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Stadtzeitung Saarbrücken

 

Sozialpass-Gedanke gewinnt ständig neue Anhänger

LINKE und Bürgerinitiative gemeinsam auf sozialem Kurs

Saarbrücken (sk) - Sehr erfreut hat sich DIE LINKE im Kreisverband Saarbrücken über
die Gründung der Bürgerinitiative "Saarbrücken macht mobil" gezeigt. Nach Aussage
der Kreisvorsitzenden Astrid Schramm werde mit der Forderung nach einem Sozialpass
der sozialpolitische Kurs der LINKEN in den letzten Jahren voll und ganz bestätigt.

Die stellvertretenden Kreisvorsitzenden der LINKEN, Manfred Klasen und Dagmar Trenz
betonten, die Forderung nach einem Sozialpass für Menschen mit wenig Geld sei ein
Markenzeichen LINKER Kommunalpolitik im Regionalverband Saarbrücken geworden.

In den letzten Jahren der Kampagne "Sozialpass jetzt" seien zahlreiche Aktionen in
Burbach, Malstatt und der Saarbrücker Innenstadt, in Brebach, Dudweiler, Sulzbach
und Völklingen und zuletzt in Quierschied vor den Argen und an Marktplätzen
veranstaltet worden. Die LINKEN Aktivitäten des Kreisverbandes und der beteiligten
Ortsverbände seien nicht ohne Wirkung geblieben. So sei ein Sozialpass in Sulzbach
eingeführt worden und auch im Stadtverband, dem heutigen Regionalverband, seien
Gespräche mit den Verantwortlichen geführt und schriftliche Eingaben gemacht worden.
Jetzt seien der Regionalverband, sein Direktor Ulf Huppert und die Fraktionen
gefordert, im Sinne einkommensärmerer Bevölkerungsgruppen Beschlüsse zu fassen und
den Sozialpass endlich auch einzuführen.

Mit dem Pass sollten deutliche Preisermäßigungen bei Bus und Bahn, geringere
Eintrittspreise bei Schwimmbädern, dem Zoo und sonstigen kommunalen Einrichtungen,
sowie die kostenlose Nutzung von Büchereien und freier Kapazitäten der
Volkshochschulen ermöglicht werden.

Dass soziale Einrichtungen und Organisationen und jetzt auch Bürgerinitiativen das
Thema aufgreifen würden, zeige ganz deutlich wie groß der Bedarf nach direkten
Hilfen sei und dass DIE LINKE mit dem Sozialpass goldrichtig liege.

Der Sozialpass sei ein deutliches Zeichen für den Wunsch nach einer menschlichen
Politik, für soziale Verantwortung, aber eben auch eine unmittelbar wirksame Hilfe.
Einrichtungen, Selbsthilfegruppen und Bürgerinitiativen sowie interessierte
Privatpersonen, die selbst aktiv werden wollten, könnten sich gerne an die
Kampagnenleitung der LINKEN wenden