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Stadtzeitung Saarbrücken |
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Signal weit über Leipzig hinaus (...) Dies ist ein Signal weit über Leipzig hinaus. Die Zeiten, in denen öffentliche Unternehmen geräuschlos an Private verhökert werden konnten, sind vorbei. Ob es um Stadtwerke oder Krankenhäuser geht, um die Deutsche Bahn oder das Bildungswesen, um kommunale Wasserbetriebe oder Wohnungsunternehmen: Es lohnt, sich gegen den Ausverkauf öffentlichen Eigentums zu engagieren und für die Rekommunalisierung bereits privatisierter Betriebe zu streiten. Zentrale Bereiche einer Gesellschaft gehören nicht in die Hände privater Konzerne, sondern müssen an den Interessen des Gemeinwohls ausgerichtet und demokratisch geführt werden. Das Votum der Leipziger spiegelt die Erfahrungen wider, die unzählige
Menschen mit der hemmungslosen Privatisierungs- und Liberalisierungspolitik
gemacht haben. Denn steigende Preise und sinkende Löhne, der Abbau von
Arbeitsplätzen und eine qualitative Verschlechterung der Versorgung sind
die logische Folge, wenn Leistungen der Daseinsvorsorge dem Profitprinzip
unterworfen werden. Die wachsende Unzufriedenheit der Menschen mit der neoliberalen
Privatisierungs- und Umverteilungspolitik ist auch einer der zentralen Gründe,
warum es der Partei Die Linke gelungen ist, sich bundesweit zu etablieren
und mit sehr guten Ergebnissen in die Landtage von Niedersachsen und Hessen
einzuziehen. Nun kommt es darauf an, die Hoffnungen der Wählerinnen und
Wähler in praktische Politik umzusetzen. (...) Gemeinsam mit sozialen
Initiativen und Gewerkschaften müssen auch anderswo Privatisierungen
verhindert oder wieder rückgängig gemacht werden. |
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