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Stadtzeitung Saarbrücken

FDP im Saarbrücker Stadtrat treiben Mieter aus der Stadt

Die saarländische Organisation EMANZIPATION SOZIAL – ES sagt: Kein Verkauf von Wohnungen der städtischen Siedlungsgesellschaft, eher ächten Demokraten die FDP.

Entschieden lehnt ES das von der Saarbrücker FDP vorgeschlagene Mietkaufmodell für Siedlungswohnungen ab. Nicht nur, dass viele Mieter gar kein Geld für Zins, Tilgung oder gar Sanierung der Wohnung hätten – die städtische Siedlungsgesellschaft „sorge“ auch, wenn auch in begrenztem Maße für das Wohnumfeld, wie beispielsweise die Einrichtung von Kinderspielplätzen, Fahrradwege und Grünbereiche. So etwas könnten die Käufer ihrer Mietwohnungen dann gar nicht mehr leisten. Hunderte Saarbrücker und Saarbrückerinnen würden dann aus der Landeshauptstadt vertrieben.

„Das Mietkaufmodell von Saarbrücken ist ein Witz – von Menschen erdacht, die von der realen Lebenssituation betroffener Bürger keinen Schimmer haben“, erklärt Gudrun Müller, von der saarländischen Organisation ES - Emanzipation Sozial und sagt: „Es ist an der Zeit, dass Parteien die solch einen Müll, Bürgern der Stadt zumuten, durch öffentliche Brandtmarkung aus dem Bündnis der Demokraten ausgegrenzt werden. Für die Menschen, die in diesen Wohnungen leben müssen, ist dieses unsoziale Poltern nicht mehr länger hinnehmbar.“