bundesländern als Vorlage für entsprechende Veröffentlichungen gedient, sagte Bruch. Die rechtsextreme NPD war im November 2007 mit einer Klage gegen die Broschüre vor dem Verfassungsgerichtshof des Landes in Koblenz gescheitert. Die Broschüre, von der bereits zwei Auflagen mit insgesamt 14 000 Exemplaren gedruckt wurden, enthält laut Ministerium eine Reihe von Hinweisen, mit denen «rechtsextremistischen Machenschaften» wirksam begegnet werden könne. Dabei geht es unter anderem um Versuche von Rechtsextremisten, Immobilien zu kaufen oder Jugendliche mit «Schulhof-CDs» zu werben. Die Publikation orientiert sich dabei an aktuellen Fallbeispielen. «Angesichts fortdauernder Aktivitäten der Rechtsextremisten ist für uns klar, dass wir in der konsequenten Bekämpfung des Rechtsextremismus nicht nachlassen werden», betonte Bruch.(Die Broschüre «Kommunen gegen Rechtsextremismus» kann kostenlos beim rheinland-pfälzischen Innenministerium unter der Telefonnummer 06131 - 16 3772 bestellt oder unter der Internetadresse www.ism.rlp.de heruntergeladen werden) Außerdem: www.gegen-recht.rlp.de
Schlapphüte sollen LINKE wieder beschnüffeln

Steht jetzt die Neugründung der PDS/SED kurz bevor?

Von Claude Michael Jung

Bonn/Pankow/Saabrigge - Die Beobachtung der Partei DIE LINKE im Saarland durch das Landesamt für Verfassungsschutz wird möglicherweise bald schon wieder aufgenommen. Viele Linke im Saarland sind unglücklich darüber, nicht mehr von den vertrauten Schlapphüten in den Fokus genommen zu werden und haben von sich aus die CDU Landesregierung gebeten, ihre Beobachtungswürdigkeit neu zu überprüfen.

„Och nöö“ und „So macht Politik überhaupt keinen Spaß mehr“, kommentierten zahlreiche Linke zwischen Losheim und Kleinblittersdorf und von Quetschemimbach bis Gresaubach die offensichtliche Vernachlässigung ihres Tun und Handelns durch die haupt und ehrenamtlichen Wanzen im Staatsdienst. „Unzählige staatsfeindliche Schriften haben wir auf zig Tonnen Papier unters Volk gebracht. Immer wieder die
Diktatur der Proletariats gefordert und kein gutes Haar am Kapitalismus gelassen. Davon haben wir die Spitzel un ihre Familien ernährt und ihre Arbeit
gerechtfertigt,“ so Bodo Blasewiz, eifriger Leiter einer Seilschaft zur Unterminierung unserer freiheitlich demokratischen CDU-Grundordnung.

Ebenso äußern sich andere demokratiefeindliche Subjekte. Bereits Ende der vergangenen fünfziger Jahre hat Professor Dr. Hubert Rotkraut als junger Student vor 250 lautstark jolenden Kommilitonen auf ein Ölportrait des damaligen Bundeskanzlers Dr. Konrad Adenauer gesch.... und das frische Gesamtkunstwerk dann als Eilpaket ins Bundeskanzleramt nach Bonn geschickt. Seither hat der heute eremitierte Professor Rotkraut drei Generationen Schnüfflern Brot und Arbeit gegeben. Professor Rotkrauts zahlreiche Reisen in die DDR haben ihn höchst verdächtig gemacht und einen ganzen Stab an Spekulanten und Informanten beschäftigt. Nach der Kaperung der DDR durch westdeutsche Großkonzerne wurde der überzeugte Kommunist versehentlich Mitglied in der PDS und sorgte mit seinem Ausspruch: „Wäre Jesus Kommunist gewesen, würde heute in jedem Klassenzimmer die rote Fahne hängen“, besonders in klerikal geprägten Gegenden der Republik für Missfallen und Empörung.

„DIE LINKE, gegründet als Sammelbecken aller linken Kräfte, ist zur Kloake der Sozialdemokratie verkommen und mittlerweile so beliebig wie die SPD“ meint Gerd Riesling, schon vor Jahren aus der PDS ausgetreten, als er deren rasanten Marsch in den Hintern der SPD erkennen musste. Riesling fordert die Neugründung der SED, samt FDJ in Gesamtdeutschland ein. Osama Bin Laden sei kein geeigneter Staatsfeind, sagt er und fügt an: „Deutschland braucht wieder einen richtigen inneren Feind, an dem sich das System reiben und aufrichten kann. Hier kann nur die SED helfen und die Schäubles, Jungs, Kochs und Becksteins zu weiteren geistigen Amokläufen inspirieren“.

