zurück takt@takt.de

Stadtzeitung Saarbrücken


SATIRE

Saarkommune zahlt der Linken Abwrackprämie für Christa Müller

Sogar der Klerus ist erbost über Lafontaine-Gattin

Von Claude Michael Jung

Die Worte, die der Großhumpendorfer Gemeindehirte Pastor Friedensreich Selighauer
von der Kanzel herab der Saar-Linken und ihrer sogenannten familienpolitischen
Sprecherin Christa Müller entgegenschleuderte, dürfen wir aus Jugendschutzgründen
selbstverständlich nicht alle wiedergeben. Es war jedoch mehr als heftig. Gleich
mehrmals musste sich der Herr am Kreuz auf dem Hochaltar der Wallfahrtskirche Sankt
Donner und Doria an der oberen Saar umdrehen, damit die Gläubigen nicht sahen, dass
sein Antlitz rot vor Scham war über die Worte, die sein Diener im Kampf gegen die
Ungerechtigkeit und Dummheit einer linken Egomanin von sich gab.

Im heiligen Zorn geißelte der prominente Kanonier Gottes die Lafontaine-Gattin als
Weib der linken Schande und bezeichnete Christa Müller gleich mehrmals als
Tempelhure der Ober- und Mittelschicht, da nur diese von Müllers Herdprämie
profitiert. Für sieben Millionen Hartz IV Bettler dagegen sei der Segen ihrer
sogenannten „Mission Mutterleib“ erst gar nicht vorgesehen.

Im Saarland eine Erziehungsprämie von 300 Euro für die Frucht der Lenden des
Mittelstandes und der Oberschicht zu zahlen, die dieser finanziellen
Vaginastimmulation gar nicht bedürfen, sei inakzeptabel, so der streitbare Bote
Gottes von der oberen Saar. Dass das ständig wachsende Heer der Bedürftigen nach dem
Willen Müllers und ihrer Erfüllungsgehilfen das ausgelobte Erziehungsgeld gleich
wieder in den Opferstock der Argen abliefern muss, sei mehr als infam, so die
grollende Stimme der irdischen Gerechtigkeit. Inständig flehte Pastor Selighauer den
Herrn im Himmel an, er möge Oskar Lafontaine die Erleuchtung sowie einen ordentliche
Rohrstock schenken, damit dieser seinem angetrauten Weib aus Leibeskräften den
unsozialen Arsch versohle. Während der Predigt Pastor Selighauers bebte das große
Gotteshaus Sankt Donner und Doria mehrmals unter den tosenden Beifallsorkanen der
Gläubigen.

Im weiteren Verlauf des Hochamtes ergriff auch Bürgermeister Edgar Lump das Wort.
Lump sagte: „Würden in diesem Land nur noch Bengels und Gören der reichen Eliten
gefördert, so werde es bald nicht mehr auszuhalten sein. Um den Kindersegen in
diesem Land zu erhöhen, sei die Rammelprämie der erzkonservativen Eminenz des linken
Lagers das ungeeignete Mittel, fuhr Lump unter den Orgelpfeifen von Sankt Donner und
Doria fort. Der bibelfeste Kommunechef und Atheist zitierte unter dem wohlwollenden
lächeln des Gekreuzigten aus der Heiligen Schrift: „Was ihr dem Geringsten meiner
Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“.Bürgermeister Lump forderte klipp und
klar die Abschaffung von Hartz IV und die Einführung eines existenzsichernden
Grundeinkommens. Dann, so Lump, könne man getrost auf Prämien und Bonuszahlungen für
den Matratzenball a la Christa Müller verzichten.

Als regierender Bürgermeister rief Edgar Lump sodann seine Gemeinde auf, der
Saar-Linken eine angemessene Abwrackprämie für die von allen guten Geistern
verlassene Blondine Oskar Lafontaines zu Gute kommen zu lassen.
Höchst persönlich ließ Bürgermeister Edgar Lump dann den Klingelbeutel rumgehen. Wie
noch vor Ende des Gottesdienstes bekannt wurde, kamen insgesamt 847,39 Euro, eine
schon etwas ältere Krawattennadel sowie 17 Hosenknöpfe und zwei unbenutzte Kondome
zusammen.