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Keinen Fußbreit den Faschisten - Nirgendwo!
Der Rassistenkongress in Köln muss blockiert
werden!
Berlin (sk) - Am kommenden Wochenende wollen sich Europas Neofaschisten
in Köln zu
einem Anti-Islam-Kongress versammeln. Von Le Pen und seinem Front National,
über den
Vlaams Belang, die Lega Nord oder Straches FPÖ sind sie mit ihren
EU-Abgeordneten
und Führungseliten bei Fuß. "Sie wollen den Kongress nutzen,
um erneut Anlauf zu
nehmen, eine Europäische Rechtspartei zu gründen", sagt
Sahra Wagenknecht,
Europaabgeordnete und Mitglied des Parteivorstandes der Linken.
"Nachdem die Fraktion 'Identität, Tradition, Souveränität'
im Europäischen Parlament
an innerfraktionären Konflikten gescheitert ist, besteht die Gefahr,
dass sich
Europas Neofaschisten neu bündeln und organisieren", so Wagenknecht
weiter. "Dem
müssen sich alle Demokratinnen und Demokraten entschieden widersetzen."
Einen Beitrag dazu leistet der Jugendverband der LINKEN, der die Mobilisierung
gegen
den Kölner Kongress gleichzeitig als Auftakt für die Kampagne
"Aufmucken gegen
Rechts" nutzen will. "Wir wollen mit Musik und Aufklärung
nicht nur den Stiefelnazis
entgegentreten. Der 'pro'-Kongress zeigt, dass der Rassismus gerade auch
aus der
konservativen Mitte der Gesellschaft kommt", so Haimo Stiemer Bundessprecher
der
Linksjugend. Die Linksjugend wird sich aktiv an den Blockaden beteiligen.
Die stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE.Köln Özlem
Demirel wird am
19. und 20. September präsent sein, denn, so das Motto der Aktivitäten
gegen den
Kongress: "Köln ist bunt und nicht braun". "Die Islamfeindlichkeit
ist nicht nur ein
Produkt des rechten Randes. Auch die Politik etablierter Parteien befördert
Ressentiments gegen Muslime. Ich möchte das Zusammenleben stärken,
für gleiche
Rechte für alle kämpfen und gemeinsam gegen soziale Probleme
agieren. Das ist meine
Antwort auf die Braunen."
Nazis machen sich massiv auf den Straßen breit. Faschistische Übergriffe
mehren
sich, und die wachsende Verarmung immer breiterer Bevölkerungsanteile
durch Hartz IV
düngt den braunen Boden stetig weiter. Nur eine gerechte und solidarische
Gesellschaft kann das faschistische Gedankengut ersticken. Wir sagen:
Der Protest
gegen den Afghanistan-Krieg und der Protest gegen den Rassismus der 'Pro-Bewegung'
gehören zusammen! Während wir den Neonazis von 'pro-Köln'
einen Platzverweis
erteilen, sind wir auch aktiv gegen die rassistische Stimmungsmache, die
auf
anti-islamische Ressentiments setzt, um so Kriege der westlichen Staaten
für eine
neue Weltordnung zu begründen.
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