Nach einer neuen Studie des pseudowissenschaftlischen Instituts für extremistische Parteien (PIEP) in Frankfurt/Main hat eine Neugründung der SED durchaus belebenden Charakter auf die derzeitige Politik. Die Jagd nach Taliban am Hindukusch wirkt sich destruktiv auf große Teile der Bevölkerung aus, belegt die PIEP-Studie eindeutig. Eine Kommunistenhatz im Sauerland, im Siebengebirge, im Schwarzwald und im Thüringer
Wald dagegen, mit großen Halali der Boulevardpresse dagegen, würde selbst den letzten Ignoranten bereitwillig hinter die Parteien des Überwachungsstaats bringen
so die PIEP-Studie.
Derweil sollen Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble von einigen seiner Wasserträger Gerüchte zugetragen worden sein, wonach eine Gründung eines linken Veteranenverbandes kurz bevorsteht. Sowohl in der ehemaligen Bundeshauptstadt Bonn, als auch am ehemaligen Regierungssitz der DDR in Berlin-Pankow sollen konspirative Treffen, mit dem Ziel einer Neugründung der SED stattgefunden haben. In sogenannten Ostprodukte-Shops sind Büsten von Ernst Thälmann, Walter Ulbricht und Erich Honecker bereits Mangelware und DDR-Flaggen so gut wie ausverkauft. In westdeutschen Musikläden ist „Die Internationale“ nur noch in instrumentaler Version zu erhalten. Die Nachfrage nach Trikots der ehemaligen Fußballnationalmannschaft der DDR überfordert derzeit die chinesische Textilindustrie, hier steigen sogar die Löhne für Kinderarbeit in unverschämte Höhen.

Unterdessen fordert Max Flabbes der größte zeitgenössische Thekenphilosoph des Saarlandes ebenfalls die Neugründung der SED. Während seines Frühstücksbiers am Berliner Hauptbahnhof sagt Max Flabbes: „Nichts ist so notwendig, wie die Beschnüffelung der neuen LINKE. Die LINKE ist nicht bereit der großen Herde zu folgen. Niemand dort will zwar eine Mauer bauen, aber die Mauer in den Köpfen muss erhalten bleiben. Dafür muss das Bundesschnüffelamt und seine Länderdepondancen zumindest garantieren“.

Aschermittwoch im Saarland bereits jetzt schon Skandalbelastet


Kommunistische Verschwörung - Aschermittwochstreffen der Saar-SPD muss aus logistischen Gründen ins Wasser fallen

Von Claude Michael Jung

Noch ist der Rosenmontag nicht erreicht, da hat der Aschermittwoch schon seinen Skandal. Wie das investigative Magazin „Zappenduster“ meldet. Muss das politische Aschermittwochstreffen der Saar-SPD in diesem Jahr, aus logistischen Gründen ins Wasser fallen. Der Bremer Heringsliferant hatte den Saar-Sozis kurzfristig mitgeteilt, dass der Trawler, der die Heringe für die Saar-Sozis an Bord hatte, im Skagerrak von roten Piraten gekapert und die Ladung noch auf hoher See restlos verputzt wurde. Weiter teilte der Bremer Heringsbändiger den Sozen im Saarland mit, seine Firma könne jetzt nur noch die Gräten, Flossen und Schwänze liefern, die von der großen Heringslieferung an DIE LINKE Saar abgefallen waren. Wut, Enttäuschung und Verzweiflung herrschen derzeit in der SPD Führungsspitze im Saarland. „Trockene Pellkartoffeln ohne Hering, das geht nicht“, polterten die Sozis und lamentierten lautstark von einer Verschwörung, hinter der ganz alleine Oskar Lafontaine und seine rote Saarfront stecke. Mit tränenerstickter Stimme sagte ein SPD Sprecher dem „Sender freies Saarland“. „Das war ein Werk der Kommunisten. Seit die roten Socken nicht mehr vom Verfassungsschutz beobachtet werden, ist jetzt sogar die Freiheit der Meere von ihnen bedroht“.

Wie Hinnerk Shark, Kapitän des gekaperten Fischtrawlers gegenüber der Küstenwache aussagte, seien die, mit roten „Südwestern“ und Pappnasen maskierten Piraten im Morgengrauen an Bord gekommen und hätten den „Smut“ des Trawlers mit mehreren Flaschen Rhum bedroht und ihn aufgefordert, die gesamten, frisch marinierten Heringe in der Kombüse aufzutischen. Weiter sagte Kapitän Hinnerk Shark, die Piraten seien freundlich gewesen und hätten die gesamte Mannschaft seines Trawlers zum großen Fressen eingeladen. „Keinen Hering für die Sozis“, habe der Anführer mehrmals gebrüllt, um seine Piratenbande anzufeuern, die Ladung restlos zu verputzen. Danach hätten die roten Piraten auf Oskar Lafontaine und Gregor Gysi aufgestoßen und seinen anschließend mit ihrem Schiff auf der tosenden See, mit Kurs Südost, in die Schären vor der Küste Schwedens verschwunden. Derweil bestreiten die roten Socken im Saarland, den Zwischenfall auf hoher See geplant oder gar durchgeführt zu haben. Aus dem Umfeld ihrer Generalsekreteuse sickerte durch, man sei völlig unschuldig und verurteile den Piratenakt. Auch ein Sprecher Oskar Lafontaines meldete sich zu Wort und betonte, dass zum Zeitpunkt des großen Fressens im Skagerrak kein Mitglied des saarländischen Landesverbandes auf See gewesen sei. „Die wenigsten unserer Mitglieder würden das Wagnis eingehen, da sie im Fall einer Havarie nicht einmal schwimmen können“; so der Sprecher
Lafontaines.

Unterdessen melden saarländische Medien, dass die LINKE im Saarland sich gegenüber den gebeutelten Sozis generös zeige und sich auf Grund ihrer sozialen Verpflichtung genötigt sehe, die Sozis im Land zum großen Karnevalsfinale am Aschermittwoch in die Walderfingia-Halle nach Wallerfangen einzuladen. Wie es heißt, habe man genügend „Quellgrummbeere“ und eingelegte Heringe geordert, um auch die Sozis satt zubekommen-