| Es
stinkt hinter den Kulissen der Saarbahn
Rechtsextermer Zeuge im Streit
um die Betriebsrats-Kündigungen bei der Saarbahn soll
Vorwürfe der Geschäftsführung untermauern
Saarbrücken (sk) – Die Vorwürfe, DIE LINKE.Saar habe
innerhalb der Saarbahn GmbH mit
üblen Methoden Mitglieder geworben, werden immer massiver. Angeblich
sollen einem
Saarbahnfahrer, der nicht gewillt war in DIE LINKE einzutreten, vom
Betriebsratsvorsitzen Winfried Jung (Linke) sogar Schläge angedroht
worden sein.
„Es ist äußerst bemerkenswert, wenn die Saarbahn-Vorstände
Attig (SPD) und Edlinger
(CDU) ausgerechnet Harald W. gegen Betriebsrats-Chef Winfried Jung (Linke)
aussagen
lassen, der wohl 1998 als Mitglied der rechtsextrem eingestuften DVU für
den
Bundestag kandidierte“, sagte heute Birgit Huonker, Pressesprecherin
der
Saar-Linken. „Aus solchen Kreisen kommen auch diejenigen, die Anschläge
auf
Abgeordneten-Büros der Linken in Deutschland und im Saarland verüben.
Scheinbar sind
Saarbahn-Vorstand Attig die politischen Verhältnisse an der Saar
unbekannt. Wer auf
solche Zeugen zurückgreifen muss, hat sich selber schon im Ansatz
disqualifiziert.“
Auffällig sei auch, dass die Angriffe von "außerhalb"
kämen. Wenn sich ein Busfahrer
genötigt gefühlt hätte, der Linken beizutreten - dann hätte
er längst austreten
können. "Das hat bis zum heutigen Datum nicht einer getan."
Des Weiteren unterstreicht die Parteisprecherin, dass es in Betrieben
völlig normal
sei, über politische Geschehnisse und Entwicklungen mit dem gewählten
Betriebsrat zu
diskutieren. „Dazu gehören auch gesellschaftspolitische Themen.
Wenn darüber nicht
mehr in Betrieben gesprochen werden dürfe, könnten wir im Saarland
Betriebsräte
gleich abschaffen."
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