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Bürgerinitiative „Saarbrücken
macht mobil!“ fordert vom Vorstand der
Verkehrsbetriebe Visionen für die Saar Landeshauptstadt
Neue Verkehrskonzepte- statt Kündigungen
von Betriebsräten
Saarbrücken (sk) - Der Fisch stinkt vom Kopf. Mit diesem Zitat lässt
sich
vortrefflich das Chaos im Aufsichtrat der Saarbrücker Verkehrsbetriebe
(SaarBahn&Bus) umschreiben. Die vom Vorstand initiierte Kündigung
ihrer
Arbeitnehmervertreter zeigt, dass nicht verkehrspolitischer Sachverstand,
sondern
parteipolitische Interessen im Vordergrund dieser Entscheidung stehen.
Der Beschluss
der VVS, sechs Betriebsratsmitgliedern zu kündigen, schadet dem öffentlichem
Ansehen
Saarbrückens.
Saarbrücken benötigt verkehrspolitische Visionen und eine moderne
Tarifstruktur für
den öffentlichen Nahverkehr statt Entlassungen von Betriebszugehörigen.“
So die
Sprecher Henry Schmidt und Natascha Bingenheimer von der Bürgerinitiative
Saarbrücken macht mobil!
„Die Verantwortlichen des VVS Vorstandes um Christa Horn produzieren
Stillstand.
‚Saarbrücken macht mobil!’ fordert nicht nur die sofortige
Rücknahme der fristlosen
Kündigungen der Arbeitnehmervertreter, sondern auch die Bündelung
der personellen
Kräfte für die Entwicklung neuer Verkehrskonzepte im Sinne einer
konsequenten Abkehr
vom motorisierten Individualverkehr“, erläutern die Sprecher.
„Saarbrücken benötigt die Halbierung der Fahrpreise im
öffentlichem Nahverkehr,
verbunden mit kürzeren Taktzeiten und einem zusätzlichem Ausbau
des
Verkehrsangebotes für den gesamten Großraum der Landeshauptstadt.
Der Umstieg muss zudem mit Angeboten zur Touristenförderung gekoppelt
werden.
Wegweisend sind Offerten wie die Konuskarte im Schwarzwald. Den Feriengästen
der
Region wird die komplette Nutzung des ÖPNV kostenfrei angeboten,
die es ihnen
ermöglicht, auf das Auto zu verzichten. Das Angebot umfasst Regionalbahnen,
Straßenbahn und Bus.
Wichtig ist nach Meinung von ‚Saarbrücken macht mobil!’
auch die Schaffung von
Schnupperpreisen für Ein- und Umsteiger. Hier gehen die Rhein-Main
Verkehrsbetriebe
RMV mit gutem Beispiel voran. Dort hieß es, drei Monate fahren,
zwei Monate
bezahlen. Auch Freiburg, Münster und Lindau machen es vor.
‚Saarbrücken macht mobil!’ fordert von den Verantwortlichen-
allen voran SPD
Oberbürgermeisterin Charlotte Britz - Farbe zu bekennen und den Aufsichtrat
aufzufordern, die Kündigungen zurückzunehmen und effektive Verkehrskonzepte
für
Saarbrücken vorzulegen.“
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