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LINKE im Kreis Saarbrücken fordern Ombudsleute bei der Arge müssen
unabhängig sein!
Saarbrücken (sk) - DIE LINKE. Kreisverband Saarbrücken begrüßt
ausdrücklich, dass
die Arge Saarbrücken einen Ombudsmann für Hartz-IV-Bezieher
und -Bezieherinnen
bereit stellt. Dies entspreche einer Forderung des LINKEN Kreisvorstandes
und von
Arbeitsloseninitiativen bundesweit. Allerdings, so der stellvertretende
Kreisvorsitzende Manfred Klasen, müssten Ombudsleute unabhängig
von der Arge sein,
wenn sie ihre Arbeit für die betroffenen Langzeitarbeitslosen bestmöglich
leisten
wollten.
Es sei nur schwer vorstellbar, dass ein Beschäftigter der Arge die
Interessen der
Arbeitslosen notfalls gegen die Arge durchsetzen könne. Unbestritten
sei dagegen,
dass eine Person benötigt werde, um die oft komplizierten Bescheide
zu erläutern,
als Schlichter aufzutreten aber eben auch die Arge auf ihre Fehler und
Unzulänglichkeiten hinweise. Man unterstelle dem amtierenden Ombudsmann
seitens der
LINKEN jedoch, dass er mit seiner Arbeit die besten Absichten verbinde.
Deshalb
werde man die Entwicklung genau verfolgen bevor man ein vorschnelles Urteil
fälle.
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